Eine Holzmaske - Salampassu - DR Kongo (Ohne mindestpreis)

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Dimitri André
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Titel: Eine Holzmaske der Salampasu aus der Demokratischen Republik Kongo; aus Holz geschnitzt, 67 cm hoch, 2,1 kg schwer, authentisch/original, mit Stand geliefert, in fairem Zustand.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Eine Salampassu‑Maske, DR Kongo, mit einem wilden Gesicht und langem Bart. Inklusive Stativ.

Salampasu‑Masken, geschaffen von den Salampasu‑Volk im Demokratischen Kongressstaat Kongo, gehören zu den markantesten und symbolisch reichsten Formen afrikanischer Zeremonialkunst. Diese Masken sind vor allem bekannt für ihre kühnen geometrischen Muster, hervortretende Züge und den dramatischen Umgang mit Materialien wie Holz, Raffia, Federn und Pigment. Sie sind nicht bloß dekorative Objekte, sondern tief in das soziale, spirituelle und politische Leben der Gemeinschaft eingebettet.

Traditionell sind Salampasu‑Masken mit Initiationsriten und der Durchsetzung sozialer Ordnung verbunden. Sie werden oft von Mitgliedern geheimer Gesellschaften getragen, insbesondere während Übergangsriten, die den Wechsel vom Jugend- zum Erwachsenwerden markieren. Die Masken verkörpern mächtige spirituelle Kräfte und sollen Ahnen‑ oder übernatürliche Energien kanalisieren. Ihr einschüchterndes Erscheinungsbild – charakterisiert durch eckige Konturen, scharfe Zähne und kontrastierende Farben – dient dazu, Furcht und Respekt hervorzurufen und die Autorität derjenigen zu stärken, die sie tragen.

Die visuelle Sprache der Salampasu‑Masken ist stark kodifiziert. Farben wie Rot, Schwarz und Weiß werden symbolisch verwendet und repräsentieren oft Leben, Tod und die Geisterwelt. Die überzeichneten Merkmale und abstrakten Formen spiegeln eine Weltanschauung wider, in der die Grenze zwischen dem Menschlichen und dem Spirituellen fließend ist. Bewegung spielt ebenfalls eine zentrale Rolle; wenn sie in einer Aufführung getragen werden, leben die Masken durch Tanz auf, begleitet von Musik und Gesang, wodurch der Träger zu einer lebendigen Verkörperung kultureller Werte und Überzeugungen wird.

In einem weiteren kunsthistorischen Kontext haben Salampasu‑Masken weltweit die Aufmerksamkeit von Sammlern und Wissenschaftlern auf sich gezogen und moderne Künstler der frühen Moderne inspiriert, die sich von afrikanischer Abstraktion inspirieren ließen. Außerhalb ihres ursprünglichen Kontexts laufen diese Masken jedoch Gefahr, missverstanden zu werden als rein ästhetische Objekte, statt als aktive Teilhaber kultureller Praktiken.

Letztlich stellen Salampasu‑Masken eine Synthese aus Kunstfertigkeit, Spiritualität und sozialer Struktur dar. Sie sind eindrucksvolle Mahnmärkte dafür, wie materielle Kultur komplexe Bedeutungsordnungen verkörpern kann – als Werkzeuge gemeinschaftlicher Kohäsion sowie als Ausdruck von Identität.

Literatur

Roy, Christopher D. African Art and the Legacy of Colonialism. University of Iowa Press, 1992.
Vogel, Susan Mullin. Africa Explores: 20th Century African Art. Center for African Art, 1991.
Cole, Herbert M., and Chike C. Aniakor. Igbo Arts: Community and Cosmos. UCLA Museum of Cultural History, 1984.

CAB43093

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Eine Salampassu‑Maske, DR Kongo, mit einem wilden Gesicht und langem Bart. Inklusive Stativ.

Salampasu‑Masken, geschaffen von den Salampasu‑Volk im Demokratischen Kongressstaat Kongo, gehören zu den markantesten und symbolisch reichsten Formen afrikanischer Zeremonialkunst. Diese Masken sind vor allem bekannt für ihre kühnen geometrischen Muster, hervortretende Züge und den dramatischen Umgang mit Materialien wie Holz, Raffia, Federn und Pigment. Sie sind nicht bloß dekorative Objekte, sondern tief in das soziale, spirituelle und politische Leben der Gemeinschaft eingebettet.

Traditionell sind Salampasu‑Masken mit Initiationsriten und der Durchsetzung sozialer Ordnung verbunden. Sie werden oft von Mitgliedern geheimer Gesellschaften getragen, insbesondere während Übergangsriten, die den Wechsel vom Jugend- zum Erwachsenwerden markieren. Die Masken verkörpern mächtige spirituelle Kräfte und sollen Ahnen‑ oder übernatürliche Energien kanalisieren. Ihr einschüchterndes Erscheinungsbild – charakterisiert durch eckige Konturen, scharfe Zähne und kontrastierende Farben – dient dazu, Furcht und Respekt hervorzurufen und die Autorität derjenigen zu stärken, die sie tragen.

Die visuelle Sprache der Salampasu‑Masken ist stark kodifiziert. Farben wie Rot, Schwarz und Weiß werden symbolisch verwendet und repräsentieren oft Leben, Tod und die Geisterwelt. Die überzeichneten Merkmale und abstrakten Formen spiegeln eine Weltanschauung wider, in der die Grenze zwischen dem Menschlichen und dem Spirituellen fließend ist. Bewegung spielt ebenfalls eine zentrale Rolle; wenn sie in einer Aufführung getragen werden, leben die Masken durch Tanz auf, begleitet von Musik und Gesang, wodurch der Träger zu einer lebendigen Verkörperung kultureller Werte und Überzeugungen wird.

In einem weiteren kunsthistorischen Kontext haben Salampasu‑Masken weltweit die Aufmerksamkeit von Sammlern und Wissenschaftlern auf sich gezogen und moderne Künstler der frühen Moderne inspiriert, die sich von afrikanischer Abstraktion inspirieren ließen. Außerhalb ihres ursprünglichen Kontexts laufen diese Masken jedoch Gefahr, missverstanden zu werden als rein ästhetische Objekte, statt als aktive Teilhaber kultureller Praktiken.

Letztlich stellen Salampasu‑Masken eine Synthese aus Kunstfertigkeit, Spiritualität und sozialer Struktur dar. Sie sind eindrucksvolle Mahnmärkte dafür, wie materielle Kultur komplexe Bedeutungsordnungen verkörpern kann – als Werkzeuge gemeinschaftlicher Kohäsion sowie als Ausdruck von Identität.

Literatur

Roy, Christopher D. African Art and the Legacy of Colonialism. University of Iowa Press, 1992.
Vogel, Susan Mullin. Africa Explores: 20th Century African Art. Center for African Art, 1991.
Cole, Herbert M., and Chike C. Aniakor. Igbo Arts: Community and Cosmos. UCLA Museum of Cultural History, 1984.

CAB43093

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Details

Ethnie/ Kultur
Salampassu
Herkunftsland
DR Kongo
Material
Holz
Sold with stand
Ja
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A wooden mask
Höhe
67 cm
Gewicht
2,1 kg
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
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Verkaufte Objekte
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Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
Repräsentant:
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Adresse:
Jaenicke Njoya GmbH
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