Ein bronzener Kopf - Kopf - Benin - Nigeria






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine Bronzkopf aus Nigeria in der Benin-Hoftradition, betitelt 'A bronze head', Gewicht 2,8 kg, Höhe 21 cm, authentisch original und ohne Ständer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses fragmentarischeBronzegesicht, das als Stil der beninischen Hoftradition beschrieben wird und eine Zwergfigur darstellt, nimmt eine komplexe Stellung im Kanton der Westafrikanischen Metallkunst ein: Es ruft zugleich kanonische Formen hervor und weicht von ihnen durch sein Motiv ab. Die gefeierte Gusstradition, die mit dem historischen Königreich Benin verbunden ist und in dem gegenwärtigen Benin-Stadt zentriert war, zeichnet sich durch technische Raffinesse und eine enge Verknüpfung mit der königlichen Ideologie aus. Köpfe, die meist Obas oder commemorative Ahnen darstellen, wurden im Wachsgussverfahren hergestellt und bildeten Teil von Altarensembles, die dynastische Kontinuität, politische Autorität und rituelle Verpflichtung artikulierten.
In dieser etablierten Bildsprache neigt die Physiognomie zu einem kontrollierten Gleichgewicht zwischen Naturalismus und Stilisierung: symmetrische Merkmale, sorgfältig eingeschnittene Brandmarken und aufwändige Kleidung, die mit Aufmerksamkeit für hierarchische Details wiedergegeben wird. Die Einführung einer Zwergfigur signalisiert jedoch eine absichtliche Schwerpunktverlagerung. Figuren mit veränderter Proportion kommen im Benin-Repertoire vergleichsweise selten vor, doch ihre Präsenz ist historisch belegt und im Zusammenhang mit der Struktur des königlichen Hofes zu verstehen. Individuen mit Zwergwuchs sind dafür bekannt, markante Rollen innehat zu haben, zeitweise assoziiert mit performativen, schützenden oder liminalen Funktionen. Ihre Darstellung in Metall kann somit nicht nur auf physische Unterschiede, sondern auf eine aufgeladene symbolische Stellung im Hofleben verweisen.
Der betrachtete Kopf scheint diese Zugehörigkeiten in skulpturale Form zu übersetzen. Seine Proportionen – wohl gekennzeichnet durch eine Verdichtung der Gesichtszüge und eine Betonung des Schädels – weichen von der normativen Idealisierung königlicher Porträtköpfe ab. Zugleich verankert die Einhaltung bestimmter formaler Konventionen – wie die Behandlung der Augen, die Ausarbeitung der Frisur oder Kopfbedeckung und die Oberflächenmodulation der Gussoberfläche – das Werk in einem wiedererkennbaren, aus Benin stammenden Idiom. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Konformität und Abweichung fordert eine Lesart, die sowohl die Anpassungsfähigkeit der Tradition als auch die Spezifität ihrer sozialen Referenten in den Vordergrund rückt.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDieses fragmentarischeBronzegesicht, das als Stil der beninischen Hoftradition beschrieben wird und eine Zwergfigur darstellt, nimmt eine komplexe Stellung im Kanton der Westafrikanischen Metallkunst ein: Es ruft zugleich kanonische Formen hervor und weicht von ihnen durch sein Motiv ab. Die gefeierte Gusstradition, die mit dem historischen Königreich Benin verbunden ist und in dem gegenwärtigen Benin-Stadt zentriert war, zeichnet sich durch technische Raffinesse und eine enge Verknüpfung mit der königlichen Ideologie aus. Köpfe, die meist Obas oder commemorative Ahnen darstellen, wurden im Wachsgussverfahren hergestellt und bildeten Teil von Altarensembles, die dynastische Kontinuität, politische Autorität und rituelle Verpflichtung artikulierten.
In dieser etablierten Bildsprache neigt die Physiognomie zu einem kontrollierten Gleichgewicht zwischen Naturalismus und Stilisierung: symmetrische Merkmale, sorgfältig eingeschnittene Brandmarken und aufwändige Kleidung, die mit Aufmerksamkeit für hierarchische Details wiedergegeben wird. Die Einführung einer Zwergfigur signalisiert jedoch eine absichtliche Schwerpunktverlagerung. Figuren mit veränderter Proportion kommen im Benin-Repertoire vergleichsweise selten vor, doch ihre Präsenz ist historisch belegt und im Zusammenhang mit der Struktur des königlichen Hofes zu verstehen. Individuen mit Zwergwuchs sind dafür bekannt, markante Rollen innehat zu haben, zeitweise assoziiert mit performativen, schützenden oder liminalen Funktionen. Ihre Darstellung in Metall kann somit nicht nur auf physische Unterschiede, sondern auf eine aufgeladene symbolische Stellung im Hofleben verweisen.
Der betrachtete Kopf scheint diese Zugehörigkeiten in skulpturale Form zu übersetzen. Seine Proportionen – wohl gekennzeichnet durch eine Verdichtung der Gesichtszüge und eine Betonung des Schädels – weichen von der normativen Idealisierung königlicher Porträtköpfe ab. Zugleich verankert die Einhaltung bestimmter formaler Konventionen – wie die Behandlung der Augen, die Ausarbeitung der Frisur oder Kopfbedeckung und die Oberflächenmodulation der Gussoberfläche – das Werk in einem wiedererkennbaren, aus Benin stammenden Idiom. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Konformität und Abweichung fordert eine Lesart, die sowohl die Anpassungsfähigkeit der Tradition als auch die Spezifität ihrer sozialen Referenten in den Vordergrund rückt.
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