Ein Terrakotta-Kopf - Kopf - Nok - Nigeria (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine Terrakotta-Kopf aus der Nok-Kultur in Nigeria, aus der Region Kaduna atribuiert, Original/official, 33 cm hoch, ca. 3 kg, mit Ständer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese fragmentarische Terrakotta-Kopfskulptur, in der Region Kaduna gesammelt und dem Stil der Nok-Kultur zugeschrieben, spiegelt eine der frühesten bekannten skulpturalen Traditionen Subsaharas wider. Die Nok-Terrakotten florieren in dem, was heute Nigeria ist, ungefähr vom ersten Jahrtausend v. Chr. bis zu den frühen Jahrhunderten n. Chr.; sie zeichnen sich durch technische Raffinesse und eine stark kodifizierte formale Wortwahl aus, einschließlich Stand.
Als halber Kopf erhalten, vermittelt die Skulptur dennoch wesentliche stilistische Merkmale, die mit der Nok-Produktion verbunden sind. Das Gesicht wird typischerweise durch ein System geometrischer Abstraktion organisiert: mandelförmige oder dreieckige Augen, oft durchbohrt, ein sorgfältig artikulierter Mund und eine strukturierte Beziehung zwischen den Gesichtsebenen. Die Durchbrüche – häufig in Nok-Köpfen zu finden – könnten sowohl ästhetische als auch funktionale Zwecke erfüllt haben, möglicherweise zur Unterstützung beim Trocknen und Brennen, gleichzeitig aber zur charakteristischen visuellen Rhythmus der Oberfläche beitragen.
Die Modellierung neigt zu einem Gleichgewicht zwischen stilisierter Form und ausdrucksstarker Intensität. Selbst in fragmentarischem Zustand legt die Betonung von Symmetrie, Proportion und Klarheit der Form ein zugrunde liegendes konzeptionelles Rahmenwerk nahe, das eher einer abstrakten als einer rein naturalistischen Repräsentation entspricht. Die Oberflächenbehandlung kann eingeritzte Muster umfassen, die Frisur, Narbenbildung oder ornamentalem Detail entsprechen, obwohl solche Elemente in ausgegrabenen Beispielen oft erodiert sind.
Wie bei vielen Nok-Werken ist der ursprüngliche archäologische Kontext dieses Kopfes unbekannt oder nur teilweise dokumentiert, eine Situation, die die breitere Geschichte von Entdeckung und Verbreitung Nok-Materials seit Mitte des 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Die meisten bekannten Beispiele stammen aus Sekundärschichten, oft fragmentarisch, was sowohl ihren physischen Zustand als auch die wissenschaftliche Interpretation geprägt hat.
Die Funktion der Nok-Terrakotten bleibt Gegenstand laufender Forschungen. Hypothesen reichen von der Verwendung als Gedenk- oder Ahnenfiguren bis hin zu Rollen in Ritualen oder sozialem Display. Die häufige Fragmentierung dieser Skulpturen hat auch zu Spekulationen geführt, dass Bruchstücke absichtlich im Rahmen ritueller Praktiken entstanden sind, was jedoch nicht bestätigt ist.
Trotz dieser Unsicherheiten nehmen Nok-Terrakotten eine fundamentale Stellung in der Studie der afrikanischen Kunstgeschichte ein. Dieser fragmentarische Kopf, auch wenn unvollständig, veranschaulicht die bleibende visuelle Kraft der Tradition: eine Synthese aus Abstraktion, technischer Kontrolle und ausdrucksstarker Form, die sowohl archäologische Forschung als auch ästhetische Wertschätzung weiterhin prägt.
Informant: Amadou Dogo
CAB38483
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDiese fragmentarische Terrakotta-Kopfskulptur, in der Region Kaduna gesammelt und dem Stil der Nok-Kultur zugeschrieben, spiegelt eine der frühesten bekannten skulpturalen Traditionen Subsaharas wider. Die Nok-Terrakotten florieren in dem, was heute Nigeria ist, ungefähr vom ersten Jahrtausend v. Chr. bis zu den frühen Jahrhunderten n. Chr.; sie zeichnen sich durch technische Raffinesse und eine stark kodifizierte formale Wortwahl aus, einschließlich Stand.
Als halber Kopf erhalten, vermittelt die Skulptur dennoch wesentliche stilistische Merkmale, die mit der Nok-Produktion verbunden sind. Das Gesicht wird typischerweise durch ein System geometrischer Abstraktion organisiert: mandelförmige oder dreieckige Augen, oft durchbohrt, ein sorgfältig artikulierter Mund und eine strukturierte Beziehung zwischen den Gesichtsebenen. Die Durchbrüche – häufig in Nok-Köpfen zu finden – könnten sowohl ästhetische als auch funktionale Zwecke erfüllt haben, möglicherweise zur Unterstützung beim Trocknen und Brennen, gleichzeitig aber zur charakteristischen visuellen Rhythmus der Oberfläche beitragen.
Die Modellierung neigt zu einem Gleichgewicht zwischen stilisierter Form und ausdrucksstarker Intensität. Selbst in fragmentarischem Zustand legt die Betonung von Symmetrie, Proportion und Klarheit der Form ein zugrunde liegendes konzeptionelles Rahmenwerk nahe, das eher einer abstrakten als einer rein naturalistischen Repräsentation entspricht. Die Oberflächenbehandlung kann eingeritzte Muster umfassen, die Frisur, Narbenbildung oder ornamentalem Detail entsprechen, obwohl solche Elemente in ausgegrabenen Beispielen oft erodiert sind.
Wie bei vielen Nok-Werken ist der ursprüngliche archäologische Kontext dieses Kopfes unbekannt oder nur teilweise dokumentiert, eine Situation, die die breitere Geschichte von Entdeckung und Verbreitung Nok-Materials seit Mitte des 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Die meisten bekannten Beispiele stammen aus Sekundärschichten, oft fragmentarisch, was sowohl ihren physischen Zustand als auch die wissenschaftliche Interpretation geprägt hat.
Die Funktion der Nok-Terrakotten bleibt Gegenstand laufender Forschungen. Hypothesen reichen von der Verwendung als Gedenk- oder Ahnenfiguren bis hin zu Rollen in Ritualen oder sozialem Display. Die häufige Fragmentierung dieser Skulpturen hat auch zu Spekulationen geführt, dass Bruchstücke absichtlich im Rahmen ritueller Praktiken entstanden sind, was jedoch nicht bestätigt ist.
Trotz dieser Unsicherheiten nehmen Nok-Terrakotten eine fundamentale Stellung in der Studie der afrikanischen Kunstgeschichte ein. Dieser fragmentarische Kopf, auch wenn unvollständig, veranschaulicht die bleibende visuelle Kraft der Tradition: eine Synthese aus Abstraktion, technischer Kontrolle und ausdrucksstarker Form, die sowohl archäologische Forschung als auch ästhetische Wertschätzung weiterhin prägt.
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