Afrikanische Baule-Statue – Elfenbeinküste. (Ohne mindestpreis)






Mit fast einem Jahrzehnt Erfahrung in der Verbindung von Wissenschaft, Museumskuratierung und traditioneller Schmiedekunst hat Julien eine einzigartige Expertise in historischen Waffen, Rüstungen und afrikanischer Kunst entwickelt.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Elfenbeinküste: Schöne afrikanische Baule-Figur.
Höhe: 29 cm.
Diese Baule-Statue stammt aus der Mitte des 20. Jahrhunderts und wird mit einem Echtheitszertifikat geliefert.
Die Baule (Baulé) gehören zu den größten Ethnien der Elfenbeinküste. Sie haben eine zentrale Rolle in der Geschichte des Landes im zwanzigsten Jahrhundert gespielt. Sie führten den längsten Widerstandskrieg gegen die französische Kolonisierung von allen westafrikanischen Völkern und bewahrten ihre traditionellen Objekte und Glaubensvorstellungen länger als viele andere Gruppen, die in solch engem Kontakt mit europäischen Beamten, Händlern und Missionaren standen. Die Baule gehören zu den Akan-Völkern, die Ghana und die Elfenbeinküste bewohnen. Einer Legende zufolge musste die Königin Abla Poku im achtzehnten Jahrhundert ihr Volk westwärts bis an das Ufer des Komoé, das Land der Senufo, führen. Um den Fluss zu überqueren, opferte sie ihren eigenen Sohn. Dieses Opfer war der Ursprung des Namens Baule, denn baouli bedeutet „das Kind ist gestorben“. Heute besetzen etwa eine Million Baule einen Teil der östlichen Elfenbeinküste zwischen den Flüssen Komoé und Bandama, eine Region, die sowohl Wald- als auch Savannengebiet umfasst. Die Baule-Gesellschaft war durch extremen Individualismus, große Toleranz, eine tiefe Abneigung gegen starre politische Strukturen und das Fehlen von Altersklassen, Initiation, Beschneidung, Priestern, geheimen Gesellschaften oder Hierarchieverbänden gekennzeichnet. Jede Dorfgemeinschaft war unabhängig von den anderen und traf ihre eigenen Entscheidungen unter dem präsidierenden Beisein eines Ältestenrates. Alle nahmen an den Diskussionen teil, einschließlich Sklaven. Es war eine egalitäre Gesellschaft. Die kompakten Baule-Dörfer sind in Viertel, oder Quartiere, gegliedert und in Familienverbünde rechteckiger Behausungen gruppiert, die um einen Hof herum angeordnet sind; die Höfe liegen üblicherweise beidseits der Hauptstraße des Dorfes.
Der Verkäufer stellt sich vor
Elfenbeinküste: Schöne afrikanische Baule-Figur.
Höhe: 29 cm.
Diese Baule-Statue stammt aus der Mitte des 20. Jahrhunderts und wird mit einem Echtheitszertifikat geliefert.
Die Baule (Baulé) gehören zu den größten Ethnien der Elfenbeinküste. Sie haben eine zentrale Rolle in der Geschichte des Landes im zwanzigsten Jahrhundert gespielt. Sie führten den längsten Widerstandskrieg gegen die französische Kolonisierung von allen westafrikanischen Völkern und bewahrten ihre traditionellen Objekte und Glaubensvorstellungen länger als viele andere Gruppen, die in solch engem Kontakt mit europäischen Beamten, Händlern und Missionaren standen. Die Baule gehören zu den Akan-Völkern, die Ghana und die Elfenbeinküste bewohnen. Einer Legende zufolge musste die Königin Abla Poku im achtzehnten Jahrhundert ihr Volk westwärts bis an das Ufer des Komoé, das Land der Senufo, führen. Um den Fluss zu überqueren, opferte sie ihren eigenen Sohn. Dieses Opfer war der Ursprung des Namens Baule, denn baouli bedeutet „das Kind ist gestorben“. Heute besetzen etwa eine Million Baule einen Teil der östlichen Elfenbeinküste zwischen den Flüssen Komoé und Bandama, eine Region, die sowohl Wald- als auch Savannengebiet umfasst. Die Baule-Gesellschaft war durch extremen Individualismus, große Toleranz, eine tiefe Abneigung gegen starre politische Strukturen und das Fehlen von Altersklassen, Initiation, Beschneidung, Priestern, geheimen Gesellschaften oder Hierarchieverbänden gekennzeichnet. Jede Dorfgemeinschaft war unabhängig von den anderen und traf ihre eigenen Entscheidungen unter dem präsidierenden Beisein eines Ältestenrates. Alle nahmen an den Diskussionen teil, einschließlich Sklaven. Es war eine egalitäre Gesellschaft. Die kompakten Baule-Dörfer sind in Viertel, oder Quartiere, gegliedert und in Familienverbünde rechteckiger Behausungen gruppiert, die um einen Hof herum angeordnet sind; die Höfe liegen üblicherweise beidseits der Hauptstraße des Dorfes.
