Ein Bronzegefäß - Kuduo - Akan - Ghana






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Eine Bronze Kuduo-Vase aus Ghana vom Akan-Volk, mit dem Titel "A bronze vessel", in Hühnerform mit Kopfdeckel, Gewicht 4,7 kg, Höhe 41 cm, Zustand fair, original/originell als originales Akan-Kuduo-Stück.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein Akan Kuduo-Gefäß, in Form einer Henne, Ghana, Koumasi-Region, mit dem Deckel eines menschlichen Kopfes, sehr schön, feine Gravurarbeit mit geometrischen Mustern und guter Zustand.
Akan kuduo sind gegossene Kupferlegierungsgefäße, hergestellt von Akan-sprechenden Völkern des südlichen Ghana und der southeastern Côte d’Ivoire, vermutlich vom fünfzehnten bis zum frühen zwanzigsten Jahrhundert. Sie gehören zu einem größeren Korpus Akan-Metallkunst, ausgeführt von adwumfoɔ (Goldschmiede und Gießer) mittels des Wachsausschmelz-Verfahrens (cire perdue). Die Gefäße sind gewöhnlich zylindrisch oder kugelförmig, mit Deckeln und Griffen versehen und weisen oft kunstvoll gegossene Reliefs, figürliche Motive oder symbolische Ornamentik auf.
Funktionell dienten Kuduo als persönliche und rituelle Behälter für Goldstaub, Perlen, Schmuck oder andere Wertgegenstände. Sie hatten auch sakrative Bedeutung: Zu Lebzeiten standen sie für den Reichtum und Status ihrer Besitzer—Häuptlinge, Priester und andere Eliten—und nach dem Tod wurden sie manchmal in Schreinen oder Gräbern als Aufbewahrungsorte für das Gut der Seele (kra sika) platziert. Einige wurden in königlichen Schatzkammern aufbewahrt und in Trank- oder Reinigungsriten verwendet.
Stilistische und technische Befunde deuten darauf hin, dass die ältesten bekannten Kuduo auf das fünfzehnte oder sechzehnte Jahrhundert datiert werden könnten, was mit dem frühen Akan-Goldhandel und der Etablierung von Bono-Manso und Begho als wichtige Zentren der Metallverarbeitung zusammenfällt. Spätere Beispiele, die bis ins neunzehnte und frühe zwanzigste Jahrhundert reichen, zeigen schwerere Ornamentik und eine größere Vielfalt figuraler Motive. Radiokarbon-Datierung ist auf das Metall selbst nicht anwendbar, aber archäologische Kontexte und Vergleiche mit datierten Kronprodukten deuten darauf hin, dass der Hauptproduktionszeitraum der Kuduo grob von 1400 bis 1900 n. Chr. reicht.
Das British Museum, das Metropolitan Museum of Art und das Musée du quai Branly besitzen repräsentative Exemplare. Wissenschaftliche Studien, darunter Arbeiten von Doran H. Ross und Tom Phillips, betonen den doppelten materiellen und spirituellen Wert der Gefäße innerhalb der Akan-Kosmologie: Sie verkörpern sowohl die sichtbare Manifestation von Reichtum als auch die metaphysische Kontinuität zwischen Leben, Tod und der Ahnenwelt.
Literaturhinweise
Ross, Doran H., Royal Arts of the Akan (Los Angeles: Fowler Museum, 1998).
Phillips, Tom, hrsg., Africa: The Art of a Continent (London: Royal Academy of Arts, 1995).
Garrard, Timothy F., Gold of Africa: Jewellery and Ornaments from Ghana, Côte d’Ivoire and Mali (London: Prestel, 1989).
CAB21751
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEin Akan Kuduo-Gefäß, in Form einer Henne, Ghana, Koumasi-Region, mit dem Deckel eines menschlichen Kopfes, sehr schön, feine Gravurarbeit mit geometrischen Mustern und guter Zustand.
Akan kuduo sind gegossene Kupferlegierungsgefäße, hergestellt von Akan-sprechenden Völkern des südlichen Ghana und der southeastern Côte d’Ivoire, vermutlich vom fünfzehnten bis zum frühen zwanzigsten Jahrhundert. Sie gehören zu einem größeren Korpus Akan-Metallkunst, ausgeführt von adwumfoɔ (Goldschmiede und Gießer) mittels des Wachsausschmelz-Verfahrens (cire perdue). Die Gefäße sind gewöhnlich zylindrisch oder kugelförmig, mit Deckeln und Griffen versehen und weisen oft kunstvoll gegossene Reliefs, figürliche Motive oder symbolische Ornamentik auf.
Funktionell dienten Kuduo als persönliche und rituelle Behälter für Goldstaub, Perlen, Schmuck oder andere Wertgegenstände. Sie hatten auch sakrative Bedeutung: Zu Lebzeiten standen sie für den Reichtum und Status ihrer Besitzer—Häuptlinge, Priester und andere Eliten—und nach dem Tod wurden sie manchmal in Schreinen oder Gräbern als Aufbewahrungsorte für das Gut der Seele (kra sika) platziert. Einige wurden in königlichen Schatzkammern aufbewahrt und in Trank- oder Reinigungsriten verwendet.
Stilistische und technische Befunde deuten darauf hin, dass die ältesten bekannten Kuduo auf das fünfzehnte oder sechzehnte Jahrhundert datiert werden könnten, was mit dem frühen Akan-Goldhandel und der Etablierung von Bono-Manso und Begho als wichtige Zentren der Metallverarbeitung zusammenfällt. Spätere Beispiele, die bis ins neunzehnte und frühe zwanzigste Jahrhundert reichen, zeigen schwerere Ornamentik und eine größere Vielfalt figuraler Motive. Radiokarbon-Datierung ist auf das Metall selbst nicht anwendbar, aber archäologische Kontexte und Vergleiche mit datierten Kronprodukten deuten darauf hin, dass der Hauptproduktionszeitraum der Kuduo grob von 1400 bis 1900 n. Chr. reicht.
Das British Museum, das Metropolitan Museum of Art und das Musée du quai Branly besitzen repräsentative Exemplare. Wissenschaftliche Studien, darunter Arbeiten von Doran H. Ross und Tom Phillips, betonen den doppelten materiellen und spirituellen Wert der Gefäße innerhalb der Akan-Kosmologie: Sie verkörpern sowohl die sichtbare Manifestation von Reichtum als auch die metaphysische Kontinuität zwischen Leben, Tod und der Ahnenwelt.
Literaturhinweise
Ross, Doran H., Royal Arts of the Akan (Los Angeles: Fowler Museum, 1998).
Phillips, Tom, hrsg., Africa: The Art of a Continent (London: Royal Academy of Arts, 1995).
Garrard, Timothy F., Gold of Africa: Jewellery and Ornaments from Ghana, Côte d’Ivoire and Mali (London: Prestel, 1989).
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- Repräsentant:
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