Eine Holzmaske - Lega - DR Kongo (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
| 2 € | ||
|---|---|---|
| 1 € |
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 129956 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Eine hölzerne Maske des Lega-Volkes aus der Maniema-Region im Osten der Demokratischen Republik Kongo.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese kleine Passmaskenmaske der Lega aus der Maniema-Region im östlichen Teil der Demokratischen Republik Kongo gehört zur künstlerischen und rituellen Tradition der Lega, deren skulpturale Produktion eng mit den Strukturen und Lehren der Bwami-Gesellschaft verbunden ist – einer initiatorischen Vereinigung, die moralisches, soziales und philosophisches Wissen, einschließlich Stand, regelt.
Im Gegensatz zu vielen Maskentraditionen Westafrikas sind Lega-Masken nicht primär für öffentliche Maskeraden gedacht. Vielmehr fungieren sie in einem engeren, didaktischen Kontext. Masken wie diese werden während Initiationsriten und Lehrveranstaltungen verwendet und dienen als visuelle Stützen für die Vermittlung ethischer Prinzipien, sozialer Codes und allegorischer Erzählungen. Ihre Bedeutung ist daher nicht festgelegt, sondern entsteht durch Aufführung, Sprache und den interpretativen Rahmen, der von initiierten Mitgliedern der Bwami-Gesellschaft vorgegeben wird.
Formell zeichnen sich Lega-Masken durch eine bewusste Sparsamkeit aus. Das vorliegende Exemplar zeigt eine vereinfachte Gesichtsstruktur, oft reduziert auf wesentliche Merkmale: eine hohe Stirn, eine schmale oder verlängerte Nase, kleiner Mund und schematiche Augen, die häufig als Schlitz- oder Kreisausschnitte dargestellt sind. Die Oberfläche kann schlicht belassen oder mit einer leichten Patina, Kaolin oder anderen Substanzen überzogen sein, wodurch Klarheit der Form über aufwendige Dekoration gestellt wird. Diese ästhetische Zurückhaltung spiegelt nicht einen Mangel an Raffinement wider, sondern eine konzeptionelle Betonung von Abstraktion, Lesbarkeit und symbolischer Potenz.
Die offensichtliche Einfachheit der Lega- Schnitzkunst hängt eng mit ihrer pädagogischen Funktion zusammen. Jede Maskenart kann mit bestimmten Sprichwörtern, moralischen Lehren oder Initiationsstufen assoziiert sein. Während der rituellen Nutzung können Masken gehandhabt, ausgestellt oder in Verbindung mit Rezitationen und Gesten getragen werden, wodurch ein verschachteltes Bedeutungssystem entsteht, in dem Objekt, Handlung und Sprache untrennbar miteinander verbunden sind.
In der Lega-Vorstellung liegt der Wert solcher Objekte weniger in individueller künstlerischer Ausdruckskraft als in ihrer Rolle als Träger kollektiven Wissens. Dennoch deuten subtile Variationen in Proportion, Schnitztechnik und Oberflächenbehandlung auf die Hände einzelner Handwerker und lokale Werkstatttraditionen in Regionen wie Maniema hin.
In Maniema gesammelt, veranschaulicht diese Maske die Integration von skulpturaler Form und intellektueller Praxis, die die Lega-Kunst definiert. Sie steht sowohl als ästhetisches Objekt als auch als materieller Ausdruck eines philosophischen Systems, in dem visuelle Zeichen als Instrumente von Gedächtnis, Anleitung und sozialer Kontinuität dienen.
Informant Wassiou
CAB38350
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDiese kleine Passmaskenmaske der Lega aus der Maniema-Region im östlichen Teil der Demokratischen Republik Kongo gehört zur künstlerischen und rituellen Tradition der Lega, deren skulpturale Produktion eng mit den Strukturen und Lehren der Bwami-Gesellschaft verbunden ist – einer initiatorischen Vereinigung, die moralisches, soziales und philosophisches Wissen, einschließlich Stand, regelt.
Im Gegensatz zu vielen Maskentraditionen Westafrikas sind Lega-Masken nicht primär für öffentliche Maskeraden gedacht. Vielmehr fungieren sie in einem engeren, didaktischen Kontext. Masken wie diese werden während Initiationsriten und Lehrveranstaltungen verwendet und dienen als visuelle Stützen für die Vermittlung ethischer Prinzipien, sozialer Codes und allegorischer Erzählungen. Ihre Bedeutung ist daher nicht festgelegt, sondern entsteht durch Aufführung, Sprache und den interpretativen Rahmen, der von initiierten Mitgliedern der Bwami-Gesellschaft vorgegeben wird.
Formell zeichnen sich Lega-Masken durch eine bewusste Sparsamkeit aus. Das vorliegende Exemplar zeigt eine vereinfachte Gesichtsstruktur, oft reduziert auf wesentliche Merkmale: eine hohe Stirn, eine schmale oder verlängerte Nase, kleiner Mund und schematiche Augen, die häufig als Schlitz- oder Kreisausschnitte dargestellt sind. Die Oberfläche kann schlicht belassen oder mit einer leichten Patina, Kaolin oder anderen Substanzen überzogen sein, wodurch Klarheit der Form über aufwendige Dekoration gestellt wird. Diese ästhetische Zurückhaltung spiegelt nicht einen Mangel an Raffinement wider, sondern eine konzeptionelle Betonung von Abstraktion, Lesbarkeit und symbolischer Potenz.
Die offensichtliche Einfachheit der Lega- Schnitzkunst hängt eng mit ihrer pädagogischen Funktion zusammen. Jede Maskenart kann mit bestimmten Sprichwörtern, moralischen Lehren oder Initiationsstufen assoziiert sein. Während der rituellen Nutzung können Masken gehandhabt, ausgestellt oder in Verbindung mit Rezitationen und Gesten getragen werden, wodurch ein verschachteltes Bedeutungssystem entsteht, in dem Objekt, Handlung und Sprache untrennbar miteinander verbunden sind.
In der Lega-Vorstellung liegt der Wert solcher Objekte weniger in individueller künstlerischer Ausdruckskraft als in ihrer Rolle als Träger kollektiven Wissens. Dennoch deuten subtile Variationen in Proportion, Schnitztechnik und Oberflächenbehandlung auf die Hände einzelner Handwerker und lokale Werkstatttraditionen in Regionen wie Maniema hin.
In Maniema gesammelt, veranschaulicht diese Maske die Integration von skulpturaler Form und intellektueller Praxis, die die Lega-Kunst definiert. Sie steht sowohl als ästhetisches Objekt als auch als materieller Ausdruck eines philosophischen Systems, in dem visuelle Zeichen als Instrumente von Gedächtnis, Anleitung und sozialer Kontinuität dienen.
Informant Wassiou
CAB38350
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDetails
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
AGB
AGB des Verkäufers. Mit einem Gebot auf dieses Los akzeptieren Sie ebenfalls die AGB des Verkäufers.
Widerrufsbelehrung
- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
- Vollständige Widerrufsbelehrung
