Marco Ercoli - Daily-Samurai





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Marco Ercolis Daily-Samurai, eine manuell geschichtete Papier-Skulptur (2015) auf Carta, 100 cm hoch, 5 cm breit, 3 mm tief, signiert von Hand, in exzellentem Zustand, direkt vom Künstler verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Marco Ercoli (1986) Italien
Titel: Daily-Samurai
Technik: Papierlagen
Komposition: Über 10.000 farbige Blatt/Papier vom Hersteller, persönlich ausgewählt, 180 g, ausgeschnitten, geformt und einzeln von Hand aufgeklebt.
Prozess: Jedes Blatt folgt dem millimetergenauen Querschnitt der Waffe und schafft eine feste Struktur, die in Dichte und Gewicht das Papier auf seine ursprüngliche Essenz zurückführt: das Holz.
Jahr: 2015
Dimensionen: 1:1 Katana (100x5x0.3)
Unterschrift am Griff (Tsuba)
In einer Epoche, die von der Geschwindigkeit der digitalen Welt und der Serienproduktion dominiert wird, ragt Daily-Samurai wie ein stiller Widerstand und eine außergewöhnliche konzeptionelle Dichte hervor. Hier führt der Künstler eine fast alchemistische Operation durch: Das Papier, traditionell fragiles und zweidimensionales Material, wird durch einen monumentalen Schichtungsprozess seiner physischen Natur hidrisiert und neu geordnet.
Anatomie der Zeit
Das Herz der Arbeit liegt in ihrem Prozess. Die Technik des Paper-Layerings ist hier nicht als bloße Dekoration zu verstehen, sondern als Akt mikroarchitektonischer Schöpfung. Die Nutzung von über 10.000 Blättern mit 180 g, millimetergenau aufgeklebt, following der Querschnitt eines Katana, verwandelt das Objekt in ein modernes Fossil.
Durch Druck und die Abfolge der einzelnen Schichten erreicht das Werk eine Solidität, die das Gewicht von Holz oder die Starrheit von Stahl evoziert. Es ist eine zyklische Rückkehr zu den Ursprüngen: die Zellstoffmasse, komprimiert, wird wieder zur Faser, zum Stamm, zur Lebenskraft.
Chromatismus und Symbolismus
Die Wahl der Farbskala — ein Verlauf, der von den warmen Tönen der Fessel (Handle) zu den tiefen Blau- und Smaragdgründen der Spitze übergeht — bricht die klassische Ikonographie der Waffe.
Die Guardia (Tsuba): Ort der Signatur und Drehpunkt des Griffs, erscheint als der Punkt, an dem sich eine Energie sammelt und entlang der Klinge ausstrahlt.
Der Körper: Die sichtbare Schichtung schafft ein Muster, das an Holzadern erinnert oder paradox an die thermomechanischen Faltungen des japanischen Tamahagane-Stahls.
Kritische Überlegungen
Daily-Samurai ist eine Reflexion über das Paradoxon. Die Katana, Symbol von Trennung und Schnitt, wird hier durch Einheit und Zusammenhalt gebaut. Der Künstler „schneidet“ nicht durch Abbau, sondern errichtet durch Zuwachs und macht die Dimension der Zeit greifbar: Jedes Blatt repräsentiert einen Augenblick, eine Farbauswahl, eine wiederholte Geste, die in geometrische Perfektion 1:1 mündet.
Das Werk ist nicht nur ein ästhetischer Gegenstand, sondern eine kristallisierte Performance, in der Geduld das eigentliche plastische Material wird. Es ist eine Skulptur, die nahe betrachtet werden will, damit das Auge sich in der millimetergenauen Schichtung verlieren kann, um zurückzutreten und die Fluidität einer Form zu bewundern, die bereit zu sein scheint, die Luft zu schneiden.
Technische Details:
Technik: Manuelle, millimetergenaue Schichtungssculptur (Unikat).
Material: Hochwertiges 180 g Papier, behandelt, um eine holzartige Kompaktheit zu erreichen.
Die Werke von Marco Ercoli wurden bei der Auktionhaus Colasanti vorgestellt:
https://www.colasantiaste.com/it/artisti/marco-ercoli-1327
Der Künstler ist im Künstlerkatalog von Arsvalue vertreten:
https://www.arsvalue.com/en/lots/1278322/marco-ercoli-roma-1986-albero-della-vita
Instagram-Seite:
https://www.instagram.com/marco__ercoli/
Marco Ercoli
Künstlerischer Lebenslauf
Preise und Auszeichnungen
2024: Ausgewählt unter den „222 Artisten, in die 2024 investiert wird“, Verlag von Exibart.
2023 – Gualdo Tadino: Realisierung des Palio für die Ausgabe 2023 der „Giochi de le Porte“, mit Standing Ovation in der Monumentalkirche San Francesco.
2019 – Isernia: Gewinner Preis P.A.C.I., Qualitätspreis, Auditorium Città d'Isernia.
2012 – Frankreich: Colart-Stipendium am Atelier „Plessix-Madeuc“.
2008 – Rom: Gewinner „MarteLive“, Qualitätspreis, Malerei-
Ausstellungen (Solo Exhibitions)
2023 – Gualdo Tadino (PG): „Nei tuoi occhi“, Museumszentrum – Monumentalkirche San Francesco, kuratiert von Cesare Biasini Selvaggi.
2022 – Rom: „Epimetheus“, Galleria 28 Piazza di Pietra, kuratiert von Giorgia Basili.
2021 – Massa Lubrense (NA): „Notturno“, Art Hotel Villa Fiorella, kuratiert von Giorgia Basili.
2016 – Rom: „7“, Galleria Curva Pura, kuratiert von Serena Di Giovanni.
2010 – Rom: „F(R)ame“, Libreria Einaudi.
2009 – Rom: „Collezione di Farfalle“.
2009 – Rom: „Materia ed Ego“, Galleria Casina Giustiniani.
Gruppenausstellungen und Pavillons (Group Exhibitions)
2018 – Basel (Schweiz): „Sommerausstellung“, Galerie Eulenspiegel.
2018 – Rom: „Profano liquido, solo per uso esterno“, Studio Giga, kuratiert von Bianca Catalano.
2015 – Rom: „Radiate“, TakeawayGallery.
2015 – Fermo: Stripe Festival Art and Architecture.
2015 – Mailand: Affordable Art Fair Milano (AAF), Superstudio Più, Stand E5 (White Noise Gallery).
2015 – Rom: „Any Given Post-it“, White Noise Gallery.
2013 – Rom: „First Art Hotel“, Galleria Muciaccia.
2012 – Rom: „Rendez-vous“, Galleria ArtePerOggi.
2012 – Frankreich: „Les Atelier du Plessix-Madeuc“, Abbaye St Magloire, Lehon.
2011 – Turin: Biennale di Venezia, Padiglione Italia.
Installationen und Sonderprojekte
2018 – Civitella D'Agliano (VT): „Agora“, Permanente Installation, Projekt 1 Artist 1 Day, Contaminazioni d'Arte.
Marco Ercoli (1986) Italien
Titel: Daily-Samurai
Technik: Papierlagen
Komposition: Über 10.000 farbige Blatt/Papier vom Hersteller, persönlich ausgewählt, 180 g, ausgeschnitten, geformt und einzeln von Hand aufgeklebt.
Prozess: Jedes Blatt folgt dem millimetergenauen Querschnitt der Waffe und schafft eine feste Struktur, die in Dichte und Gewicht das Papier auf seine ursprüngliche Essenz zurückführt: das Holz.
Jahr: 2015
Dimensionen: 1:1 Katana (100x5x0.3)
Unterschrift am Griff (Tsuba)
In einer Epoche, die von der Geschwindigkeit der digitalen Welt und der Serienproduktion dominiert wird, ragt Daily-Samurai wie ein stiller Widerstand und eine außergewöhnliche konzeptionelle Dichte hervor. Hier führt der Künstler eine fast alchemistische Operation durch: Das Papier, traditionell fragiles und zweidimensionales Material, wird durch einen monumentalen Schichtungsprozess seiner physischen Natur hidrisiert und neu geordnet.
Anatomie der Zeit
Das Herz der Arbeit liegt in ihrem Prozess. Die Technik des Paper-Layerings ist hier nicht als bloße Dekoration zu verstehen, sondern als Akt mikroarchitektonischer Schöpfung. Die Nutzung von über 10.000 Blättern mit 180 g, millimetergenau aufgeklebt, following der Querschnitt eines Katana, verwandelt das Objekt in ein modernes Fossil.
Durch Druck und die Abfolge der einzelnen Schichten erreicht das Werk eine Solidität, die das Gewicht von Holz oder die Starrheit von Stahl evoziert. Es ist eine zyklische Rückkehr zu den Ursprüngen: die Zellstoffmasse, komprimiert, wird wieder zur Faser, zum Stamm, zur Lebenskraft.
Chromatismus und Symbolismus
Die Wahl der Farbskala — ein Verlauf, der von den warmen Tönen der Fessel (Handle) zu den tiefen Blau- und Smaragdgründen der Spitze übergeht — bricht die klassische Ikonographie der Waffe.
Die Guardia (Tsuba): Ort der Signatur und Drehpunkt des Griffs, erscheint als der Punkt, an dem sich eine Energie sammelt und entlang der Klinge ausstrahlt.
Der Körper: Die sichtbare Schichtung schafft ein Muster, das an Holzadern erinnert oder paradox an die thermomechanischen Faltungen des japanischen Tamahagane-Stahls.
Kritische Überlegungen
Daily-Samurai ist eine Reflexion über das Paradoxon. Die Katana, Symbol von Trennung und Schnitt, wird hier durch Einheit und Zusammenhalt gebaut. Der Künstler „schneidet“ nicht durch Abbau, sondern errichtet durch Zuwachs und macht die Dimension der Zeit greifbar: Jedes Blatt repräsentiert einen Augenblick, eine Farbauswahl, eine wiederholte Geste, die in geometrische Perfektion 1:1 mündet.
Das Werk ist nicht nur ein ästhetischer Gegenstand, sondern eine kristallisierte Performance, in der Geduld das eigentliche plastische Material wird. Es ist eine Skulptur, die nahe betrachtet werden will, damit das Auge sich in der millimetergenauen Schichtung verlieren kann, um zurückzutreten und die Fluidität einer Form zu bewundern, die bereit zu sein scheint, die Luft zu schneiden.
Technische Details:
Technik: Manuelle, millimetergenaue Schichtungssculptur (Unikat).
Material: Hochwertiges 180 g Papier, behandelt, um eine holzartige Kompaktheit zu erreichen.
Die Werke von Marco Ercoli wurden bei der Auktionhaus Colasanti vorgestellt:
https://www.colasantiaste.com/it/artisti/marco-ercoli-1327
Der Künstler ist im Künstlerkatalog von Arsvalue vertreten:
https://www.arsvalue.com/en/lots/1278322/marco-ercoli-roma-1986-albero-della-vita
Instagram-Seite:
https://www.instagram.com/marco__ercoli/
Marco Ercoli
Künstlerischer Lebenslauf
Preise und Auszeichnungen
2024: Ausgewählt unter den „222 Artisten, in die 2024 investiert wird“, Verlag von Exibart.
2023 – Gualdo Tadino: Realisierung des Palio für die Ausgabe 2023 der „Giochi de le Porte“, mit Standing Ovation in der Monumentalkirche San Francesco.
2019 – Isernia: Gewinner Preis P.A.C.I., Qualitätspreis, Auditorium Città d'Isernia.
2012 – Frankreich: Colart-Stipendium am Atelier „Plessix-Madeuc“.
2008 – Rom: Gewinner „MarteLive“, Qualitätspreis, Malerei-
Ausstellungen (Solo Exhibitions)
2023 – Gualdo Tadino (PG): „Nei tuoi occhi“, Museumszentrum – Monumentalkirche San Francesco, kuratiert von Cesare Biasini Selvaggi.
2022 – Rom: „Epimetheus“, Galleria 28 Piazza di Pietra, kuratiert von Giorgia Basili.
2021 – Massa Lubrense (NA): „Notturno“, Art Hotel Villa Fiorella, kuratiert von Giorgia Basili.
2016 – Rom: „7“, Galleria Curva Pura, kuratiert von Serena Di Giovanni.
2010 – Rom: „F(R)ame“, Libreria Einaudi.
2009 – Rom: „Collezione di Farfalle“.
2009 – Rom: „Materia ed Ego“, Galleria Casina Giustiniani.
Gruppenausstellungen und Pavillons (Group Exhibitions)
2018 – Basel (Schweiz): „Sommerausstellung“, Galerie Eulenspiegel.
2018 – Rom: „Profano liquido, solo per uso esterno“, Studio Giga, kuratiert von Bianca Catalano.
2015 – Rom: „Radiate“, TakeawayGallery.
2015 – Fermo: Stripe Festival Art and Architecture.
2015 – Mailand: Affordable Art Fair Milano (AAF), Superstudio Più, Stand E5 (White Noise Gallery).
2015 – Rom: „Any Given Post-it“, White Noise Gallery.
2013 – Rom: „First Art Hotel“, Galleria Muciaccia.
2012 – Rom: „Rendez-vous“, Galleria ArtePerOggi.
2012 – Frankreich: „Les Atelier du Plessix-Madeuc“, Abbaye St Magloire, Lehon.
2011 – Turin: Biennale di Venezia, Padiglione Italia.
Installationen und Sonderprojekte
2018 – Civitella D'Agliano (VT): „Agora“, Permanente Installation, Projekt 1 Artist 1 Day, Contaminazioni d'Arte.

