Warja Lavater - Imageries - 1965-1982





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Warja Lavater, Imageries, eine Edición especial mit sechs Bilderzählungen von Maeght (1965–1982) auf Französisch, Originalsprache, 16×11 cm, 100 Seiten, gebunden in gemischtem Material.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Imageries
Par Warja Lavater
Maeght, Paris, 1965-82, 1. Auflage illustriert
Karton gebunden 16x11 cm, 40 Seiten im Leporello
Jede Erzählung in einem Gehäuse aus Acryl und alle in einem Kartongehäuse
6 Erzählungen: Le Petit Poucet, Blanche-Neige, Le Petit Chaperon rouge, La Fable du Hasard, La Belle au Bois Dormant, Cenicienta (sic).
Warja Lavater (1913-2007) war eine Schweizer Designerin, Schülerin von Ernst Keller, beide interessiert an der kommunikativen Wirkung von Zeichen, Formaten und visuellen Strukturen.
Sie residierte in Moskau, Athen, Zürich, Stockholm, Basel und New York. Einmal dort publizierte MoMA ihre ersten Imageries im Jahr 1962; drei Jahre später tat dasselbe der Händler Maeght und schuf eine Sammlung klassischer Bilderbuch-werke für Kinder, wie man sie noch nie gesehen hatte: ohne Buchstaben, ohne figürliche Illustrationen (was je nach Ausgabe üblich sein mag), aber – und das ist das Erstaunliche und Unvorstellbare – ohne Text, nur mit einer einzigen Legende aus Signifikanten in Schrift. Alle Erzählungen sind Dramen, basierend auf einem pictographischen D(iag)rama, gedruckt lithographisch, faltbar, dem Leser obliegt es, sie aktiv zu durchlaufen und neu zu rekonstruieren.
Diese pictographischen Publikationen, wahre Künstlerbücher, zeigen offenkundige Einflüsse von Blaise Cendrars, ebenfalls Schweizer, und von Sonia Deulanay: La prose du Transsibérien et de la Petite Jehanne de France, 1913 (und diese wiederum in der aufklappbaren Karte des Transsiberien-Tourismus-Folders). Das Ganze übertrifft in bestimmten Aspekten der Abstraktion und Konzeption die Legende dieses Publikums, ohne den Mythos jener Veröffentlichung zu erreichen, die zudem so begrenzt war, man annimmt, dass nur 30 Exemplare von den geplanten 150 erhalten geblieben sind. Aufgrund ihrer größeren Auflage ist es erschwinglicher als die Prose du Transsiberienne, deren letztes Exemplar bei einer Versteigerung 185.000 (Pierre Bergé Auktion) erreichte.
Die pictographischen Erzählungen von Lavater waren Gegenstand einer Multimedia-Produktion im Jahr 1995 von France 3, Maeght und dem Musée Pompidou mit Musik von Pierre Charvet.
Hier werden angeboten Le Petit Chaperon rouge, Le Petit Poucet, Cenicienta (auf Spanisch !), Blanche-Neige, La Belle au Bois Dormant, La Fable du Hasard. Alle lithografisch gedruckt mit Acrylgehäuse, mit Stoffbezug und Etikett, und in einwandfreiem Erhaltungszustand.
Das Gehäuse ist ebenfalls original und sein Erhaltungszustand ist gut. Außergewöhnliche Sammlung, vollständig und gut erhalten, eines Kunstwerks, das im Laufe der Jahre nur an Bedeutung und Anerkennung gewinnen wird.
Imageries
Par Warja Lavater
Maeght, Paris, 1965-82, 1. Auflage illustriert
Karton gebunden 16x11 cm, 40 Seiten im Leporello
Jede Erzählung in einem Gehäuse aus Acryl und alle in einem Kartongehäuse
6 Erzählungen: Le Petit Poucet, Blanche-Neige, Le Petit Chaperon rouge, La Fable du Hasard, La Belle au Bois Dormant, Cenicienta (sic).
Warja Lavater (1913-2007) war eine Schweizer Designerin, Schülerin von Ernst Keller, beide interessiert an der kommunikativen Wirkung von Zeichen, Formaten und visuellen Strukturen.
Sie residierte in Moskau, Athen, Zürich, Stockholm, Basel und New York. Einmal dort publizierte MoMA ihre ersten Imageries im Jahr 1962; drei Jahre später tat dasselbe der Händler Maeght und schuf eine Sammlung klassischer Bilderbuch-werke für Kinder, wie man sie noch nie gesehen hatte: ohne Buchstaben, ohne figürliche Illustrationen (was je nach Ausgabe üblich sein mag), aber – und das ist das Erstaunliche und Unvorstellbare – ohne Text, nur mit einer einzigen Legende aus Signifikanten in Schrift. Alle Erzählungen sind Dramen, basierend auf einem pictographischen D(iag)rama, gedruckt lithographisch, faltbar, dem Leser obliegt es, sie aktiv zu durchlaufen und neu zu rekonstruieren.
Diese pictographischen Publikationen, wahre Künstlerbücher, zeigen offenkundige Einflüsse von Blaise Cendrars, ebenfalls Schweizer, und von Sonia Deulanay: La prose du Transsibérien et de la Petite Jehanne de France, 1913 (und diese wiederum in der aufklappbaren Karte des Transsiberien-Tourismus-Folders). Das Ganze übertrifft in bestimmten Aspekten der Abstraktion und Konzeption die Legende dieses Publikums, ohne den Mythos jener Veröffentlichung zu erreichen, die zudem so begrenzt war, man annimmt, dass nur 30 Exemplare von den geplanten 150 erhalten geblieben sind. Aufgrund ihrer größeren Auflage ist es erschwinglicher als die Prose du Transsiberienne, deren letztes Exemplar bei einer Versteigerung 185.000 (Pierre Bergé Auktion) erreichte.
Die pictographischen Erzählungen von Lavater waren Gegenstand einer Multimedia-Produktion im Jahr 1995 von France 3, Maeght und dem Musée Pompidou mit Musik von Pierre Charvet.
Hier werden angeboten Le Petit Chaperon rouge, Le Petit Poucet, Cenicienta (auf Spanisch !), Blanche-Neige, La Belle au Bois Dormant, La Fable du Hasard. Alle lithografisch gedruckt mit Acrylgehäuse, mit Stoffbezug und Etikett, und in einwandfreiem Erhaltungszustand.
Das Gehäuse ist ebenfalls original und sein Erhaltungszustand ist gut. Außergewöhnliche Sammlung, vollständig und gut erhalten, eines Kunstwerks, das im Laufe der Jahre nur an Bedeutung und Anerkennung gewinnen wird.

