Statue Songhiti - Hemba, Luba - DR Kongo (Ohne mindestpreis)





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Skulptur stellt eine männliche Ahnenstatue dar, genannt Songhitise. Diese Figuren stehen in der Regel aufrecht und zeichnen sich durch eine große Sorgfalt bei Proportionen und Details aus. Der Hals ist gelegentlich ringförmig verziert, doch vor allem das Gesicht besticht durch seine Feinheit. Die Augen, oft halbmundig, die Augenbrauen und Augenlider sorgfältig geschnitzt, die lange, feine Nase sowie der fein getrimmte Bart zeugen von einem besonderen Augenmerk auf Ausdruck und Präzision. Die Stirn trägt eine verzierte Diadem-Krone, die eine elaborierte Frisur mit vier Lappen hält. Die Statuen Songhiti oder Singiti gelten somit als Hauptwerke der Hemba-Kunst.
Die Haltung der Figur ist ebenfalls charakteristisch: Die Beine sind gebeugt und verkürzt, ruhend auf einer runden Basis, während der Rumpf langgezogen ist und die Hände auf dem Bauch ruhen. Der Kopf wird von einer kopfbedeckung in Kreuzform gekrönt, die nach hinten gezogen ist. Die gesamte Skulptur zeigt ein Gleichgewicht zwischen Stilisation und Realismus, typisch für die Hemba-Skulptur.
Über ihre ästhetische Dimension hinaus besitzen diese Statuen eine bedeutende rituelle Funktion. Sie wurden vom fumu mwalo, einer Person mit spirituellen Kräften, aufbewahrt, der ihnen große Autorität zuschrieb. Bei Zeremonien kommunizierte er symbolisch mit diesen Statuen, indem er die markanten Ereignisse im Leben des dargestellten Ahnen erwähnte. Opfergaben, insbesondere Tiereblut, das auf die Statuette gegossen wurde, dienten ebenfalls dazu, dem Ahnen zu huldigen und die Verbindung zwischen den Lebenden und den Geistern aufrechtzuerhalten.
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Skulptur stellt eine männliche Ahnenstatue dar, genannt Songhitise. Diese Figuren stehen in der Regel aufrecht und zeichnen sich durch eine große Sorgfalt bei Proportionen und Details aus. Der Hals ist gelegentlich ringförmig verziert, doch vor allem das Gesicht besticht durch seine Feinheit. Die Augen, oft halbmundig, die Augenbrauen und Augenlider sorgfältig geschnitzt, die lange, feine Nase sowie der fein getrimmte Bart zeugen von einem besonderen Augenmerk auf Ausdruck und Präzision. Die Stirn trägt eine verzierte Diadem-Krone, die eine elaborierte Frisur mit vier Lappen hält. Die Statuen Songhiti oder Singiti gelten somit als Hauptwerke der Hemba-Kunst.
Die Haltung der Figur ist ebenfalls charakteristisch: Die Beine sind gebeugt und verkürzt, ruhend auf einer runden Basis, während der Rumpf langgezogen ist und die Hände auf dem Bauch ruhen. Der Kopf wird von einer kopfbedeckung in Kreuzform gekrönt, die nach hinten gezogen ist. Die gesamte Skulptur zeigt ein Gleichgewicht zwischen Stilisation und Realismus, typisch für die Hemba-Skulptur.
Über ihre ästhetische Dimension hinaus besitzen diese Statuen eine bedeutende rituelle Funktion. Sie wurden vom fumu mwalo, einer Person mit spirituellen Kräften, aufbewahrt, der ihnen große Autorität zuschrieb. Bei Zeremonien kommunizierte er symbolisch mit diesen Statuen, indem er die markanten Ereignisse im Leben des dargestellten Ahnen erwähnte. Opfergaben, insbesondere Tiereblut, das auf die Statuette gegossen wurde, dienten ebenfalls dazu, dem Ahnen zu huldigen und die Verbindung zwischen den Lebenden und den Geistern aufrechtzuerhalten.

