CL Thomson & EE Speight - The Junior Temple Reader - 1900





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The Junior Temple Reader, erste englische Ausgabe in Hart-Schuber für junge Leser von CL Thomson und E. E. Speight, Verlag Horace Marshall & Son, 1900, 402 Seiten, Maße 19,5 × 13 cm, in sehr gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Der Junior Temple Reader steht als Fenster in die Bildungsideale des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, einer Zeit, in der Literatur nicht nur als Fach, sondern als moralische und imaginative Grundlage der Kindheit gesehen wurde. Ursprünglich ca. 1900 veröffentlicht, wurde der Sammelband sorgfältig zusammengestellt, um den Bedürfnissen junger Lernender gerecht zu werden, die gerade anfingen, selbstständig zu lesen, und ihnen nicht nur Sprachpraxis, sondern auch eine Einführung in den Reichtum des Erzählens bot. Er bildete einen Teil einer breiteren Reihe von „Temple Readers“, die sowohl im Unterricht als auch zu Hause verwendet wurden und einen gemeinsamen Glauben widerspiegelten, dass Lesen zentral für die intellektuelle und persönliche Entwicklung eines Kindes sein sollte.
Ziel des Buches war es hauptsächlich, eine echte Lesebegeisterung zu entwickeln. Anstatt sich auf trockene oder zu stark vereinfachte Texte zu verlassen, präsentierte es Kindern spannende Erzählungen aus Mythen, Legenden und bekannten literarischen Quellen. Diese Auswahlen wurden so angepasst, dass sie Leserinnen und Leser in der Regel im Alter von sechs bis vierzehn Jahren ansprachen, und sie fanden eine sorgfältige Balance zwischen Zugänglichkeit und literarischer Qualität. Die Geschichten luden Kinder in Welten von Abenteuern, Heldentum und Wunder ein, regten die Fantasie an und verstärkten zugleich unterschwellig Werte wie Mut, Freundlichkeit und Neugier.
In seinen Seiten begegneten junge Leser einer Vielfalt von Stilen und Stimmen, von antiken Sagen bis zu Auszügen klassischer Prosa und Poesie. Diese Vielfalt erweiterte nicht nur ihre literarische Rezeption, sondern half ihnen auch, ein Gefühl für Rhythmus, Wortschatz und Erzählstruktur zu entwickeln. Zu einer Zeit, in der formaler Unterricht standardisiert wurde, spielten solche Reader eine entscheidende Rolle dabei, wie Kinder mit Sprache in Berührung kamen. Der Junior Temple Reader wurde im Lehrplan häufig neben Fächern wie Rechnen und Geschichte aufgeführt und hob seine Bedeutung als Bildungswerkzeug hervor.
Der Sammelband spiegelt zudem die pädagogischen Einstellungen seiner Epoche wider, in der Lehrkräfte großen Wert auf Charakterbildung durch Literatur legten. Geschichten wurden nicht nur zur Unterhaltung gewählt, sondern auch wegen ihrer vermeintlichen Fähigkeit zu belehren und zu inspirieren. So fungierte das Buch sowohl als Lesestück als auch als Wegweiser zur kulturellen Allgemeinbildung und führte Kinder an Erzählungen heran, die als wesentlich für eine gut ausbalancierte Ausbildung galten.
Die Herausgeberinnen Clara Linklater Thomson und E. E. Speight waren beide tief in Bildungs- und Literaturarbeit involviert. Thomson war bekannt für ihre Beiträge zur Kinderliteratur und für ihr Engagement, hochwertige Texte auch jüngeren Lesern zugänglich zu machen, während Speight, eine Pädagogin und Gelehrte, eine starke akademische Sensibilität in die Auswahl und Adaptation des Materials einbrachte. Zusammen formten sie den Junior Temple Reader zu einem Werk, das akademische Strenge mit erzählerischem Charme balancierte.
Der Junior Temple Reader bleibt ein markanter Grundstein der frühmodernen Kinderbuchveröffentlichung. Selbst heute bietet er Einblicke darin, wie vergangene Generationen junge Gemüter durch sorgfältig kuratierte Literatur fördern wollten, eine Mischung aus Unterricht und dem bleibenden Vergnügen des Lesens.
Dunkelgrünes Hardcover, schwarzer Titel und Vorderseite. Geringer Abrieb. Mäßige Braunfleckung. Seiten hell: Illustrationen und Text sind klar.
PS: Das Buch versende ich sorgfältig verpackt in Luftpolsterfolie per An Post, dem irischen Postdienst („Einschreiben, Nachverfolgung & Versicherung enthalten, um Ihre wertvollen Gegenstände zu schützen“). Die Sendungsverfolgungsnummer teile ich Ihnen nach dem Versand mit.
Der Junior Temple Reader steht als Fenster in die Bildungsideale des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, einer Zeit, in der Literatur nicht nur als Fach, sondern als moralische und imaginative Grundlage der Kindheit gesehen wurde. Ursprünglich ca. 1900 veröffentlicht, wurde der Sammelband sorgfältig zusammengestellt, um den Bedürfnissen junger Lernender gerecht zu werden, die gerade anfingen, selbstständig zu lesen, und ihnen nicht nur Sprachpraxis, sondern auch eine Einführung in den Reichtum des Erzählens bot. Er bildete einen Teil einer breiteren Reihe von „Temple Readers“, die sowohl im Unterricht als auch zu Hause verwendet wurden und einen gemeinsamen Glauben widerspiegelten, dass Lesen zentral für die intellektuelle und persönliche Entwicklung eines Kindes sein sollte.
Ziel des Buches war es hauptsächlich, eine echte Lesebegeisterung zu entwickeln. Anstatt sich auf trockene oder zu stark vereinfachte Texte zu verlassen, präsentierte es Kindern spannende Erzählungen aus Mythen, Legenden und bekannten literarischen Quellen. Diese Auswahlen wurden so angepasst, dass sie Leserinnen und Leser in der Regel im Alter von sechs bis vierzehn Jahren ansprachen, und sie fanden eine sorgfältige Balance zwischen Zugänglichkeit und literarischer Qualität. Die Geschichten luden Kinder in Welten von Abenteuern, Heldentum und Wunder ein, regten die Fantasie an und verstärkten zugleich unterschwellig Werte wie Mut, Freundlichkeit und Neugier.
In seinen Seiten begegneten junge Leser einer Vielfalt von Stilen und Stimmen, von antiken Sagen bis zu Auszügen klassischer Prosa und Poesie. Diese Vielfalt erweiterte nicht nur ihre literarische Rezeption, sondern half ihnen auch, ein Gefühl für Rhythmus, Wortschatz und Erzählstruktur zu entwickeln. Zu einer Zeit, in der formaler Unterricht standardisiert wurde, spielten solche Reader eine entscheidende Rolle dabei, wie Kinder mit Sprache in Berührung kamen. Der Junior Temple Reader wurde im Lehrplan häufig neben Fächern wie Rechnen und Geschichte aufgeführt und hob seine Bedeutung als Bildungswerkzeug hervor.
Der Sammelband spiegelt zudem die pädagogischen Einstellungen seiner Epoche wider, in der Lehrkräfte großen Wert auf Charakterbildung durch Literatur legten. Geschichten wurden nicht nur zur Unterhaltung gewählt, sondern auch wegen ihrer vermeintlichen Fähigkeit zu belehren und zu inspirieren. So fungierte das Buch sowohl als Lesestück als auch als Wegweiser zur kulturellen Allgemeinbildung und führte Kinder an Erzählungen heran, die als wesentlich für eine gut ausbalancierte Ausbildung galten.
Die Herausgeberinnen Clara Linklater Thomson und E. E. Speight waren beide tief in Bildungs- und Literaturarbeit involviert. Thomson war bekannt für ihre Beiträge zur Kinderliteratur und für ihr Engagement, hochwertige Texte auch jüngeren Lesern zugänglich zu machen, während Speight, eine Pädagogin und Gelehrte, eine starke akademische Sensibilität in die Auswahl und Adaptation des Materials einbrachte. Zusammen formten sie den Junior Temple Reader zu einem Werk, das akademische Strenge mit erzählerischem Charme balancierte.
Der Junior Temple Reader bleibt ein markanter Grundstein der frühmodernen Kinderbuchveröffentlichung. Selbst heute bietet er Einblicke darin, wie vergangene Generationen junge Gemüter durch sorgfältig kuratierte Literatur fördern wollten, eine Mischung aus Unterricht und dem bleibenden Vergnügen des Lesens.
Dunkelgrünes Hardcover, schwarzer Titel und Vorderseite. Geringer Abrieb. Mäßige Braunfleckung. Seiten hell: Illustrationen und Text sind klar.
PS: Das Buch versende ich sorgfältig verpackt in Luftpolsterfolie per An Post, dem irischen Postdienst („Einschreiben, Nachverfolgung & Versicherung enthalten, um Ihre wertvollen Gegenstände zu schützen“). Die Sendungsverfolgungsnummer teile ich Ihnen nach dem Versand mit.

