Eine Knochenskulptur - Yoruba - Nigeria (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine Knochenskulptur aus Nigeria, die Yoruba-Kupferpaar darstellt, mit dem Titel „A bone sculpture“, original/offiziell, 14 cm hoch, 370 g schwer, in fairen Zustand und ohne Ständer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses geschnitzte Knochenpaar aus Nigeria gehört zur künstlerischen Tradition der Yoruba, deren skulpturale Praxis eine breite Palette von Materialien umfasst, darunter Holz, Elfenbein und seltener Knochen. Werke dieser Art, die männliche und weibliche Figuren als Paar darstellen, beschäftigen sich mit zentralen Yoruba-Konzepten von Dualität, Gleichgewicht und sozialer Harmonie.
Die Komposition präsentiert typischerweise ein stehendes Paar, das eng beieinander steht und oft Symmetrie und Ergänzung betont. Die Figuren können entweder verbunden oder in paralleler Ausrichtung gezeigt werden, ihre Körper gemäß etablierten ästhetischen Konventionen der Yoruba stilisiert: proportioniert vergrößerte Köpfe, zylindrische Torsoformen und schematisierte, aber expressive Gesichtszüge. Selbst in Miniaturformaten wird sorgfältig auf Frisur, Narbenschnitt-Muster und Körperhaltung geachtet, die alle als Marker von Identität, Status und idealisiertem Schönheitsideal fungieren.
Der Einsatz von Knochen als Material eröffnet eine eigene formale und symbolische Dimension. Seine helle, dichte Oberfläche ermöglicht feine Einschnitte und präzise Detailarbeit, während sie zugleich mit Assoziationen von Haltbarkeit, Abstammung und der andauernden Präsenz des Körpers jenseits des Lebens assoziiert wird. Obwohl Knochenobjekte in einem höfischen Kontext weniger prestigeträchtig sind als Elfenbein, nehmen sie dennoch an einer verwandten visuellen Sprache teil, insbesondere in kleinformatigen Schnitzarbeiten, die für persönlichen oder rituellen Gebrauch bestimmt sind.
Im Denken der Yoruba kann die Darstellung eines männlichen und eines weiblichen Paares im Zusammenhang mit Prinzipien des generativen Gleichgewichts verstanden werden. Die Ergänzung der Geschlechter ist grundlegend für soziale Kontinuität, Abstammung und kosmische Ordnung. Solche gepaarten Figuren können Ideale ehelicher Harmonie, Fruchtbarkeit und die gegenseitige Abhängigkeit von männlichen und weiblichen Kräften hervorrufen. In bestimmten Kontexten können sie auch auf Ahnenpaare anspielen oder als Gedächtnisstützen innerhalb von Orakel- oder rituellen Rahmen dienen.
Stilistisch spiegeln sich in Knochen-Schnitzereien oft die Zurückhaltung und Klarheit der Form wider, bedingt durch Maßstab und Material, doch bleiben sie vollständig in das breitere skulpturale Kanon der Yoruba-Kunst eingegliedert. Das Gleichgewicht zwischen Abstraktion und Naturalismus sowie die Betonung von Ruhe und frontaler Orientierung ordnen diese Werke den größeren Holzfiguren und Schrein-Skulpturen zu.
Als Objekttyp nimmt das Knochenpaar einen liminalen Raum zwischen persönlichem Besitz und rituellem Instrument ein. Ob getragen, ausgestellt oder in spezifischen feierlichen Kontexten verwendet, artikulieren solche Schnitzereien zentrale Yoruba-Werte durch ihre verdichtete und intime Form. Sie stehen als materielle Ausdrucksformen einer Weltanschauung, in der soziale Beziehungen, spirituelle Kräfte und künstlerische Repräsentation untrennbar miteinander verwoben sind.
Höhe: 14 cm / 14 cm
Gewicht: 180 g / 190 g
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDieses geschnitzte Knochenpaar aus Nigeria gehört zur künstlerischen Tradition der Yoruba, deren skulpturale Praxis eine breite Palette von Materialien umfasst, darunter Holz, Elfenbein und seltener Knochen. Werke dieser Art, die männliche und weibliche Figuren als Paar darstellen, beschäftigen sich mit zentralen Yoruba-Konzepten von Dualität, Gleichgewicht und sozialer Harmonie.
Die Komposition präsentiert typischerweise ein stehendes Paar, das eng beieinander steht und oft Symmetrie und Ergänzung betont. Die Figuren können entweder verbunden oder in paralleler Ausrichtung gezeigt werden, ihre Körper gemäß etablierten ästhetischen Konventionen der Yoruba stilisiert: proportioniert vergrößerte Köpfe, zylindrische Torsoformen und schematisierte, aber expressive Gesichtszüge. Selbst in Miniaturformaten wird sorgfältig auf Frisur, Narbenschnitt-Muster und Körperhaltung geachtet, die alle als Marker von Identität, Status und idealisiertem Schönheitsideal fungieren.
Der Einsatz von Knochen als Material eröffnet eine eigene formale und symbolische Dimension. Seine helle, dichte Oberfläche ermöglicht feine Einschnitte und präzise Detailarbeit, während sie zugleich mit Assoziationen von Haltbarkeit, Abstammung und der andauernden Präsenz des Körpers jenseits des Lebens assoziiert wird. Obwohl Knochenobjekte in einem höfischen Kontext weniger prestigeträchtig sind als Elfenbein, nehmen sie dennoch an einer verwandten visuellen Sprache teil, insbesondere in kleinformatigen Schnitzarbeiten, die für persönlichen oder rituellen Gebrauch bestimmt sind.
Im Denken der Yoruba kann die Darstellung eines männlichen und eines weiblichen Paares im Zusammenhang mit Prinzipien des generativen Gleichgewichts verstanden werden. Die Ergänzung der Geschlechter ist grundlegend für soziale Kontinuität, Abstammung und kosmische Ordnung. Solche gepaarten Figuren können Ideale ehelicher Harmonie, Fruchtbarkeit und die gegenseitige Abhängigkeit von männlichen und weiblichen Kräften hervorrufen. In bestimmten Kontexten können sie auch auf Ahnenpaare anspielen oder als Gedächtnisstützen innerhalb von Orakel- oder rituellen Rahmen dienen.
Stilistisch spiegeln sich in Knochen-Schnitzereien oft die Zurückhaltung und Klarheit der Form wider, bedingt durch Maßstab und Material, doch bleiben sie vollständig in das breitere skulpturale Kanon der Yoruba-Kunst eingegliedert. Das Gleichgewicht zwischen Abstraktion und Naturalismus sowie die Betonung von Ruhe und frontaler Orientierung ordnen diese Werke den größeren Holzfiguren und Schrein-Skulpturen zu.
Als Objekttyp nimmt das Knochenpaar einen liminalen Raum zwischen persönlichem Besitz und rituellem Instrument ein. Ob getragen, ausgestellt oder in spezifischen feierlichen Kontexten verwendet, artikulieren solche Schnitzereien zentrale Yoruba-Werte durch ihre verdichtete und intime Form. Sie stehen als materielle Ausdrucksformen einer Weltanschauung, in der soziale Beziehungen, spirituelle Kräfte und künstlerische Repräsentation untrennbar miteinander verwoben sind.
Höhe: 14 cm / 14 cm
Gewicht: 180 g / 190 g
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Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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