Stefanie Schneider - Boccia (Beachshoot)






Verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Kunst und ist auf Nachkriegsfotografie und zeitgenössische Kunst spezialisiert.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Boccia (Beachshoot) - 2005
30x30cm,
Ausverkaufte Edition von 100, Künstlerabzüge. 2/5
Archiv-C-Print, basierend auf dem ursprünglichen Polaroid.
Zertifikat und Signaturetikett.
Künstlerinventar #1467.
Ausgezeichneter Zustand.
Nicht montiert.
Beachshoot
Diese fotografischen Fantasien ergeben sich aus sorgfältig ausgewählten Einschränkungen und dem Einsatz symbolischer Attribute. Telegraphenmasten, Flugzeuge, weite Ödnisse, eine Eisenbahnbrücke oder ein Auto aus den Fünfzigerjahren in Amerika erzählen auf ähnliche Weise verschiedene Geschichten, ebenso wie grelle Perücken, Kinderspielzeug, ein Kopftuch oder eine alte Super-8-Kamera. Schneiders Arbeiten speisen sich aus Anekdoten und Storytelling, aber auch aus ihrer spezifischen europäischen Perspektive auf Amerika. Die Welt ihrer Fotografien wird von schmalbrüstigen Jungen und zerbrechlichen Mädchen bevölkert, die ihren eigenen Jugend- und Beautiness nicht zu erkennen scheinen. Ihre Unbeschwertheit wird von einer bedrohlichen erwachsenen Welt durchdrungen, der sie ihren jugendlichen Mangel an Kompromissen entgegensetzen. Und tatsächlich hat ihre Arbeit eine autobiografische Seite, denn die Künstlerin macht sich selbst und ihre Freunde zum Fokus der Kamera. Stefanie Schneider fotografiert ihre ‘mises en scene’ mit einer Polaroidkamera, überhaupt mit dem, was man üblicherweise als Mittel zur Bewahrung dokumentarischer Unmittelbarkeit versteht. Sie wird in ihrem gegenteiligen Sinn verwendet, denn Orte, Haltungen, Kostüme und vor allem die auffälligen Bildelemente inszenieren sich. Dieses technische ‚Plot-Gerät’ spiegelt sowohl ihre Methode als auch ihren Zweck wider: Die Laureatin der Folkwangschule Essen verwendet nur abgelaufenes Polaroid-Material. Spuren, Funken, schwarze leere Schmierflecken und massives Farbwechseln verleihen den Aufnahmen eine zweite Realitätsschicht und hinterfragen die Gültigkeit der Bilder, die Symbole und die Relevanz richtiger Erinnerungen.
Aus diesen Bildern, die amateurhaft und casual wirken, entsteht der Eindruck von Authentizität, dem wir von Moment zu Moment begegnen. - Petra Prahl
Boccia (Beachshoot) - 2005
30x30cm,
Ausverkaufte Edition von 100, Künstlerabzüge. 2/5
Archiv-C-Print, basierend auf dem ursprünglichen Polaroid.
Zertifikat und Signaturetikett.
Künstlerinventar #1467.
Ausgezeichneter Zustand.
Nicht montiert.
Beachshoot
Diese fotografischen Fantasien ergeben sich aus sorgfältig ausgewählten Einschränkungen und dem Einsatz symbolischer Attribute. Telegraphenmasten, Flugzeuge, weite Ödnisse, eine Eisenbahnbrücke oder ein Auto aus den Fünfzigerjahren in Amerika erzählen auf ähnliche Weise verschiedene Geschichten, ebenso wie grelle Perücken, Kinderspielzeug, ein Kopftuch oder eine alte Super-8-Kamera. Schneiders Arbeiten speisen sich aus Anekdoten und Storytelling, aber auch aus ihrer spezifischen europäischen Perspektive auf Amerika. Die Welt ihrer Fotografien wird von schmalbrüstigen Jungen und zerbrechlichen Mädchen bevölkert, die ihren eigenen Jugend- und Beautiness nicht zu erkennen scheinen. Ihre Unbeschwertheit wird von einer bedrohlichen erwachsenen Welt durchdrungen, der sie ihren jugendlichen Mangel an Kompromissen entgegensetzen. Und tatsächlich hat ihre Arbeit eine autobiografische Seite, denn die Künstlerin macht sich selbst und ihre Freunde zum Fokus der Kamera. Stefanie Schneider fotografiert ihre ‘mises en scene’ mit einer Polaroidkamera, überhaupt mit dem, was man üblicherweise als Mittel zur Bewahrung dokumentarischer Unmittelbarkeit versteht. Sie wird in ihrem gegenteiligen Sinn verwendet, denn Orte, Haltungen, Kostüme und vor allem die auffälligen Bildelemente inszenieren sich. Dieses technische ‚Plot-Gerät’ spiegelt sowohl ihre Methode als auch ihren Zweck wider: Die Laureatin der Folkwangschule Essen verwendet nur abgelaufenes Polaroid-Material. Spuren, Funken, schwarze leere Schmierflecken und massives Farbwechseln verleihen den Aufnahmen eine zweite Realitätsschicht und hinterfragen die Gültigkeit der Bilder, die Symbole und die Relevanz richtiger Erinnerungen.
Aus diesen Bildern, die amateurhaft und casual wirken, entsteht der Eindruck von Authentizität, dem wir von Moment zu Moment begegnen. - Petra Prahl
