Santa Casa con Papa Giovanni Paolo Il (48) - Diapositiv Celluloseacetat Gelatine-Schichten mit Silberhalogeniden - 1960-1970 - „Santuario di Loreto“

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

„Santuario di Loreto“ – 48 Color Slides | Edizioni Esclusive della Congregazione Universale della Santa Casa | Historisches Diapositiv-Konvolut (ca. 1970er Jahre)
Detaillierte Objektidentifikation und technische Spezifikationen

Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um eine großformatige, faltbare Verkaufseinheit für Farbdia-Serien (Transparencies), die als offizielles Souvenir- und Dokumentationsmedium des Sanktuariums von Loreto (Italien) konzipiert wurde.

Herausgeber und Provenienz: Die Edition wurde exklusiv durch die „Congregazione Universale della Santa Casa“ in Loreto herausgegeben. Die rückseitig vermerkte Telefonnummer mit der Vorwahl 071 sowie die Postleitzahl 60025 verweisen direkt auf die Verwaltung des weltberühmten Wallfahrtsortes in der Provinz Ancona.

Technische Daten und Umfang: Das Set umfasst insgesamt 48 gerahmte Farbdias im Standardmaß von 5 × 5 cm (Außenmaß der Rahmung). Die Dias sind in einer transparenten, mehrfach gefalteten PVC-Sichthülle untergebracht, die im ausgeklappten Zustand eine registerartige Übersicht ermöglicht.

Physikalische Beschaffenheit: Das Konvolut ist in einem schützenden Kartonumschlag fixiert. Die Abmessungen der geschlossenen Einheit betragen ca. 24 cm in der Länge (gemäß vorliegender Messaufnahme). Die Rahmungen der Dias bestehen aus weißem Kunststoff, die mit einer präzisen, mehrsprachigen Typografie (Italienisch, Englisch, Französisch, Deutsch) bedruckt sind, um eine internationale touristische Nutzung zu gewährleisten.

Analyse der thematischen Zusammenstellung (Das „Visuelle Archiv von Loreto“)

Die Auswahl der 48 Motive stellt eine kuratierte visuelle Reise durch eines der wichtigsten Heiligtümer der katholischen Welt dar. Die Serie ist in verschiedene ikonografische Gruppen unterteilt:

Architektur und Panorama: Die Aufnahmen (z. B. Nr. 24 B „Panorama“) zeigen die Basilika und den Apostolischen Palast in ihrer städtebaulichen Einbettung. Die Perspektiven betonen die monumentale Wirkung der Renaissance-Architektur über der adriatischen Küstenlandschaft.

Das Heilige Haus (Santa Casa): Kernstück der Serie sind Detailaufnahmen des Inneren der „Santa Casa“, einschließlich der archäologischen Ausgrabungen (Nr. 8 A „Scavi archeologici“) und der kostbaren Marmorverkleidungen (Nr. 5 A „Rivestimento“), die von namhaften Renaissance-Künstlern wie Sansovino gestaltet wurden.

Sakrale Kunst und Ikonografie: Ein signifikanter Teil der Dias widmet sich der „Schwarzen Madonna“ (Statua della Madonna), liturgischen Gegenständen und den bedeutenden Freskenzyklen in den Seitenkapellen.

Zeitgeschichte und Brauchtum: Von besonderem dokumentarischem Wert sind Aufnahmen, die das lebendige Brauchtum und die päpstliche Präsenz illustrieren, wie etwa die Darstellung von Papst Johannes Paul II. (Nr. 1 A) oder volkstümliche Traditionen wie die „Focaracci“ (Freudenfeuer, Nr. 22 B) und „Folcklore“-Tänze (Nr. 23 B).

Ikonografie und grafische Gestaltung der Präsentation

Das visuelle Design der Verpackung ist ein klassisches Beispiel für die sakrale Publikationsgrafik der späten 1970er bis frühen 1980er Jahre:

Zentralmotiv des Covers: Eine Farbfotografie zeigt den Vorplatz der Basilika mit dem Maderno-Brunnen. Die Farbsättigung und der leicht warme Stich der Aufnahme sind charakteristisch für das verwendete Filmmaterial dieser Epoche.

Typografie: Die Verwendung einer klassizistischen Antiqua-Schrift („SANTUARIO DI LORETO“) in kräftigem Rot kontrastiert mit dem cremefarbenen Untergrund des Kartons. Dies vermittelt eine Anmutung von Würde und offizieller Autorisierung.

Layout der Rückseite: Die Rückseite dient der rein funktionalen Identifikation des Herausgebers. Die schlichte, schwarze Grotesk-Schrift hält sich dezent im Hintergrund, um den Fokus auf die visuelle Information der Dias zu lenken.

Technikhistorischer Kontext: Das Medium Diapositiv

In der Ära vor der digitalen Fotografie und dem Internet waren solche hochwertigen Dia-Serien die einzige Möglichkeit für Pilger und Kunsthistoriker, die künstlerischen Details eines Ortes in hoher Brillanz und Projektionsgröße mit nach Hause zu nehmen:

Farbreproduktion: Die hier verwendeten Dias zeigen die typische Alterungscharakteristik von Chromogen-Filmen (möglicherweise Agfacolor oder Kodak-Material). Der bei einigen Exemplaren erkennbare Rotstich (Magentalastigkeit) ist ein natürlicher Prozess der Farbstoffdegradation über Jahrzehnte, der dem Objekt heute eine spezifische nostalgische Aura verleiht.

Bildungsanspruch: Durch die mehrsprachige Beschriftung direkt auf den Diarahmen fungiert das Set als portables Archiv, das sowohl für den privaten Rückblick als auch für den pädagogischen Einsatz (z. B. in Religionsunterricht oder Kunstgeschichte) konzipiert war.

Materialzustand und sammlerische Bewertung (Grading)

Der Erhaltungszustand dieses Konvoluts ist als überdurchschnittlich gut zu bewerten:

Vollständigkeit: Das Set scheint komplett mit allen 48 vorgesehenen Dias bestückt zu sein, was für Sammler von primärer Bedeutung ist.

Mechanischer Zustand: Die PVC-Hüllen zeigen auf den Aufnahmen keine nennenswerten Risse oder Vergilbungen, was auf eine lichtgeschützte und trockene Lagerung hindeutet. Der äußere Kartonumschlag weist lediglich minimale Lagerspuren an den Kanten auf, die Konsistenz des Materials ist stabil.

Optik der Dias: Trotz der altersbedingten Farbverschiebung ins Rötliche (v. a. bei den Außenaufnahmen wie Nr. 24 B sichtbar) ist die Schärfe und Detailzeichnung der Aufnahmen weiterhin gegeben. Die Beschriftungen auf den Rahmen sind klar leserlich und ohne Abrieb.

Marktwert-Analyse und Ausblick 2026

Während einzelne touristische Dias oft als Massenware gelten, hebt sich dieses umfassende 48er-Set durch seine offizielle Herausgeberschaft und die thematische Tiefe ab.

Kriterium Bewertung Einfluss auf den Wert
Künstlerischer/Historischer Rang Hoher dokumentarischer Wert des Sanktuariums Positiv
Physischer Zustand Vollständig und mechanisch intakt Hoch

Pope John Paul 1l
Pape Jean Paul Il
Papst Johannes Paul Il

Papst Johannes Paul II. (Karol Wojtyła, 1978–2005) war der erste nicht-italienische Papst seit 455 Jahren. Als Pole brachte er eine neue Weltoffenheit in den Vatikan, reiste in 127 Länder und prägte das Bild des "reisenden Papstes". Er gilt als Brückenbauer, der maßgeblich zum Ende des Kommunismus in Osteuropa beitrug.
Katholisch.at
Katholisch.at
+4
Wichtige Aspekte zu Johannes Paul II. und Italien:
Historische Wahl: Nach über vier Jahrhunderten italienischer Dominanz wurde mit Wojtyła 1978 ein Ausländer gewählt, was als Zäsur in der Kirchengeschichte gilt.
Sprache und Auftreten: Trotz seiner polnischen Herkunft beherrschte er Italienisch und präsentierte sich als volksnaher "Papst der Herzen".
Verhältnis zu Italien: Er pflegte eine enge Beziehung zu Italien, bereiste das Land intensiv und wurde als italienischer "Bischof von Rom" von den Gläubigen sehr geschätzt.
Unterschied zu Johannes Paul I.:
Es ist wichtig, ihn von seinem Vorgänger, Johannes Paul I. (Albino Luciani), zu unterscheiden, der Italiener war und 1978 nur 33 Tage im Amt war ("Papst des Lächelns").

Karol Woytila
Zusammenfassung für das Archiv

Dieses Diapositiv-Konvolut ist ein multisensorisches Zeitzeugnis der katholischen Pilgerkultur des 20. Jahrhunderts. Es dokumentiert nicht nur die architektonische Pracht von Loreto, sondern auch den technischen Stand der Bildreproduktion seiner Zeit. Ein wertvolles Objekt für Archive mit dem Schwerpunkt „Religiöses Brauchtum“ oder „Analoge Fotografiegeschichte“.

Titel
„Santuario di Loreto“ – Offizielle Bilddokumentation auf 48 Farbdias, herausgegeben von der Congregazione Universale della Santa Casa, Loreto, ca. 1970er/1980er Jahre.

Objekt
48 gerahmte Farbdiapositive in einer faltbaren Kunststoff-Sichthülle mit Karton-Umschlag.
Maße (geschlossen): ca. 24 × 8 cm.
Herausgeber: Ediz. Esclus. CONGREGAZIONE UNIV. S. CASA, Loreto.

Darstellung
Die Bildserie umfasst Panoramaaufnahmen der Stadt Loreto, Detailansichten der Basilika, des „Heiligen Hauses“, der archäologischen Fundamente sowie Aufnahmen von Kunstwerken, liturgischen Zeremonien und päpstlichen Besuchen. Die Dias sind einzeln in weißen Kunststoffrahmen gefasst und mehrsprachig etikettiert.

Technik und Ausführung
Fotografisches Verfahren: Farbumkehrfilm (Diapositiv).
Rahmung: Industriell gefertigte Kunststoffrahmen mit Druckbeschriftung.
Verpackung: Offset-bedruckter Glanzkarton mit eingearbeiteter PVC-Registertasche.

KAROL JÓZEF WOJTYŁA (POPE JOHN PAUL II)
Karol Józef Wojtyła (1920-2005) hieß „Der reisende Papst“ und war das erste nicht-italienische Oberhaupt der katholischen Kirche seit 455 Jahren. Als Papst Johannes Paul II. unternahm er mehr pastorale Reisen als alle seine Vorgänger zusammen. Seine revolutionären Lehren über die Menschenwürde ermutigten Nationen, sich gegen autokratische Regime zu wehren, wie in seiner Heimat Polen. Er betrachtete Europa als eine „Union der Nationen“, die auf spirituellen und wirtschaftlichen Grundlagen beruht.

Zustand
Das Konvolut befindet sich in einem sehr guten, sammelwürdigen Zustand. Die Dias sind vollständig vorhanden, die Farben zeigen eine für das Alter typische Verschiebung in den Rotbereich. Die Umverpackung ist sauber und ohne größere Defekte.

„Santuario di Loreto“ – 48 Color Slides | Edizioni Esclusive della Congregazione Universale della Santa Casa | Historisches Diapositiv-Konvolut (ca. 1970er Jahre)
Detaillierte Objektidentifikation und technische Spezifikationen

Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um eine großformatige, faltbare Verkaufseinheit für Farbdia-Serien (Transparencies), die als offizielles Souvenir- und Dokumentationsmedium des Sanktuariums von Loreto (Italien) konzipiert wurde.

Herausgeber und Provenienz: Die Edition wurde exklusiv durch die „Congregazione Universale della Santa Casa“ in Loreto herausgegeben. Die rückseitig vermerkte Telefonnummer mit der Vorwahl 071 sowie die Postleitzahl 60025 verweisen direkt auf die Verwaltung des weltberühmten Wallfahrtsortes in der Provinz Ancona.

Technische Daten und Umfang: Das Set umfasst insgesamt 48 gerahmte Farbdias im Standardmaß von 5 × 5 cm (Außenmaß der Rahmung). Die Dias sind in einer transparenten, mehrfach gefalteten PVC-Sichthülle untergebracht, die im ausgeklappten Zustand eine registerartige Übersicht ermöglicht.

Physikalische Beschaffenheit: Das Konvolut ist in einem schützenden Kartonumschlag fixiert. Die Abmessungen der geschlossenen Einheit betragen ca. 24 cm in der Länge (gemäß vorliegender Messaufnahme). Die Rahmungen der Dias bestehen aus weißem Kunststoff, die mit einer präzisen, mehrsprachigen Typografie (Italienisch, Englisch, Französisch, Deutsch) bedruckt sind, um eine internationale touristische Nutzung zu gewährleisten.

Analyse der thematischen Zusammenstellung (Das „Visuelle Archiv von Loreto“)

Die Auswahl der 48 Motive stellt eine kuratierte visuelle Reise durch eines der wichtigsten Heiligtümer der katholischen Welt dar. Die Serie ist in verschiedene ikonografische Gruppen unterteilt:

Architektur und Panorama: Die Aufnahmen (z. B. Nr. 24 B „Panorama“) zeigen die Basilika und den Apostolischen Palast in ihrer städtebaulichen Einbettung. Die Perspektiven betonen die monumentale Wirkung der Renaissance-Architektur über der adriatischen Küstenlandschaft.

Das Heilige Haus (Santa Casa): Kernstück der Serie sind Detailaufnahmen des Inneren der „Santa Casa“, einschließlich der archäologischen Ausgrabungen (Nr. 8 A „Scavi archeologici“) und der kostbaren Marmorverkleidungen (Nr. 5 A „Rivestimento“), die von namhaften Renaissance-Künstlern wie Sansovino gestaltet wurden.

Sakrale Kunst und Ikonografie: Ein signifikanter Teil der Dias widmet sich der „Schwarzen Madonna“ (Statua della Madonna), liturgischen Gegenständen und den bedeutenden Freskenzyklen in den Seitenkapellen.

Zeitgeschichte und Brauchtum: Von besonderem dokumentarischem Wert sind Aufnahmen, die das lebendige Brauchtum und die päpstliche Präsenz illustrieren, wie etwa die Darstellung von Papst Johannes Paul II. (Nr. 1 A) oder volkstümliche Traditionen wie die „Focaracci“ (Freudenfeuer, Nr. 22 B) und „Folcklore“-Tänze (Nr. 23 B).

Ikonografie und grafische Gestaltung der Präsentation

Das visuelle Design der Verpackung ist ein klassisches Beispiel für die sakrale Publikationsgrafik der späten 1970er bis frühen 1980er Jahre:

Zentralmotiv des Covers: Eine Farbfotografie zeigt den Vorplatz der Basilika mit dem Maderno-Brunnen. Die Farbsättigung und der leicht warme Stich der Aufnahme sind charakteristisch für das verwendete Filmmaterial dieser Epoche.

Typografie: Die Verwendung einer klassizistischen Antiqua-Schrift („SANTUARIO DI LORETO“) in kräftigem Rot kontrastiert mit dem cremefarbenen Untergrund des Kartons. Dies vermittelt eine Anmutung von Würde und offizieller Autorisierung.

Layout der Rückseite: Die Rückseite dient der rein funktionalen Identifikation des Herausgebers. Die schlichte, schwarze Grotesk-Schrift hält sich dezent im Hintergrund, um den Fokus auf die visuelle Information der Dias zu lenken.

Technikhistorischer Kontext: Das Medium Diapositiv

In der Ära vor der digitalen Fotografie und dem Internet waren solche hochwertigen Dia-Serien die einzige Möglichkeit für Pilger und Kunsthistoriker, die künstlerischen Details eines Ortes in hoher Brillanz und Projektionsgröße mit nach Hause zu nehmen:

Farbreproduktion: Die hier verwendeten Dias zeigen die typische Alterungscharakteristik von Chromogen-Filmen (möglicherweise Agfacolor oder Kodak-Material). Der bei einigen Exemplaren erkennbare Rotstich (Magentalastigkeit) ist ein natürlicher Prozess der Farbstoffdegradation über Jahrzehnte, der dem Objekt heute eine spezifische nostalgische Aura verleiht.

Bildungsanspruch: Durch die mehrsprachige Beschriftung direkt auf den Diarahmen fungiert das Set als portables Archiv, das sowohl für den privaten Rückblick als auch für den pädagogischen Einsatz (z. B. in Religionsunterricht oder Kunstgeschichte) konzipiert war.

Materialzustand und sammlerische Bewertung (Grading)

Der Erhaltungszustand dieses Konvoluts ist als überdurchschnittlich gut zu bewerten:

Vollständigkeit: Das Set scheint komplett mit allen 48 vorgesehenen Dias bestückt zu sein, was für Sammler von primärer Bedeutung ist.

Mechanischer Zustand: Die PVC-Hüllen zeigen auf den Aufnahmen keine nennenswerten Risse oder Vergilbungen, was auf eine lichtgeschützte und trockene Lagerung hindeutet. Der äußere Kartonumschlag weist lediglich minimale Lagerspuren an den Kanten auf, die Konsistenz des Materials ist stabil.

Optik der Dias: Trotz der altersbedingten Farbverschiebung ins Rötliche (v. a. bei den Außenaufnahmen wie Nr. 24 B sichtbar) ist die Schärfe und Detailzeichnung der Aufnahmen weiterhin gegeben. Die Beschriftungen auf den Rahmen sind klar leserlich und ohne Abrieb.

Marktwert-Analyse und Ausblick 2026

Während einzelne touristische Dias oft als Massenware gelten, hebt sich dieses umfassende 48er-Set durch seine offizielle Herausgeberschaft und die thematische Tiefe ab.

Kriterium Bewertung Einfluss auf den Wert
Künstlerischer/Historischer Rang Hoher dokumentarischer Wert des Sanktuariums Positiv
Physischer Zustand Vollständig und mechanisch intakt Hoch

Pope John Paul 1l
Pape Jean Paul Il
Papst Johannes Paul Il

Papst Johannes Paul II. (Karol Wojtyła, 1978–2005) war der erste nicht-italienische Papst seit 455 Jahren. Als Pole brachte er eine neue Weltoffenheit in den Vatikan, reiste in 127 Länder und prägte das Bild des "reisenden Papstes". Er gilt als Brückenbauer, der maßgeblich zum Ende des Kommunismus in Osteuropa beitrug.
Katholisch.at
Katholisch.at
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Wichtige Aspekte zu Johannes Paul II. und Italien:
Historische Wahl: Nach über vier Jahrhunderten italienischer Dominanz wurde mit Wojtyła 1978 ein Ausländer gewählt, was als Zäsur in der Kirchengeschichte gilt.
Sprache und Auftreten: Trotz seiner polnischen Herkunft beherrschte er Italienisch und präsentierte sich als volksnaher "Papst der Herzen".
Verhältnis zu Italien: Er pflegte eine enge Beziehung zu Italien, bereiste das Land intensiv und wurde als italienischer "Bischof von Rom" von den Gläubigen sehr geschätzt.
Unterschied zu Johannes Paul I.:
Es ist wichtig, ihn von seinem Vorgänger, Johannes Paul I. (Albino Luciani), zu unterscheiden, der Italiener war und 1978 nur 33 Tage im Amt war ("Papst des Lächelns").

Karol Woytila
Zusammenfassung für das Archiv

Dieses Diapositiv-Konvolut ist ein multisensorisches Zeitzeugnis der katholischen Pilgerkultur des 20. Jahrhunderts. Es dokumentiert nicht nur die architektonische Pracht von Loreto, sondern auch den technischen Stand der Bildreproduktion seiner Zeit. Ein wertvolles Objekt für Archive mit dem Schwerpunkt „Religiöses Brauchtum“ oder „Analoge Fotografiegeschichte“.

Titel
„Santuario di Loreto“ – Offizielle Bilddokumentation auf 48 Farbdias, herausgegeben von der Congregazione Universale della Santa Casa, Loreto, ca. 1970er/1980er Jahre.

Objekt
48 gerahmte Farbdiapositive in einer faltbaren Kunststoff-Sichthülle mit Karton-Umschlag.
Maße (geschlossen): ca. 24 × 8 cm.
Herausgeber: Ediz. Esclus. CONGREGAZIONE UNIV. S. CASA, Loreto.

Darstellung
Die Bildserie umfasst Panoramaaufnahmen der Stadt Loreto, Detailansichten der Basilika, des „Heiligen Hauses“, der archäologischen Fundamente sowie Aufnahmen von Kunstwerken, liturgischen Zeremonien und päpstlichen Besuchen. Die Dias sind einzeln in weißen Kunststoffrahmen gefasst und mehrsprachig etikettiert.

Technik und Ausführung
Fotografisches Verfahren: Farbumkehrfilm (Diapositiv).
Rahmung: Industriell gefertigte Kunststoffrahmen mit Druckbeschriftung.
Verpackung: Offset-bedruckter Glanzkarton mit eingearbeiteter PVC-Registertasche.

KAROL JÓZEF WOJTYŁA (POPE JOHN PAUL II)
Karol Józef Wojtyła (1920-2005) hieß „Der reisende Papst“ und war das erste nicht-italienische Oberhaupt der katholischen Kirche seit 455 Jahren. Als Papst Johannes Paul II. unternahm er mehr pastorale Reisen als alle seine Vorgänger zusammen. Seine revolutionären Lehren über die Menschenwürde ermutigten Nationen, sich gegen autokratische Regime zu wehren, wie in seiner Heimat Polen. Er betrachtete Europa als eine „Union der Nationen“, die auf spirituellen und wirtschaftlichen Grundlagen beruht.

Zustand
Das Konvolut befindet sich in einem sehr guten, sammelwürdigen Zustand. Die Dias sind vollständig vorhanden, die Farben zeigen eine für das Alter typische Verschiebung in den Rotbereich. Die Umverpackung ist sauber und ohne größere Defekte.

Details

Epoche
1900-2000
Object name
Santa Casa with Pope John Paul II
Zusätzliche Informationen zum Titel
The Sanctuary of Loreto
Anzahl der Objekte
48
Material
Diapositive: cellulose acetate gelatin layers with silver halides
Herkunftsland
Italien
Höhe
5 cm
Breite
20 cm
Tiefe
0,15 cm
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
Geschätzter Zeitraum
1960-1970
Verkauft von
ÖsterreichVerifiziert
178
Verkaufte Objekte
95,65 %
Privat

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