„Dai Nihon Dōchū Hitori Annai no Zu“ — Panoramische Straßenkarte Japans, Meiji 20 (1887), farbig - Japan - Meiji Periode (1868-1912)






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Original farbig gedruckte Meiji-Zeit Faltpanorama-Karte Japans aus dem Jahr 1887 mit dem Titel „Dai Nihon Dōchū Hitori Annai no Zu“, ca. 37 cm hoch und 162 cm breit im ausgefalteten Zustand, in befristeter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
– Ein originales Falt-Panoramen-Straßenkarte Japans aus der Meiji-Periode (1887) — „Der Solo-Reisende-Führer zu den Hochwegen des Großen Japan“
– Ungefähr 37 cm × 162 cm, vollständig entfaltet — ein dramatisches horizontales Scroll-Format mit Farbdruck
– Ein seltenes erhaltenes Dokument aus Japans Modernisierungs-Ära, das das Straßennetz des Landes genau in dem Moment abbildet, als Edo-zeitliche Fernstraßen modernen Infrastrukturen Platz machen mussten
Zusammenfassung:
Eine originale farbige Faltkarte Japans, datiert Meiji 20 (1887), mit dem Titel „Dai Nihon Dōchū Hitori Annai no Zu“ — wörtlich „Illustrated Solo Traveller's Guide to the Highways of Great Japan.“ Die Karte misst ca. 37 cm Höhe und beeindruckende 162 cm Breite, vollständig ausgerollt entfaltet sich ein weites Panoramabild des japanischen Archipiels und verfolgt die wichtigsten Straßen- und Seerouten, die die Provinzen, Poststationen, Schreine und Städte des Landes verbanden. Karten dieses Typs — bekannt als dōchū annai (Straßenführer) — gehen direkt auf die großen Edo-Perioden-Reiseführer zurück, die Pilger, Händler und Samurai entlang des Tōkaidō, Nakasendō und anderer Hauptrouten begleiteten. Für Sammler japanischer Kartografie, antiker Karten oder Meiji-Ära-Ephemera ist dies ein Stück echter historischer Substanz.
Die dōchū hitori annai-Tradition nimmt einen faszinierenden Platz in der Geschichte der japanischen Kartografie ein. Während der Edo-Zeit (1603–1868) unterhielt die feudale Regierung Japans ein Netz von fünf großen Straßenzügen — den Gokaidō —, der Edo (das heutige Tokio) mit den Provinzen verband. Diese Straßen unterstützten das Sankin-kōtai-System, das vorschrieb, dass Feudalherren regelmäßig zwischen ihren Lehen und der Hauptstadt pendeln mussten, was eine ganze Kultur von Straßennächten, Poststationen und Reiseführern schuf. Karten wie diese sind die Meiji-Ära-Abkömmlinge dieser Tradition: für eine Nation modernisierungsgestresst angepasst, doch immer noch verwurzelt in den visuellen Konventionen und dem praktischen Zweck ihrer Edo-zeitlichen Vorläufer.
Das Jahr 1887 setzt diese Karte an einen Schlüsselmoment in der japanischen Geschichte. Das Land hatte erst kürzlich das Feudalsystem der Lehnsherrschaften abgeschafft, Präfekturen eingeführt und mit dem Bau seiner ersten Eisenbahnen begonnen. Das hier abgebildete Straßennetz erfasst Japan im Übergang — uralte Fernwege, die seit Jahrhunderten von Fußreisenden genutzt wurden, teilen sich nun den Landschaftsraum mit Telegraphenleitungen und Eisenbahnkanälen einer modernisierenden Nation. Diese Verschränktheit von Alt und Neu verleiht der Karte eine dokumentarische Fülle, die über bloße Geografie hinausgeht.
Das Panoramformat — über 160 cm Breite — ist darauf ausgelegt, in Abschnitten entfaltet und konsultiert zu werden, ähnlich wie ein Reisender eine Route Schritt für Schritt verfolgen würde. Die Relief-Darstellung ist bildlich gehalten, Berge und Küstenlinien in einem Stil, der sowohl der japanischen Landschaftsmalerei als auch der westlichen kartografischen Konvention entspringt. Straßen sind mit Streckenangaben zwischen Stationen nachgezogen, Seerouten werden neben der Küstenlinie angegeben. Der Farbdruck — wahrscheinlich eine Kombination aus Kupferstich und von Hand aufgetragener Tinte — verleiht Lebendigkeit und Lesbarkeit, unterscheidet verschiedene Arten von Routen, Regionen und topografische Merkmale.
Für europäische Sammler hat eine japanische Meiji-Ära-Straßenkarte mehrere Reize. Als kartografisches Dokument bietet sie ein Fenster in die räumliche Organisation des späten 19. Jahrhunderts in Japan — ein Land, das sich in diesem sehr Moment neu für die moderne Welt gestaltete. Als dekoratives Objekt sorgt das Panoramaformat und der Farbdruck für eine markante Wanddarstellung, professionell gerahmt, mit der Art von grafischer Dichte und handgefertigtem Charakter, den zeitgenössisches Design nicht reproduzieren kann. Und als Beispiel japanischer Drucktechnologie im Wandel — die traditionelle Holzblock- und Kupferstichtechnik mit westlichen Einflüssen verbinde — ist es ein faszinierendes Artefakt kulturellen Austauschs.
Die Karte zeigt die erwarteten Altersanzeichen eines Papierdokuments von annähernd 140 Jahren: leichte Verfärbungen, gelegentliche Flecken und Abnutzungen entlang der Faltlinien sind wahrscheinlich vorhanden. Diese sind konsistent mit Alter und Beschaffenheit des Stücks und verringern weder seinen historischen noch dekorativen Wert. Die allgemeine Lesbarkeit und Unversehrtheit des Drucks scheinen gut erhalten zu sein.
Eine bemerkenswerte kartografische Überlebensleistung aus den frühesten Jahren des modernen Japans — gleichermaßen praktisches Werkzeug und historischer Schatz und ein beeindruckendes visuelles Kulturerlebnis für jede Sammlung.
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Wir spezialisieren uns auf authentische japanische Sammlerstücke und garantieren die Echtheit dieses Stücks. Fragen willkommen – wir antworten innerhalb von 24 Stunden.
Der Verkäufer stellt sich vor
– Ein originales Falt-Panoramen-Straßenkarte Japans aus der Meiji-Periode (1887) — „Der Solo-Reisende-Führer zu den Hochwegen des Großen Japan“
– Ungefähr 37 cm × 162 cm, vollständig entfaltet — ein dramatisches horizontales Scroll-Format mit Farbdruck
– Ein seltenes erhaltenes Dokument aus Japans Modernisierungs-Ära, das das Straßennetz des Landes genau in dem Moment abbildet, als Edo-zeitliche Fernstraßen modernen Infrastrukturen Platz machen mussten
Zusammenfassung:
Eine originale farbige Faltkarte Japans, datiert Meiji 20 (1887), mit dem Titel „Dai Nihon Dōchū Hitori Annai no Zu“ — wörtlich „Illustrated Solo Traveller's Guide to the Highways of Great Japan.“ Die Karte misst ca. 37 cm Höhe und beeindruckende 162 cm Breite, vollständig ausgerollt entfaltet sich ein weites Panoramabild des japanischen Archipiels und verfolgt die wichtigsten Straßen- und Seerouten, die die Provinzen, Poststationen, Schreine und Städte des Landes verbanden. Karten dieses Typs — bekannt als dōchū annai (Straßenführer) — gehen direkt auf die großen Edo-Perioden-Reiseführer zurück, die Pilger, Händler und Samurai entlang des Tōkaidō, Nakasendō und anderer Hauptrouten begleiteten. Für Sammler japanischer Kartografie, antiker Karten oder Meiji-Ära-Ephemera ist dies ein Stück echter historischer Substanz.
Die dōchū hitori annai-Tradition nimmt einen faszinierenden Platz in der Geschichte der japanischen Kartografie ein. Während der Edo-Zeit (1603–1868) unterhielt die feudale Regierung Japans ein Netz von fünf großen Straßenzügen — den Gokaidō —, der Edo (das heutige Tokio) mit den Provinzen verband. Diese Straßen unterstützten das Sankin-kōtai-System, das vorschrieb, dass Feudalherren regelmäßig zwischen ihren Lehen und der Hauptstadt pendeln mussten, was eine ganze Kultur von Straßennächten, Poststationen und Reiseführern schuf. Karten wie diese sind die Meiji-Ära-Abkömmlinge dieser Tradition: für eine Nation modernisierungsgestresst angepasst, doch immer noch verwurzelt in den visuellen Konventionen und dem praktischen Zweck ihrer Edo-zeitlichen Vorläufer.
Das Jahr 1887 setzt diese Karte an einen Schlüsselmoment in der japanischen Geschichte. Das Land hatte erst kürzlich das Feudalsystem der Lehnsherrschaften abgeschafft, Präfekturen eingeführt und mit dem Bau seiner ersten Eisenbahnen begonnen. Das hier abgebildete Straßennetz erfasst Japan im Übergang — uralte Fernwege, die seit Jahrhunderten von Fußreisenden genutzt wurden, teilen sich nun den Landschaftsraum mit Telegraphenleitungen und Eisenbahnkanälen einer modernisierenden Nation. Diese Verschränktheit von Alt und Neu verleiht der Karte eine dokumentarische Fülle, die über bloße Geografie hinausgeht.
Das Panoramformat — über 160 cm Breite — ist darauf ausgelegt, in Abschnitten entfaltet und konsultiert zu werden, ähnlich wie ein Reisender eine Route Schritt für Schritt verfolgen würde. Die Relief-Darstellung ist bildlich gehalten, Berge und Küstenlinien in einem Stil, der sowohl der japanischen Landschaftsmalerei als auch der westlichen kartografischen Konvention entspringt. Straßen sind mit Streckenangaben zwischen Stationen nachgezogen, Seerouten werden neben der Küstenlinie angegeben. Der Farbdruck — wahrscheinlich eine Kombination aus Kupferstich und von Hand aufgetragener Tinte — verleiht Lebendigkeit und Lesbarkeit, unterscheidet verschiedene Arten von Routen, Regionen und topografische Merkmale.
Für europäische Sammler hat eine japanische Meiji-Ära-Straßenkarte mehrere Reize. Als kartografisches Dokument bietet sie ein Fenster in die räumliche Organisation des späten 19. Jahrhunderts in Japan — ein Land, das sich in diesem sehr Moment neu für die moderne Welt gestaltete. Als dekoratives Objekt sorgt das Panoramaformat und der Farbdruck für eine markante Wanddarstellung, professionell gerahmt, mit der Art von grafischer Dichte und handgefertigtem Charakter, den zeitgenössisches Design nicht reproduzieren kann. Und als Beispiel japanischer Drucktechnologie im Wandel — die traditionelle Holzblock- und Kupferstichtechnik mit westlichen Einflüssen verbinde — ist es ein faszinierendes Artefakt kulturellen Austauschs.
Die Karte zeigt die erwarteten Altersanzeichen eines Papierdokuments von annähernd 140 Jahren: leichte Verfärbungen, gelegentliche Flecken und Abnutzungen entlang der Faltlinien sind wahrscheinlich vorhanden. Diese sind konsistent mit Alter und Beschaffenheit des Stücks und verringern weder seinen historischen noch dekorativen Wert. Die allgemeine Lesbarkeit und Unversehrtheit des Drucks scheinen gut erhalten zu sein.
Eine bemerkenswerte kartografische Überlebensleistung aus den frühesten Jahren des modernen Japans — gleichermaßen praktisches Werkzeug und historischer Schatz und ein beeindruckendes visuelles Kulturerlebnis für jede Sammlung.
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