Eine Holzmaske - Guro - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)

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Dimitri André
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Originale Holzmaska mit dem Titel 'A wooden mask' aus Côte d’Ivoire vom Guro-Volk, Provenienz CAB28948, Gewicht 1,4 kg, Höhe 26 cm, in fairer Verfassung und mit Stand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Eine Guro-Affe-Maske mit Seil-Attachments, gesammelt in Oumé, Elfenbeinküste. Zeichen von Alter und ritueller Benutzung. Inklusive Ständer.

Die Guro-Affenmaske ist eine markante Form innerhalb der Maskentraditionen des Guro-Volkes im zentralen Teil der Elfenbeinküste und reflektiert Themen sozialen Verhaltens, moralischer Anleitung und der Auseinandersetzung von Ordnung und Unordnung in der Gemeinschaft. Guro-Maskeraden sind eng mit öffentlicher Aufführung, Unterhaltung und sozialer Kommentierung verbunden, und Affenmasken greifen insbesondere auf die wahrgenommenen Eigenschaften des Tieres zurück, um Lehren über Übermaß, Impulsivität und die Grenzziehung akzeptablen Verhaltens zu kommunizieren.

Schnitzkunst aus Holz und oft leuchtend bemalt, zeichnen sich Guro-Affenmasken durch verlängerte oder hervortretende Schnauzen, gerundete oder hervorstehende Augen und lebhafte Gesichtsausdrücke aus. Diese Merkmale übertreiben simianische Züge, um eine lebendige und sofort erkennbare Figur zu schaffen. Die visuelle Betonung von Bewegung und Ausdruck entspricht den ästhetischen Werten der Guro, die Dynamik, Theatralik und visuelle Klarheit in Aufführungskontexten bevorzugen. Zusätzliches Material wie Raffia-Faser, Stoff oder Tierhaar wird häufig verwendet, um das Maskeraden-Kostüm zu vervollständigen und die Illusion der Verwandlung zu verstärken.

In der Aufführung erscheint die Affenmaske in Tänzen, die Humor, Beweglichkeit und soziale Kritik verbinden. Der Träger übernimmt übertriebene Gesten und energetische Bewegungen, die das Verhalten von Affen nachahmen oder darauf anspielen, wodurch Gelächter ausgelöst wird und zugleich warnende Botschaften vermittelt werden. Durch Parodie und Satire hebt die Maske Eigenschaften wie Gier, Arroganz oder mangelnde Selbstkontrolle hervor, wodurch die Gemeinschaft über diese Verhaltensweisen nachdenken kann, ohne direkt zu konfrontieren. Diese indirekte Form der Kritik ist ein zentrales Merkmal der Guro-Maskentraditionen, bei denen Unterhaltung und moralische Erziehung eng miteinander verbunden sind.

Spirituell gesehen beschäftigen sich Guro-Affenmasken weniger damit, furchterregende übernatürliche Kräfte zu heraufzubeschwören, als vielmehr damit, kontrollierte soziale Energie zu kanalisieren. Obwohl sie weiterhin in rituellen Rahmen eingebettet und von Initiations- und Aufführungsregeln geleitet sind, arbeiten diese Masken in einem Raum, in dem Verspieltheit und Anleitung koexistieren. Die Maske vermittelt zwischen der menschlichen und der tierischen Welt und nutzt die Tierfigur als Metapher für Aspekte der menschlichen Natur, die anerkannt und geregelt werden müssen.

Aus kunsthistorischer Sicht veranschaulichen Guro-Affenmasken, wie afrikanische Maskentraditionen als Instrumente sozialer Reflexion dienen können statt ausschließlich religiöser oder politischer Autorität. Ihre ausdrucksstarken Formen und ihr performativer Schwerpunkt haben Aufmerksamkeit für ihre skulpturale Einfallsreichtum und theatrale Lebendigkeit erregt. In musealen Kontexten werden diese Masken oft wegen ihres visuellen Humors und ihrer Abstraktion geschätzt, doch ihre volle Bedeutung liegt in den gemeinschaftlichen Vorstellungen, durch die sie soziale Werte beleben, Normen festigen und die kreative Intelligenz der Guro-Kultur feiern.

Quellen
Susan Mullin Vogel, Art and Life in Africa.
Anita J. Glaze, Art and Death in a Senufo Village.
Simon Ottenberg, African Art and the Performance of Meaning.

CAB28948

Höhe: 26 cm ohne Stand

Der Verkäufer stellt sich vor

Übersetzt mit Google Übersetzer

Eine Guro-Affe-Maske mit Seil-Attachments, gesammelt in Oumé, Elfenbeinküste. Zeichen von Alter und ritueller Benutzung. Inklusive Ständer.

Die Guro-Affenmaske ist eine markante Form innerhalb der Maskentraditionen des Guro-Volkes im zentralen Teil der Elfenbeinküste und reflektiert Themen sozialen Verhaltens, moralischer Anleitung und der Auseinandersetzung von Ordnung und Unordnung in der Gemeinschaft. Guro-Maskeraden sind eng mit öffentlicher Aufführung, Unterhaltung und sozialer Kommentierung verbunden, und Affenmasken greifen insbesondere auf die wahrgenommenen Eigenschaften des Tieres zurück, um Lehren über Übermaß, Impulsivität und die Grenzziehung akzeptablen Verhaltens zu kommunizieren.

Schnitzkunst aus Holz und oft leuchtend bemalt, zeichnen sich Guro-Affenmasken durch verlängerte oder hervortretende Schnauzen, gerundete oder hervorstehende Augen und lebhafte Gesichtsausdrücke aus. Diese Merkmale übertreiben simianische Züge, um eine lebendige und sofort erkennbare Figur zu schaffen. Die visuelle Betonung von Bewegung und Ausdruck entspricht den ästhetischen Werten der Guro, die Dynamik, Theatralik und visuelle Klarheit in Aufführungskontexten bevorzugen. Zusätzliches Material wie Raffia-Faser, Stoff oder Tierhaar wird häufig verwendet, um das Maskeraden-Kostüm zu vervollständigen und die Illusion der Verwandlung zu verstärken.

In der Aufführung erscheint die Affenmaske in Tänzen, die Humor, Beweglichkeit und soziale Kritik verbinden. Der Träger übernimmt übertriebene Gesten und energetische Bewegungen, die das Verhalten von Affen nachahmen oder darauf anspielen, wodurch Gelächter ausgelöst wird und zugleich warnende Botschaften vermittelt werden. Durch Parodie und Satire hebt die Maske Eigenschaften wie Gier, Arroganz oder mangelnde Selbstkontrolle hervor, wodurch die Gemeinschaft über diese Verhaltensweisen nachdenken kann, ohne direkt zu konfrontieren. Diese indirekte Form der Kritik ist ein zentrales Merkmal der Guro-Maskentraditionen, bei denen Unterhaltung und moralische Erziehung eng miteinander verbunden sind.

Spirituell gesehen beschäftigen sich Guro-Affenmasken weniger damit, furchterregende übernatürliche Kräfte zu heraufzubeschwören, als vielmehr damit, kontrollierte soziale Energie zu kanalisieren. Obwohl sie weiterhin in rituellen Rahmen eingebettet und von Initiations- und Aufführungsregeln geleitet sind, arbeiten diese Masken in einem Raum, in dem Verspieltheit und Anleitung koexistieren. Die Maske vermittelt zwischen der menschlichen und der tierischen Welt und nutzt die Tierfigur als Metapher für Aspekte der menschlichen Natur, die anerkannt und geregelt werden müssen.

Aus kunsthistorischer Sicht veranschaulichen Guro-Affenmasken, wie afrikanische Maskentraditionen als Instrumente sozialer Reflexion dienen können statt ausschließlich religiöser oder politischer Autorität. Ihre ausdrucksstarken Formen und ihr performativer Schwerpunkt haben Aufmerksamkeit für ihre skulpturale Einfallsreichtum und theatrale Lebendigkeit erregt. In musealen Kontexten werden diese Masken oft wegen ihres visuellen Humors und ihrer Abstraktion geschätzt, doch ihre volle Bedeutung liegt in den gemeinschaftlichen Vorstellungen, durch die sie soziale Werte beleben, Normen festigen und die kreative Intelligenz der Guro-Kultur feiern.

Quellen
Susan Mullin Vogel, Art and Life in Africa.
Anita J. Glaze, Art and Death in a Senufo Village.
Simon Ottenberg, African Art and the Performance of Meaning.

CAB28948

Höhe: 26 cm ohne Stand

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Details

Ethnie/ Kultur
Guro
Herkunftsland
Elfenbeinküste
Material
Holz
Sold with stand
Ja
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A wooden mask
Höhe
26 cm
Gewicht
1,4 kg
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
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Verkaufte Objekte
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Rechtliche Informationen des Verkäufers

Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
Repräsentant:
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Jaenicke Njoya GmbH
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+493033951033
Email:
w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
USt-IdNr.:
DE241193499

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