Luena - DR Kongo






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Pwevo-Maske der Luena aus der Demokratischen Republik Kongo, Mitte des 20. Jahrhunderts, Provenienz Berthe Hartert Sammlung und Argiles Collection Barcelona.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Pwevo-Maske, äquivalent zur Pwo-Maske der Tshokwe, repräsentiert eine weibliche Vorfahrin. Die Frisur, bestehend aus langen, feinen Haar- oder Pflanzenfaserzwirnen, die vorne blau gefärbt und in der Mitte gescheitelt sind gemäß dem damaligen Modebewusstsein, ist eine Innovation der 1930er Jahre. Das Gesicht, mit größerer Tiefenwirkung als bei den Tshokwe, ist rot bemalt und an der Verbindung zum Haar besitzt es einen doppelten Streifen aus farbigen Glasschliffperlen als kokettere Note; darunter und längs der gesamten Länge verlaufen Narbenschnitte in Form von vertikalen Kerben; es hat eine mittige Linie entlang der gesamten Stirn und der Nase; in den Augenhöhlen, deren oberer Teil schwarz lackiert ist, ruhen kugelförmige Augen, die horizontal geteilt sind; der Mund, schematisch, klein und langgezogen, ist leicht geöffnet, ohne Zähne zu zeigen, mit zwei vertikalen Tattoos darunter, zwischen dem Mund und dem runden Kinn; die kreisförmigen und doppelt gewölbten Tattoos auf den Wangen sind bei Luena-Frauen üblich und charakteristisch; die Ohren sind ebenfalls schematisch, halbrund geformt, mit linearen Tattoos in ihrem Zentrum. Die Maske besitzt einen Halskragen aus geflochtenen Fasern in einem Netzmuster, der das Gesicht des Trägers bzw. der Trägerin verdeckt, während er/sie sehen kann. In Angola ist der Tanz nüchtern und elegant, doch in Sambia bewegt sich die Tänzerin an einem Seil, das zwischen zwei Pfosten in etwa zehn Meter Höhe über dem Boden gespannt ist.
Provenienz: Sammlung Berthe Hartert
Argiles Collection, Barcelona
Diese Pwevo-Maske, äquivalent zur Pwo-Maske der Tshokwe, repräsentiert eine weibliche Vorfahrin. Die Frisur, bestehend aus langen, feinen Haar- oder Pflanzenfaserzwirnen, die vorne blau gefärbt und in der Mitte gescheitelt sind gemäß dem damaligen Modebewusstsein, ist eine Innovation der 1930er Jahre. Das Gesicht, mit größerer Tiefenwirkung als bei den Tshokwe, ist rot bemalt und an der Verbindung zum Haar besitzt es einen doppelten Streifen aus farbigen Glasschliffperlen als kokettere Note; darunter und längs der gesamten Länge verlaufen Narbenschnitte in Form von vertikalen Kerben; es hat eine mittige Linie entlang der gesamten Stirn und der Nase; in den Augenhöhlen, deren oberer Teil schwarz lackiert ist, ruhen kugelförmige Augen, die horizontal geteilt sind; der Mund, schematisch, klein und langgezogen, ist leicht geöffnet, ohne Zähne zu zeigen, mit zwei vertikalen Tattoos darunter, zwischen dem Mund und dem runden Kinn; die kreisförmigen und doppelt gewölbten Tattoos auf den Wangen sind bei Luena-Frauen üblich und charakteristisch; die Ohren sind ebenfalls schematisch, halbrund geformt, mit linearen Tattoos in ihrem Zentrum. Die Maske besitzt einen Halskragen aus geflochtenen Fasern in einem Netzmuster, der das Gesicht des Trägers bzw. der Trägerin verdeckt, während er/sie sehen kann. In Angola ist der Tanz nüchtern und elegant, doch in Sambia bewegt sich die Tänzerin an einem Seil, das zwischen zwei Pfosten in etwa zehn Meter Höhe über dem Boden gespannt ist.
Provenienz: Sammlung Berthe Hartert
Argiles Collection, Barcelona
