Omgeving van Konstantin Gorbatov (XX) - In Venedig

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In Venedig ist ein 1926 entstandenes Ölgemälde von einem Künstler aus dem Umfeld Konstantin Gorbatovs, signiert, Originalauflage, im impressionistischen Stil, 50 × 60 cm, Herkunft Deutschland, mit Rahmen verkauft.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Gemälde eines Künstlers aus dem Umfeld des russisch/deutschen Künstlers Konstantin Gorbatow. Das Gemälde zeigt den Markusplatz vom Wasser aus. Es ist ein Ölbild auf einer Malplatte der Firma Talens. Auf der Rückseite ist das Werk beschrieben, signiert und datiert „in Venedig“, „C. Gorbatoff“, „1925 oder 1926“. Diese Beschreibung ist nur schwer lesbar. Das Etikett der Malplatte stammt von der Firma Talens. Das runde, dunkelblaue Logo mit den stilisierten Buchstaben „Talens“ wurde vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verwendet. Nach 1949, als das Unternehmen den Titel ‚Königlich‘ erhielt, änderte sich das Logo und der Name zu Royal Talens.

Das Etikett befindet sich auf einer sogenannten ‚Academy Board‘ (Harter), also einer Hartfaserplatte. Dieser Trägertyp wurde ab den 1920er/30er Jahren sehr beliebt als günstigere Alternative zu Leinwand sowohl für Studenten als auch für professionelle Künstler.

Herkunft
Sammlung Elisaweta Orechova-Belskaja, Moskau (Anfang der dreißiger Jahre)
Sammlung Erena Voutke (Tochter von Elisaweta Orechova-Belskaja), Berlin (seit 1990)

Biografie

Konstantin Iwanowitsch Gorbatow (Russisch: Константин Иванович Горбатов) (Stavropol, 17. Mai 1876 – Berlin, 24. Mai 1945) war ein russischer Maler. Er wird dem Post-Impressionismus zugerechnet.

Gorbatow verbrachte seine Jugend im Kaukasus und absolvierte von 1896 bis 1903 eine Ingenieursausbildung in Riga. 1904 zog er nach St. Petersburg, studierte dort zunächst Architektur an der Kaiserlichen Kunstakademie, wechselte aber schließlich zur Malerei. 1911 gewann er eine Goldmedaille und eine Studienreise bei einer internationalen Ausstellung in München und schloss anschließend sein Studium in Rom und auf Capri ab. Nach seiner Rückkehr nach St. Petersburg arbeitete er als Dozent an der Universität und stellte seine Werke mehrfach auf Ausstellungen der Peredwijniki (Die Wanderer) aus.

Enttäuscht von der Russischen Revolution (1917) verließ Gorbatow Russland und ließ sich auf Capri nieder. 1926 zog er nach Berlin, wo er bis zu seinem Tod bleiben sollte. In Berlin gehörte Gorbatow der russischen Emigranten-Community dort an und traf dort bedeutende Künstler, darunter Lewin Pasternak. Schnell entwickelte auch er sich dort zu einem bekannten Maler, ausstellte sich in ganz Europa, unternahm oft Reisen nach Italien und in den mittleren 1930er Jahren auch nach Syrien und Palästina. Nach der Machtergreifung durch die Nazis geriet seine Kunst im neuen Deutschland jedoch zunehmend in Ungnade und allmählich wurden er und seine Familie verarmt. Während des Zweiten Weltkriegs erhielt er als russischer Staatsbürger keine Erlaubnis, Deutschland zu verlassen. Kurz nach der deutschen Kapitulation kam er am 12. Mai 1945 zu Tode. Kurz darauf, am 17. Juni 1945, erschoss sich seine Frau.

Gorbatow vermachte sein Werk der Kunstakademie Leningrad. Gegenwärtig befindet sich ein Großteil seines Werks im Kloster der Heiligen-Neu-Jerusalem und im Regionalmuseum für Geschichte und Kunst in Moskau.

Gemälde eines Künstlers aus dem Umfeld des russisch/deutschen Künstlers Konstantin Gorbatow. Das Gemälde zeigt den Markusplatz vom Wasser aus. Es ist ein Ölbild auf einer Malplatte der Firma Talens. Auf der Rückseite ist das Werk beschrieben, signiert und datiert „in Venedig“, „C. Gorbatoff“, „1925 oder 1926“. Diese Beschreibung ist nur schwer lesbar. Das Etikett der Malplatte stammt von der Firma Talens. Das runde, dunkelblaue Logo mit den stilisierten Buchstaben „Talens“ wurde vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verwendet. Nach 1949, als das Unternehmen den Titel ‚Königlich‘ erhielt, änderte sich das Logo und der Name zu Royal Talens.

Das Etikett befindet sich auf einer sogenannten ‚Academy Board‘ (Harter), also einer Hartfaserplatte. Dieser Trägertyp wurde ab den 1920er/30er Jahren sehr beliebt als günstigere Alternative zu Leinwand sowohl für Studenten als auch für professionelle Künstler.

Herkunft
Sammlung Elisaweta Orechova-Belskaja, Moskau (Anfang der dreißiger Jahre)
Sammlung Erena Voutke (Tochter von Elisaweta Orechova-Belskaja), Berlin (seit 1990)

Biografie

Konstantin Iwanowitsch Gorbatow (Russisch: Константин Иванович Горбатов) (Stavropol, 17. Mai 1876 – Berlin, 24. Mai 1945) war ein russischer Maler. Er wird dem Post-Impressionismus zugerechnet.

Gorbatow verbrachte seine Jugend im Kaukasus und absolvierte von 1896 bis 1903 eine Ingenieursausbildung in Riga. 1904 zog er nach St. Petersburg, studierte dort zunächst Architektur an der Kaiserlichen Kunstakademie, wechselte aber schließlich zur Malerei. 1911 gewann er eine Goldmedaille und eine Studienreise bei einer internationalen Ausstellung in München und schloss anschließend sein Studium in Rom und auf Capri ab. Nach seiner Rückkehr nach St. Petersburg arbeitete er als Dozent an der Universität und stellte seine Werke mehrfach auf Ausstellungen der Peredwijniki (Die Wanderer) aus.

Enttäuscht von der Russischen Revolution (1917) verließ Gorbatow Russland und ließ sich auf Capri nieder. 1926 zog er nach Berlin, wo er bis zu seinem Tod bleiben sollte. In Berlin gehörte Gorbatow der russischen Emigranten-Community dort an und traf dort bedeutende Künstler, darunter Lewin Pasternak. Schnell entwickelte auch er sich dort zu einem bekannten Maler, ausstellte sich in ganz Europa, unternahm oft Reisen nach Italien und in den mittleren 1930er Jahren auch nach Syrien und Palästina. Nach der Machtergreifung durch die Nazis geriet seine Kunst im neuen Deutschland jedoch zunehmend in Ungnade und allmählich wurden er und seine Familie verarmt. Während des Zweiten Weltkriegs erhielt er als russischer Staatsbürger keine Erlaubnis, Deutschland zu verlassen. Kurz nach der deutschen Kapitulation kam er am 12. Mai 1945 zu Tode. Kurz darauf, am 17. Juni 1945, erschoss sich seine Frau.

Gorbatow vermachte sein Werk der Kunstakademie Leningrad. Gegenwärtig befindet sich ein Großteil seines Werks im Kloster der Heiligen-Neu-Jerusalem und im Regionalmuseum für Geschichte und Kunst in Moskau.

Details

Künstler
Omgeving van Konstantin Gorbatov (XX)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
In Venedig
Technik
Ölgemälde
Signatur
Signiert
Herkunftsland
Deutschland
Jahr
1926
Zustand
Guter Zustand
Höhe
50 cm
Breite
60 cm
Stil
Impressionismus
Periode
1920-1930
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
179
Verkaufte Objekte
100 %
Privat

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