Other brand - Silber, Teodor Werner ca. 1899 Warschau, Russisches Kaiserreich - 2-teiliges Schmuckset - Hochzeits-Tiara und Brosche






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Silbernes Braut-Tiaraw und passende Brosche von Teodor Werner aus Warschau, ca. 1899–1904, mit 84 zolotniki (.875) Prägungen und Warschau-Prüfzeichen, Gesamtgewicht 42,8 g, ca. 12 cm breit, in sehr gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses außerordentliche silberne Blumenkranz-Tiarah (Krone) mit passendem Broschentäusch, gefertigt von dem renommierten Warschauer Atelier Teodor (August Teodor) Werner in der späten Zeit des Russischen Kaiserreichs (Warschau unter russischer Verwaltung, ca. 1899–1904), repräsentiert einen Höhepunkt polnischer Silberschmiedekunst zur Jahrhundertwende.
Hallenmarken und Authentizität
Die Stücke tragen klare 84 zolotniki-Marken (entsprechend einer Feinheit von .875 Silber, dem Standard für hochwertiges russisch-imperiales Silber), zusammen mit dem Herstellerzeichen der Werner-Firma und Warschauer Prüfämterzeichen aus der Periode des Assayers Aleksandr Romanov (oder Zeitgenossen). Die Schraubverschlusskonstruktion der Tiara und die detaillierte Ausführung des Broschenstücks bestätigen zusätzliche die Authentizität der Epoche und herausragende Handarbeit.
Maße und Gewicht
Tiara (Krone): Ungefähr 12 cm breit im getragenen Zustand; leicht, aber substanziell mit insgesamt 42,8 g nur für die Krone.
Das passende Broschenteil ergänzt das Set in Maßstab und Motiv perfekt.
Design und Handwerkskunst
Die Tiara und die Brosche zeigen ein exquisit modelliertes naturalistisches Blüten- und Blattwerk, inspiriert von polnischen Volksbräuchen und Art Nouveau-Einflüssen. Zarte silberne Stengel, Blätter, Knospen und Blüten verdrehen sich zu einem durchgehenden Kranz, wobei einzeln gehämmerte und geglühte Elemente bemerkenswerte Tiefe und Bewegung erzeugen. Kleine kugelförmige Akzente (vermutlich natürliche Perlen oder Silberscheiben) setzen leuchtende Highlights. Die Rückseite offenbart meisterhafte Handkonstruktion: aufgewickelte Drahtstiele, vernähte Verbindungen und ein sicherer Schraubverschluss am Kopfteil für die verstellbare Passform. Die Brosche integriert eine elegante Band-Schräg- Schleife mit herabhängenden Quasten und eine Nadelmechanik, die typisch für die Epoche ist.
Die Gesamtausstattung erinnert an ein Brautwianek (polnischer Blumenkranz) oder eine festliche Kopfbedeckung, gefertigt aus edlem Metall mit außergewöhnlicher Fluidität und botanischer Realitätsnähe. Die dunkle Patina in den Vertiefungen verstärkt die dreidimensionale Qualität, während polierte Hervorhebungen das Licht wunderschön einfangen – ideal sowohl zur Ausstellung als auch zum Tragen.
Historischer Kontext
Werner, ein bedeutender Warschauer Gold- und Silberschmied (aktiv in Partnerschaften mit Firmen wie Norblin, Bracia Buch und T. Werner), stellte verfeinerte Objekte für das polnische und russische Elite her. Sein Atelier glänzte durch feine florale und figürliche Silberschmiedekunst. Stücke aus dieser Periode, getragen von der 84-Standard und Warschauer Marken, werden zunehmend von Sammlern imperial-russischer und polnischer Silber-, Art-Nouveau-Schmuck- und volkskünstlerischer Kopfbedeckungen gesucht.
Zustand
Das Set befindet sich in ausgezeichnetem antikem Zustand, mit nur leichten Oberflächenabnutzungen und einer ansprechenden natürlichen Patina, die dem Alter entspricht. Keine signifikanten Dellen, Reparaturen oder Verluste vorhanden; die Mechanismen funktionieren reibungslos.
Dieses selten erhaltene, passende Parure – eine tragbare Kronentiarah, gekoppelt mit ihrer ursprünglichen Brosche – verkörpert die Eleganz des fin-de-siècle Warschau-Silbers. Es würde als Mittelpunkt jeder bedeutenden Sammlung russischer Kaiser-Silber-, polnischen Schmuck- oder Art-Nouveau-/Volkskunstgegenstände dienen.
Dieses außerordentliche silberne Blumenkranz-Tiarah (Krone) mit passendem Broschentäusch, gefertigt von dem renommierten Warschauer Atelier Teodor (August Teodor) Werner in der späten Zeit des Russischen Kaiserreichs (Warschau unter russischer Verwaltung, ca. 1899–1904), repräsentiert einen Höhepunkt polnischer Silberschmiedekunst zur Jahrhundertwende.
Hallenmarken und Authentizität
Die Stücke tragen klare 84 zolotniki-Marken (entsprechend einer Feinheit von .875 Silber, dem Standard für hochwertiges russisch-imperiales Silber), zusammen mit dem Herstellerzeichen der Werner-Firma und Warschauer Prüfämterzeichen aus der Periode des Assayers Aleksandr Romanov (oder Zeitgenossen). Die Schraubverschlusskonstruktion der Tiara und die detaillierte Ausführung des Broschenstücks bestätigen zusätzliche die Authentizität der Epoche und herausragende Handarbeit.
Maße und Gewicht
Tiara (Krone): Ungefähr 12 cm breit im getragenen Zustand; leicht, aber substanziell mit insgesamt 42,8 g nur für die Krone.
Das passende Broschenteil ergänzt das Set in Maßstab und Motiv perfekt.
Design und Handwerkskunst
Die Tiara und die Brosche zeigen ein exquisit modelliertes naturalistisches Blüten- und Blattwerk, inspiriert von polnischen Volksbräuchen und Art Nouveau-Einflüssen. Zarte silberne Stengel, Blätter, Knospen und Blüten verdrehen sich zu einem durchgehenden Kranz, wobei einzeln gehämmerte und geglühte Elemente bemerkenswerte Tiefe und Bewegung erzeugen. Kleine kugelförmige Akzente (vermutlich natürliche Perlen oder Silberscheiben) setzen leuchtende Highlights. Die Rückseite offenbart meisterhafte Handkonstruktion: aufgewickelte Drahtstiele, vernähte Verbindungen und ein sicherer Schraubverschluss am Kopfteil für die verstellbare Passform. Die Brosche integriert eine elegante Band-Schräg- Schleife mit herabhängenden Quasten und eine Nadelmechanik, die typisch für die Epoche ist.
Die Gesamtausstattung erinnert an ein Brautwianek (polnischer Blumenkranz) oder eine festliche Kopfbedeckung, gefertigt aus edlem Metall mit außergewöhnlicher Fluidität und botanischer Realitätsnähe. Die dunkle Patina in den Vertiefungen verstärkt die dreidimensionale Qualität, während polierte Hervorhebungen das Licht wunderschön einfangen – ideal sowohl zur Ausstellung als auch zum Tragen.
Historischer Kontext
Werner, ein bedeutender Warschauer Gold- und Silberschmied (aktiv in Partnerschaften mit Firmen wie Norblin, Bracia Buch und T. Werner), stellte verfeinerte Objekte für das polnische und russische Elite her. Sein Atelier glänzte durch feine florale und figürliche Silberschmiedekunst. Stücke aus dieser Periode, getragen von der 84-Standard und Warschauer Marken, werden zunehmend von Sammlern imperial-russischer und polnischer Silber-, Art-Nouveau-Schmuck- und volkskünstlerischer Kopfbedeckungen gesucht.
Zustand
Das Set befindet sich in ausgezeichnetem antikem Zustand, mit nur leichten Oberflächenabnutzungen und einer ansprechenden natürlichen Patina, die dem Alter entspricht. Keine signifikanten Dellen, Reparaturen oder Verluste vorhanden; die Mechanismen funktionieren reibungslos.
Dieses selten erhaltene, passende Parure – eine tragbare Kronentiarah, gekoppelt mit ihrer ursprünglichen Brosche – verkörpert die Eleganz des fin-de-siècle Warschau-Silbers. Es würde als Mittelpunkt jeder bedeutenden Sammlung russischer Kaiser-Silber-, polnischen Schmuck- oder Art-Nouveau-/Volkskunstgegenstände dienen.
