Eine Holzmaske - Mossi - Burkina Faso (Ohne mindestpreis)






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Ein hölzernes Maske aus Burkina Faso, Mossi-Volk, betitelt "A wooden mask", aus der Mossi-Region gesammelt, 81 cm hoch, 6,9 kg, in fairer Zustand, authentisch/original.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Skorpionmaske aus der Mossi-Region, Burkina Faso; rotschattierte Augen und eine Faserleine unter dem Körper. Anzeichen rituellen Gebrauchs und Alterung.
Die vorliegende Ritualmaske der Mossi aus Burkina Faso entfaltet ein komplexes Zusammenspiel von Symbolik, Physis und performativer Praxis in ihrer ikonografischen und materiellen Gestaltung. Aus Hartholz gefertigt, deutet das Material selbst auf Beständigkeit und Haltbarkeit hin, während gleichzeitig die enge Verbindung zwischen natürlicher Umwelt und kultureller Ausdrucksform betont wird, wie sie für viele westafrikanische Maskentraditionen charakteristisch ist.
Zentral im Design ist die skulpturale Darstellung einer Skorpionin, dessen Körper in einer dynamischen Pose gezeigt wird: Der erhobene Schwanz, über dem Rücken erhoben, ruft nicht nur eine latente Bedrohung hervor, sondern auch Wachsamkeit und Schutz.
In vielen afrikanischen Symbolsystemen steht der Skorpion für Ambivalenz — verkörpernd sowohl Gefahr als auch Verteidigung, Gift und Heilung. Diese doppelte Interpretation wird durch die visuelle Betonung der Augen mit rotem Pigment verstärkt. Hier fungiert Rot nicht nur als dekoratives Element, sondern als Marker von Energie, Vitalität und vielleicht sogar spiritueller Macht.
Der Körper des Tieres wird durch ein musterartiges Schachbrettmuster gegliedert, das eine rhythmische Artikulation der Oberfläche erzeugt. Diese geometrische Verzierung kann als visueller Code verstanden werden, der Ordnung und Systematik suggeriert, während er gleichzeitig potenziell zu kosmologischen Konzepten in Verbindung gebracht werden kann, in denen Dualitäten – wie Licht und Dunkelheit, Leben und Tod – eine zentrale Rolle spielen. Die Wiederholung des Musters verleiht der Maske eine gewisse Abstraktion, die rein naturalistischer Repräsentation entgeht.
Von besonderer Bedeutung ist die Verlängerung der Maske durch Raffia-Fasern, die unter dem geschnitzten Element befestigt sind. Diese organischen Materialien dienen nicht nur dazu, den Tänzer zu verbergen, sondern verwandeln die Maske in ein vollständiges Kostüm, das den menschlichen Körper vollständig in eine andere, nicht-menschliche Entität überträgt. Im performativen Tanzkontext verschmilzt der Träger mit der Maske; Identität wird zugunsten einer Verkörperung des dargestellten Wesens ausgesetzt. Die Raffia-Fasern schaffen eine bewegliche, fließende Oberfläche, die während des Tanzes weiter animiert wird und die Präsenz des Skorpions dynamisch wahrnehmbar macht.
Lit: Skulptur in Westafrika: Masken und Figuren aus Burkina Faso. Till Förster 1995.
CAB39288
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEine Skorpionmaske aus der Mossi-Region, Burkina Faso; rotschattierte Augen und eine Faserleine unter dem Körper. Anzeichen rituellen Gebrauchs und Alterung.
Die vorliegende Ritualmaske der Mossi aus Burkina Faso entfaltet ein komplexes Zusammenspiel von Symbolik, Physis und performativer Praxis in ihrer ikonografischen und materiellen Gestaltung. Aus Hartholz gefertigt, deutet das Material selbst auf Beständigkeit und Haltbarkeit hin, während gleichzeitig die enge Verbindung zwischen natürlicher Umwelt und kultureller Ausdrucksform betont wird, wie sie für viele westafrikanische Maskentraditionen charakteristisch ist.
Zentral im Design ist die skulpturale Darstellung einer Skorpionin, dessen Körper in einer dynamischen Pose gezeigt wird: Der erhobene Schwanz, über dem Rücken erhoben, ruft nicht nur eine latente Bedrohung hervor, sondern auch Wachsamkeit und Schutz.
In vielen afrikanischen Symbolsystemen steht der Skorpion für Ambivalenz — verkörpernd sowohl Gefahr als auch Verteidigung, Gift und Heilung. Diese doppelte Interpretation wird durch die visuelle Betonung der Augen mit rotem Pigment verstärkt. Hier fungiert Rot nicht nur als dekoratives Element, sondern als Marker von Energie, Vitalität und vielleicht sogar spiritueller Macht.
Der Körper des Tieres wird durch ein musterartiges Schachbrettmuster gegliedert, das eine rhythmische Artikulation der Oberfläche erzeugt. Diese geometrische Verzierung kann als visueller Code verstanden werden, der Ordnung und Systematik suggeriert, während er gleichzeitig potenziell zu kosmologischen Konzepten in Verbindung gebracht werden kann, in denen Dualitäten – wie Licht und Dunkelheit, Leben und Tod – eine zentrale Rolle spielen. Die Wiederholung des Musters verleiht der Maske eine gewisse Abstraktion, die rein naturalistischer Repräsentation entgeht.
Von besonderer Bedeutung ist die Verlängerung der Maske durch Raffia-Fasern, die unter dem geschnitzten Element befestigt sind. Diese organischen Materialien dienen nicht nur dazu, den Tänzer zu verbergen, sondern verwandeln die Maske in ein vollständiges Kostüm, das den menschlichen Körper vollständig in eine andere, nicht-menschliche Entität überträgt. Im performativen Tanzkontext verschmilzt der Träger mit der Maske; Identität wird zugunsten einer Verkörperung des dargestellten Wesens ausgesetzt. Die Raffia-Fasern schaffen eine bewegliche, fließende Oberfläche, die während des Tanzes weiter animiert wird und die Präsenz des Skorpions dynamisch wahrnehmbar macht.
Lit: Skulptur in Westafrika: Masken und Figuren aus Burkina Faso. Till Förster 1995.
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