Sylvain Barberot - Pop christ # 2

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Catherine Mikolajczak
Experte
Von Catherine Mikolajczak ausgewählt

Studierte Kunstgeschichte an der Ecole du Louvre und spezialisierte sich über 25 Jahre auf zeitgenössische Kunst.

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Sylvain Barbetos Pop Christ #2, eine handsignierte Legierungsskulptur mit Goldakzenten (8 kt Gold) im Pop-Art-Stil, 2026 gefertigt, 41,5 cm hoch, 11 cm breit, 8 cm tief, Gewicht 3500 g, Oberfläche mit Goldfarbe und Goldglitzer auf einer Stahlbasis mit rotem Wachs und einer schwarzen Metallstange, direkt vom Künstler verkauft.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Mit Pop Christ bietet der Künstler eine eindringliche und ambivalente Neuinterpretation der christlichen Figur, die zwischen ikonografischer Heiligkeit und zeitgenössischer Ästhetik pendelt. Ohne Arme erscheint dieser Christ aus Legierung wie ein amputierter Körper, der auf seine erlösende Geste reduziert ist, zu einer schweigenden Präsenz, fast verletzlich. Diese Abwesenheit ist nicht nur formal: Sie wirkt wie eine symbolische Verschiebung und hinterfragt die Fähigkeit zu handeln, zu retten oder sogar zu segnen in einer Welt, die von Bildern und Zeichen gesättigt ist.

Die Oberfläche der Skulptur, überzogen mit einer Farbe, die zu 30 % aus reinem Gold und Goldglitzer besteht, verleitet die traditionellen Codes des Heiligen zu Umwegen. Das Gold, historisch mit Transzendenz und dem Zeitlosen verbunden, wird hier in einer schimmernden, fast dekorativen Materialität behandelt, die an das Universum des Spektakels, des Konsums und des „Pop“ erinnert. Dieses fragmentierte Glänzen fängt das Licht instabil ein und verwandelt die Figur in eine vibrierende Ikone, die zugleich anziehend und verstörend wirkt. Das Heilige wird so von den Codes des Glanzes kontaminiert, die Grenzen zwischen Hingabe und ästhetischer Faszination verwischend.

Die Skulptur wird durch eine schwarze Metallstange in der Höhe gehalten, die den Schwebezustand und die Isolation betont. Der Sockel aus Stahl, mit roter Wachsüberdeckung, erzeugt eine starke chromatische Spannung. Dieses tiefe, organische Rot erinnert sofort an Blut, Schmerz und Opfer, behält aber eine fast industrielle Materialität bei. Es wirkt als ein irdischer Anker und erinnert an die Körperlichkeit Christi angesichts des künstlichen Glanzes des Goldes.

Pop Christ steht damit an der Schnittstelle mehrerer Register: zwischen Reliquie und Pop-Objekt, zwischen heiliger Ikone und zeitgenössischem Artefakt. Indem es den Körper fragmentiert und die Materialien hybridisiert, lädt das Werk dazu ein, die Beständigkeit religiöser Figuren in einer bildlichen Vorstellung neu zu denken, die von Glanz, Reproduktion und dem Verlust symbolischer Tiefe beherrscht wird.

Mit Pop Christ bietet der Künstler eine eindringliche und ambivalente Neuinterpretation der christlichen Figur, die zwischen ikonografischer Heiligkeit und zeitgenössischer Ästhetik pendelt. Ohne Arme erscheint dieser Christ aus Legierung wie ein amputierter Körper, der auf seine erlösende Geste reduziert ist, zu einer schweigenden Präsenz, fast verletzlich. Diese Abwesenheit ist nicht nur formal: Sie wirkt wie eine symbolische Verschiebung und hinterfragt die Fähigkeit zu handeln, zu retten oder sogar zu segnen in einer Welt, die von Bildern und Zeichen gesättigt ist.

Die Oberfläche der Skulptur, überzogen mit einer Farbe, die zu 30 % aus reinem Gold und Goldglitzer besteht, verleitet die traditionellen Codes des Heiligen zu Umwegen. Das Gold, historisch mit Transzendenz und dem Zeitlosen verbunden, wird hier in einer schimmernden, fast dekorativen Materialität behandelt, die an das Universum des Spektakels, des Konsums und des „Pop“ erinnert. Dieses fragmentierte Glänzen fängt das Licht instabil ein und verwandelt die Figur in eine vibrierende Ikone, die zugleich anziehend und verstörend wirkt. Das Heilige wird so von den Codes des Glanzes kontaminiert, die Grenzen zwischen Hingabe und ästhetischer Faszination verwischend.

Die Skulptur wird durch eine schwarze Metallstange in der Höhe gehalten, die den Schwebezustand und die Isolation betont. Der Sockel aus Stahl, mit roter Wachsüberdeckung, erzeugt eine starke chromatische Spannung. Dieses tiefe, organische Rot erinnert sofort an Blut, Schmerz und Opfer, behält aber eine fast industrielle Materialität bei. Es wirkt als ein irdischer Anker und erinnert an die Körperlichkeit Christi angesichts des künstlichen Glanzes des Goldes.

Pop Christ steht damit an der Schnittstelle mehrerer Register: zwischen Reliquie und Pop-Objekt, zwischen heiliger Ikone und zeitgenössischem Artefakt. Indem es den Körper fragmentiert und die Materialien hybridisiert, lädt das Werk dazu ein, die Beständigkeit religiöser Figuren in einer bildlichen Vorstellung neu zu denken, die von Glanz, Reproduktion und dem Verlust symbolischer Tiefe beherrscht wird.

Details

Epoche
Nach 2000
Goldart
8 Karat Gold
Verkauft von
Direkt vom Künstler
Herkunftsland
Frankreich
Stil
Pop Art
Material
Gold sequins, Gold, Legierung, Wachs
Künstler
Sylvain Barberot
Titel des Kunstwerks
Pop christ # 2
Signatur
Handsigniert
Jahr
2026
Farbe
Gold
Zustand
exzellenter Zustand
Höhe
41,5 cm
Breite
11 cm
Tiefe
8 cm
Gewicht
3500 g
Verkauft von
FrankreichVerifiziert
8
Verkaufte Objekte
Privat

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