Barberot Sylvain - Pop Christ






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Der französische Künstler Sylvain Barberot präsentiert Pop Christ, ein 2026 entstandenes Mixed‑Media‑Werk auf Stahl mit 9‑kt Goldblatt, Maße 58 cm × 31 cm × 12 cm, handschriftlich signiert, Gewicht 4,9 g und in ausgezeichnetem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieser Christus, schwer 5 kg, stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Technique mixte, Blattgold, Pigmente und Pailletten
Dieses Werk bietet eine radikale Neubetrachtung der Figur des gekreuzigten Christus, aus ihrer tradierten Erzählung herausgenommen, um in einen Raum symbolischer und plastischer Spannung zu treten. Der Körper, ganz in ein tiefes Blau getaucht mit funkelnden Reflexen, bricht mit der klassischen Leidensikonografie: Das Blut verschwindet zugunsten einer vibrierenden Oberfläche, fast kosmisch, in der die Pailletten eine Zweideutigkeit zwischen Heiligkeit und Kunstgriff einführen.
Die Aufhängung, gesichert durch einen einzigen goldenen Aufhängepunkt, verwandelt die Kreuzigung in ein Ungleichgewicht. Die Kreuzigung selbst fehlt; Sie wird durch eine minimale senkrechte Linie ersetzt, die eher an eine Aufhängung als an ein Instrument der Folter erinnert.
Dieser formale Verschiebung erzeugt eine neue Lesart: Der Körper scheint nicht mehr festgenagelt, sondern festgehalten, wie in einem Zwischenzustand zwischen Sturz und Erhebung.
Der Einsatz von Blattgold, historisch mit religiöser Ikonografie verbunden, wirkt hier als widerhallendes Zeichen des Heiligen. Doch seine Funktion wird umfunktioniert: Weg von einer Aura oder Vergrößerung wird sie zu einem Aufhängepunkt, fast zerbrechlich, der die Stabilität der Figur in Frage stellt.
In diesem Spiel des Umkehrens – vom Roten zum Blau, vom Kreuz zur Aufhängung, vom Pathos zu einer Form der Abstraktion – hinterfragt das Werk das Fortbestehen religiöser Symbole in einem zeitgenössischen Kontext. Es schwankt zwischen Reverenz und Entsakralisierung, zwischen Ikone und Gegenstand, und lädt den Betrachter ein, neu zu bedenken, was vom Heiligen übrig bleibt, wenn seine Codes verändert werden.
Dieser Christus, schwer 5 kg, stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Technique mixte, Blattgold, Pigmente und Pailletten
Dieses Werk bietet eine radikale Neubetrachtung der Figur des gekreuzigten Christus, aus ihrer tradierten Erzählung herausgenommen, um in einen Raum symbolischer und plastischer Spannung zu treten. Der Körper, ganz in ein tiefes Blau getaucht mit funkelnden Reflexen, bricht mit der klassischen Leidensikonografie: Das Blut verschwindet zugunsten einer vibrierenden Oberfläche, fast kosmisch, in der die Pailletten eine Zweideutigkeit zwischen Heiligkeit und Kunstgriff einführen.
Die Aufhängung, gesichert durch einen einzigen goldenen Aufhängepunkt, verwandelt die Kreuzigung in ein Ungleichgewicht. Die Kreuzigung selbst fehlt; Sie wird durch eine minimale senkrechte Linie ersetzt, die eher an eine Aufhängung als an ein Instrument der Folter erinnert.
Dieser formale Verschiebung erzeugt eine neue Lesart: Der Körper scheint nicht mehr festgenagelt, sondern festgehalten, wie in einem Zwischenzustand zwischen Sturz und Erhebung.
Der Einsatz von Blattgold, historisch mit religiöser Ikonografie verbunden, wirkt hier als widerhallendes Zeichen des Heiligen. Doch seine Funktion wird umfunktioniert: Weg von einer Aura oder Vergrößerung wird sie zu einem Aufhängepunkt, fast zerbrechlich, der die Stabilität der Figur in Frage stellt.
In diesem Spiel des Umkehrens – vom Roten zum Blau, vom Kreuz zur Aufhängung, vom Pathos zu einer Form der Abstraktion – hinterfragt das Werk das Fortbestehen religiöser Symbole in einem zeitgenössischen Kontext. Es schwankt zwischen Reverenz und Entsakralisierung, zwischen Ikone und Gegenstand, und lädt den Betrachter ein, neu zu bedenken, was vom Heiligen übrig bleibt, wenn seine Codes verändert werden.
