Liturgischer Chormantelfragment mit heraldischem Wappen - Seide, Goldfaden - 1700-1900 - Liturgische Textilien – Wappen

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Clément Floch
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Fragment eines liturgischen Copes (Pluviale) aus rotem Seiden-Damast mit aufwendiger Goldfadenstickerei und einem aufgesetzten heraldischen Wappen.

Nordeitalien (wahrscheinliche venezianische Einflüsse). Die halbkreisförmige Anordnung, die Materialien und das ornamentale Design sind charakteristisch für barocke kirchliche Textilien und weisen auf eine stilistische Herkunft aus dem späten 17. Jahrhundert hin.

Im Zentrum befindet sich ein fein ausgeführtes heraldisches Wappen mit Motto („IN VIRTUTE SALUS“). Die Komposition, einschließlich Schild, Wappenplatte und dekorativem Rahmen, untermauert eine Datierung des heraldischen Elements in das späte 17. Jahrhundert.

Das Wappen ist als sekundäre Aufbringung zu verstehen. Es wurde vermutlich von einem früheren liturgischen Textil auf den vorliegenden Cope übertragen. Das Textil selbst kann daher in das 19. Jahrhundert datiert werden, während die heraldische Stickerei ein älteres, wiederverwendetes Element darstellt.

Diese Wiederverwendung älterer heraldischer Komponenten auf späteren kirchlichen Textilien ist eine dokumentierte Praxis im historischen Kontext von Kirchenausstattung und Mäzenatentum.
Vergleichbare Stücke mit erhaltenen heraldischen Applikationen dieser Art sind am Kunstmarkt relativ selten.

Das Stück ist ferner mit dekorativen Goldbegrenzungen, Quasten und Stickereien bereichert, was seine starke visuelle und historische Präsenz verstärkt.

Präsentiert eingerahmt hinter einer Glasvitrine.
Während einer späteren Konservierungsmaßnahme wurde das ursprüngliche Glas durch hochwertiges Plexiglas ersetzt, um das Gewicht zu reduzieren und die Handhabung sowie den Transport sicherer zu machen.

Maße: Im vollständig ausgestreckten Zustand misst der Cope ca. 95 × 58 cm. Gerahmt: ca. 75 × 61 cm.

Alterung bedingte Gebrauchsspuren. Geringfügige Verlust- und Abriebstellen an Textil und Stickerei. Insgesamt in stabiler Verfassung mit gutem optischen Erscheinungsbild.

Versand aus Italien:
Sorgfältig verpackt mit Schutzmaterialien, um einen sicheren Transport zu gewährleisten. Aufgrund der gerahmten und empfindlichen Natur des Objekts spiegeln die Versandkosten die sichere Verpackung und versicherte Lieferung wider.

Fragment eines liturgischen Copes (Pluviale) aus rotem Seiden-Damast mit aufwendiger Goldfadenstickerei und einem aufgesetzten heraldischen Wappen.

Nordeitalien (wahrscheinliche venezianische Einflüsse). Die halbkreisförmige Anordnung, die Materialien und das ornamentale Design sind charakteristisch für barocke kirchliche Textilien und weisen auf eine stilistische Herkunft aus dem späten 17. Jahrhundert hin.

Im Zentrum befindet sich ein fein ausgeführtes heraldisches Wappen mit Motto („IN VIRTUTE SALUS“). Die Komposition, einschließlich Schild, Wappenplatte und dekorativem Rahmen, untermauert eine Datierung des heraldischen Elements in das späte 17. Jahrhundert.

Das Wappen ist als sekundäre Aufbringung zu verstehen. Es wurde vermutlich von einem früheren liturgischen Textil auf den vorliegenden Cope übertragen. Das Textil selbst kann daher in das 19. Jahrhundert datiert werden, während die heraldische Stickerei ein älteres, wiederverwendetes Element darstellt.

Diese Wiederverwendung älterer heraldischer Komponenten auf späteren kirchlichen Textilien ist eine dokumentierte Praxis im historischen Kontext von Kirchenausstattung und Mäzenatentum.
Vergleichbare Stücke mit erhaltenen heraldischen Applikationen dieser Art sind am Kunstmarkt relativ selten.

Das Stück ist ferner mit dekorativen Goldbegrenzungen, Quasten und Stickereien bereichert, was seine starke visuelle und historische Präsenz verstärkt.

Präsentiert eingerahmt hinter einer Glasvitrine.
Während einer späteren Konservierungsmaßnahme wurde das ursprüngliche Glas durch hochwertiges Plexiglas ersetzt, um das Gewicht zu reduzieren und die Handhabung sowie den Transport sicherer zu machen.

Maße: Im vollständig ausgestreckten Zustand misst der Cope ca. 95 × 58 cm. Gerahmt: ca. 75 × 61 cm.

Alterung bedingte Gebrauchsspuren. Geringfügige Verlust- und Abriebstellen an Textil und Stickerei. Insgesamt in stabiler Verfassung mit gutem optischen Erscheinungsbild.

Versand aus Italien:
Sorgfältig verpackt mit Schutzmaterialien, um einen sicheren Transport zu gewährleisten. Aufgrund der gerahmten und empfindlichen Natur des Objekts spiegeln die Versandkosten die sichere Verpackung und versicherte Lieferung wider.

Details

Epoche
1400-1900
Object name
Liturgical cope fragment with heraldic coat of arms
Spezifische Herkunftsregion
Northern Italy (Venetian influence)
Over 200 years old
Ja
Zusätzliche Informationen zum Titel
Liturgical textile – arms
Anzahl der Objekte
1
Material
gold thread, Seide
Herkunftsland
Italien
Höhe
61 cm
Breite
75 cm
Tiefe
4 cm
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
Geschätzter Zeitraum
1700-1900
Verkauft von
ItalienVerifiziert
174
Verkaufte Objekte
100 %
Privat

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