Römisches Reich Bronze Theatre mask head applique






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Römische Bronze-Theatermasken-Kopfapplikation, 1. Jh. n. Chr., guter Zustand, 34 × 24 mm, aus französischer Privatsammlung, Vorbesitzer 1980 erworben, original/authenticity und Exportlizenz.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
ARTIKEL: Theatermaske Kopf-Applikation
MATERIAL: Bronze
KULTUR: Römisch
ZEITPERIODE: 1. Jahrhundert n. Chr.
ABMESSUNGEN: 34 mm x 24 mm
ZUSTAND: Guter Zustand
HERKUNFT: Aus französischer Privatsammlung, vor den 1980er-Jahren erworben
Die römische Theatermaske, oder Persona, war ein fundamentales Element der dramatischen Aufführung, abgeleitet von ihrem griechischen Vorläufer, zeigte jedoch oft markantere und überspitzte Merkmale. Diese Masken hatten mehrere zentrale Zwecke in den großen, freiluftigen römischen Theateranlagen. In erster Linie ermöglichten sie einer kleinen Schauspieltruppe, rasch mehrere Rollen zu verkörpern, darunter unterschiedliche Altersstufen, Geschlechter (da Frauen in der Regel vom Theater ausgeschlossen waren) und soziale Typen. Über die Charakterunterscheidung hinaus waren die Masken so gestaltet, dass sie in weitläufigen Auditorien Klarheit boten. Ihre großen, kühnen und oft grotesken Ausdrücke – wie der angstvoll nach unten gezogene Mund bei der Tragödie oder das groß geöffnete, nach oben gezogene Lächeln der Komödie – ließen das Publikum kilometerweit entfernt sofort die Emotion des Charakters, seinen sozialen Status und seine Rolle im Narrativ erkennen.
Der Aufbau und die Merkmale der Masken waren stark spezialisiert und unterschieden sich erheblich zwischen den Gattungen der Komödie und der Tragödie. In der römischen Komödie (wie fabula palliata) kodifizierten die Masken visuell Stockfiguren oder Archetypen, wie der miles gloriosus (angeberischer Soldat), der gerissene Sklave, der törichte alte Mann (senex) oder der junge Liebhaber. Diese komödiösen Masken zeichneten sich oft durch bizarre Gesichtsformen, herausstehende Stirnpartien und schelmische, lächelnde Ausdrücke aus. Im Gegensatz dazu zeigten Tragödienmasken tiefe Ausdrucksformen von Kummer, Stoizismus oder Noblesse und trugen oft hochgesteckte Haare, bekannt als der Onkos, um dem Darsteller eine imposante, dramatische Statur zu verleihen.
Während die heute in Museen sichtbaren lebhaften Terrakotta- oder Marmormasken eine klare visuelle Dokumentation bieten, wurden die tatsächlich von römischen Schauspielern getragenen Masken aus leichten, vergänglichen Materialien wie Leinen, Kork, Holz und sogar Tierhaar hergestellt. Dies war notwendig für den Komfort der Akteure und ihre Bewegungsfähigkeit während langer Vorstellungen. Wichtig ist auch, dass die Masken akustische Werkzeuge waren; die großen, offenen Münder, die im Laufe der Zeit stärker betont wurden, galten als Hilfsmittel, die Stimme des Schauspielers zu verstärken oder zu „resonieren“ (personare im Lateinischen, was uns das Wort Persona gibt) und wirksam über den weiten Publikumsraum zu projizieren und den Verlust feiner Gesichtsausdrücke auszugleichen.
Mit Echtheitszertifikat und Ausfuhrlizenz
Wenn Sie außerhalb der Europäischen Union bieten und den Artikel gewinnen, müssen wir eine Ausfuhrgenehmigung für Ihr Land beantragen, und der Versand dauert 3 bis 5 Wochen.
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MATERIAL: Bronze
KULTUR: Römisch
ZEITPERIODE: 1. Jahrhundert n. Chr.
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Die römische Theatermaske, oder Persona, war ein fundamentales Element der dramatischen Aufführung, abgeleitet von ihrem griechischen Vorläufer, zeigte jedoch oft markantere und überspitzte Merkmale. Diese Masken hatten mehrere zentrale Zwecke in den großen, freiluftigen römischen Theateranlagen. In erster Linie ermöglichten sie einer kleinen Schauspieltruppe, rasch mehrere Rollen zu verkörpern, darunter unterschiedliche Altersstufen, Geschlechter (da Frauen in der Regel vom Theater ausgeschlossen waren) und soziale Typen. Über die Charakterunterscheidung hinaus waren die Masken so gestaltet, dass sie in weitläufigen Auditorien Klarheit boten. Ihre großen, kühnen und oft grotesken Ausdrücke – wie der angstvoll nach unten gezogene Mund bei der Tragödie oder das groß geöffnete, nach oben gezogene Lächeln der Komödie – ließen das Publikum kilometerweit entfernt sofort die Emotion des Charakters, seinen sozialen Status und seine Rolle im Narrativ erkennen.
Der Aufbau und die Merkmale der Masken waren stark spezialisiert und unterschieden sich erheblich zwischen den Gattungen der Komödie und der Tragödie. In der römischen Komödie (wie fabula palliata) kodifizierten die Masken visuell Stockfiguren oder Archetypen, wie der miles gloriosus (angeberischer Soldat), der gerissene Sklave, der törichte alte Mann (senex) oder der junge Liebhaber. Diese komödiösen Masken zeichneten sich oft durch bizarre Gesichtsformen, herausstehende Stirnpartien und schelmische, lächelnde Ausdrücke aus. Im Gegensatz dazu zeigten Tragödienmasken tiefe Ausdrucksformen von Kummer, Stoizismus oder Noblesse und trugen oft hochgesteckte Haare, bekannt als der Onkos, um dem Darsteller eine imposante, dramatische Statur zu verleihen.
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