Eine Holzmaske - Lega - DR Kongo (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
| 35 € | ||
|---|---|---|
| 30 € | ||
| 25 € | ||
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 129956 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Original-Holzmaske aus der DR-Kongo von den Lega, mit dem Titel ‚A wooden mask’, 45 cm hoch, 60 g, in fairer Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Lega-Maske, DR-Kongo, auf einem Ständer. Helles Holz, fühlbare Patina.
Die Lega‑Völker der Demokratischen Republik Kongo, oft als Mitglieder der Bwami‑Gesellschaft bezeichnet, verfügen über eine reiche und komplexe künstlerische Tradition, die sich um Masken und geschnitzte Figuren dreht. Diese Objekte sind eng mit sozialem, moralischem und spirituellem Leben verbunden und dienen nicht nur ästhetischen oder unterhaltenden Zwecken.
In Bwami, das sowohl Geheimgesellschaft als auch moralische Institution ist, fungieren Masken und geschnitzte Figuren als Lehrwerkzeuge. Sie verkörpern die ethischen Grundsätze der Gesellschaft, ihre soziale Hierarchie und Initiationsriten. Die Mitgliedschaft in Bwami ist fortschreitend, wobei Individuen durch Grade aufsteigen, von denen jeder mit bestimmten Symbolen, Lehren und rituellen Objekten verbunden ist.
Masken in Bwami werden im Allgemeinen nach Funktion und symbolischer Bedeutung kategorisiert. Einige Masken sind zeremoniell und gemeinschaftlich und werden bei öffentlichen Tänzen verwendet, um moralische Lektionen zu vermitteln und Autorität zu demonstrieren. Andere, wie die sogenannten „Reisepassmasken“ oder Lukwakongo, sind persönlich und tragbar. Diese kleinen Masken begleiten eine Person oft ein Leben lang, kennzeichnen Rang, ethische Leistung und moralische Identität innerhalb von Bwami. Ihre Tragbarkeit und persönliche Zuordnung sind der Grund dafür, dass sie metaphorisch als „Reisepassmasken“ bezeichnet werden – sie sind symbolische Qualifikationen, die von anderen in der Gesellschaft anerkannt werden, statt offizielle Dokumente zu sein.
Das Design der Lega-Masken ist typischerweise abstrakt, mit vereinfacht dargestellten menschlichen Merkmalen, oft aus Holz geschnitzt und manchmal mit Pigmenten, Fasern oder Metall verziert. Diese Abstraktion ist beabsichtigt: Sie betont moralische und spirituelle Qualitäten gegenüber realistischer Darstellung. Die Masken dienen nicht nur als visuelle Kunst, sondern auch als Gedächtnisstützen, die den Mitgliedern helfen, die Werte, Geschichten und Lektionen von Bwami zu verinnerlichen.
Forschungen zu Lega-Masken betonen ihre didaktische und soziale Funktion mehr als ästhetische Wertschätzung allein. Jedes Objekt – sei es eine kleine tragbare Maske, eine Figur oder eine große zeremonielle Maske – ist ein Wissensspeicher, ethische Leitlinien und soziale Autorität, der die untrennbare Verbindung zwischen Kunst, Moral und Gemeinschaft in der Lega‑Gesellschaft demonstriert.
Quellen:
Bruce, J., Lega Art and Moral Education in the Bwami Society, New Haven: Yale University Press, 1971.
McKenzie, P., Masks and Power: The Social Role of Lega Art in Central Africa, Journal of African Material Culture, 1984.
Polanyi, K., The Moral Dimensions of Bwami Initiation and Lega Mask Use, African Arts, Vol. 12, No. 2, 1979.
Barakat Gallery archives, catalogs of Lega masks (for visual documentation and provenance).
Hamill Gallery collection notes on lukwakongo masks
CAB39594
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEine Lega-Maske, DR-Kongo, auf einem Ständer. Helles Holz, fühlbare Patina.
Die Lega‑Völker der Demokratischen Republik Kongo, oft als Mitglieder der Bwami‑Gesellschaft bezeichnet, verfügen über eine reiche und komplexe künstlerische Tradition, die sich um Masken und geschnitzte Figuren dreht. Diese Objekte sind eng mit sozialem, moralischem und spirituellem Leben verbunden und dienen nicht nur ästhetischen oder unterhaltenden Zwecken.
In Bwami, das sowohl Geheimgesellschaft als auch moralische Institution ist, fungieren Masken und geschnitzte Figuren als Lehrwerkzeuge. Sie verkörpern die ethischen Grundsätze der Gesellschaft, ihre soziale Hierarchie und Initiationsriten. Die Mitgliedschaft in Bwami ist fortschreitend, wobei Individuen durch Grade aufsteigen, von denen jeder mit bestimmten Symbolen, Lehren und rituellen Objekten verbunden ist.
Masken in Bwami werden im Allgemeinen nach Funktion und symbolischer Bedeutung kategorisiert. Einige Masken sind zeremoniell und gemeinschaftlich und werden bei öffentlichen Tänzen verwendet, um moralische Lektionen zu vermitteln und Autorität zu demonstrieren. Andere, wie die sogenannten „Reisepassmasken“ oder Lukwakongo, sind persönlich und tragbar. Diese kleinen Masken begleiten eine Person oft ein Leben lang, kennzeichnen Rang, ethische Leistung und moralische Identität innerhalb von Bwami. Ihre Tragbarkeit und persönliche Zuordnung sind der Grund dafür, dass sie metaphorisch als „Reisepassmasken“ bezeichnet werden – sie sind symbolische Qualifikationen, die von anderen in der Gesellschaft anerkannt werden, statt offizielle Dokumente zu sein.
Das Design der Lega-Masken ist typischerweise abstrakt, mit vereinfacht dargestellten menschlichen Merkmalen, oft aus Holz geschnitzt und manchmal mit Pigmenten, Fasern oder Metall verziert. Diese Abstraktion ist beabsichtigt: Sie betont moralische und spirituelle Qualitäten gegenüber realistischer Darstellung. Die Masken dienen nicht nur als visuelle Kunst, sondern auch als Gedächtnisstützen, die den Mitgliedern helfen, die Werte, Geschichten und Lektionen von Bwami zu verinnerlichen.
Forschungen zu Lega-Masken betonen ihre didaktische und soziale Funktion mehr als ästhetische Wertschätzung allein. Jedes Objekt – sei es eine kleine tragbare Maske, eine Figur oder eine große zeremonielle Maske – ist ein Wissensspeicher, ethische Leitlinien und soziale Autorität, der die untrennbare Verbindung zwischen Kunst, Moral und Gemeinschaft in der Lega‑Gesellschaft demonstriert.
Quellen:
Bruce, J., Lega Art and Moral Education in the Bwami Society, New Haven: Yale University Press, 1971.
McKenzie, P., Masks and Power: The Social Role of Lega Art in Central Africa, Journal of African Material Culture, 1984.
Polanyi, K., The Moral Dimensions of Bwami Initiation and Lega Mask Use, African Arts, Vol. 12, No. 2, 1979.
Barakat Gallery archives, catalogs of Lega masks (for visual documentation and provenance).
Hamill Gallery collection notes on lukwakongo masks
CAB39594
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDetails
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
AGB
AGB des Verkäufers. Mit einem Gebot auf dieses Los akzeptieren Sie ebenfalls die AGB des Verkäufers.
Widerrufsbelehrung
- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
- Vollständige Widerrufsbelehrung
