Eduardo Chillida (1924-2002) - Untitled

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Eduardo Chillida. Untitled, 1959.

Eduardo Chillida gehört zu den bedeutenden Figuren der europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Weltweit anerkannt für seine Erforschung von Raum, Materie und Leere reicht sein Werk von Skulptur, Zeichnung bis Druckgrafik und untersucht die Spannungen zwischen Form, Gleichgewicht und Architektur. Von seinen Anfängen an entwickelte sich seine bildliche Sprache zu einer radikalen Synthese, in der minimale Gesten eine kraftvolle strukturelle Gegenwart erhalten.

Blattmaße: 36 x 26 cm.
Zeichnungsmaße: 16,1 x 22,9 cm (gleiche Größe wie die Originalzeichnung).
Gesamtmaße: 42 x 32 cm.
Limitierte Auflage des Chillida Leku Museums.
Fünf-Tinten-Druck auf River Artist Naturweißes Papier, 120 g/m².
Manuell auf grauen Träger montiert mit drei abnehmbaren Auflagestellen zur Präsentation.
Ausgezeichneter Zustand.

In dieser untitel­lierten Zeichnung von 1959 befindet sich Chillida in einer frühen, aber entscheidenden Phase seiner Entwicklung, in der die Linie noch eine gewisse organische, beinahe biomorphe Freiheit bewahrt. Im Gegensatz zu seinen späteren Kompositionen fließt der Strich hier spontaner und erzeugt Formen, die Fragmente des Körpers, innere Spannungen oder sich transformierende Strukturen andeuten.

Die schwarze Linie, kontinuierlich und dicht, beschreibt nicht nur; sie konstruiert: Sie definiert Räume, die zu sich selbst zu falten scheinen, und suggeriert Volumen, ohne auf Masse zu vertrauen. Diese Ambiguität zwischen Zeichnung und Skulptur ist wesentlich für das Verständnis der späteren Entwicklung des Künstlers. Selbst in diesem Stadium ist Leere kein passender Hintergrund, sondern ein aktives Element, das die Komposition strukturiert.

Das Werk antizipiert zentrale Anliegen in Chillidas Praxis: Grenze, Begrenzung und das Verhältnis zwischen Innen- und Außenraum. Die materielle Festigkeit seiner späteren Eisenskulpturen ist noch nicht präsent, doch das konzeptionelle Fundament ist bereits deutlich gelegt – Form kann ohne den sie umgebenden Raum nicht existieren.

Eduardo Chillida. Untitled, 1959.

Eduardo Chillida gehört zu den bedeutenden Figuren der europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Weltweit anerkannt für seine Erforschung von Raum, Materie und Leere reicht sein Werk von Skulptur, Zeichnung bis Druckgrafik und untersucht die Spannungen zwischen Form, Gleichgewicht und Architektur. Von seinen Anfängen an entwickelte sich seine bildliche Sprache zu einer radikalen Synthese, in der minimale Gesten eine kraftvolle strukturelle Gegenwart erhalten.

Blattmaße: 36 x 26 cm.
Zeichnungsmaße: 16,1 x 22,9 cm (gleiche Größe wie die Originalzeichnung).
Gesamtmaße: 42 x 32 cm.
Limitierte Auflage des Chillida Leku Museums.
Fünf-Tinten-Druck auf River Artist Naturweißes Papier, 120 g/m².
Manuell auf grauen Träger montiert mit drei abnehmbaren Auflagestellen zur Präsentation.
Ausgezeichneter Zustand.

In dieser untitel­lierten Zeichnung von 1959 befindet sich Chillida in einer frühen, aber entscheidenden Phase seiner Entwicklung, in der die Linie noch eine gewisse organische, beinahe biomorphe Freiheit bewahrt. Im Gegensatz zu seinen späteren Kompositionen fließt der Strich hier spontaner und erzeugt Formen, die Fragmente des Körpers, innere Spannungen oder sich transformierende Strukturen andeuten.

Die schwarze Linie, kontinuierlich und dicht, beschreibt nicht nur; sie konstruiert: Sie definiert Räume, die zu sich selbst zu falten scheinen, und suggeriert Volumen, ohne auf Masse zu vertrauen. Diese Ambiguität zwischen Zeichnung und Skulptur ist wesentlich für das Verständnis der späteren Entwicklung des Künstlers. Selbst in diesem Stadium ist Leere kein passender Hintergrund, sondern ein aktives Element, das die Komposition strukturiert.

Das Werk antizipiert zentrale Anliegen in Chillidas Praxis: Grenze, Begrenzung und das Verhältnis zwischen Innen- und Außenraum. Die materielle Festigkeit seiner späteren Eisenskulpturen ist noch nicht präsent, doch das konzeptionelle Fundament ist bereits deutlich gelegt – Form kann ohne den sie umgebenden Raum nicht existieren.

Details

Künstler
Eduardo Chillida (1924-2002)
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Auflage
Limitierte Auflage
Titel des Kunstwerks
Untitled
Technik
Offsetdruck
Signatur
Signiert in der Platte
Herkunftsland
Spanien
Zustand
exzellenter Zustand
Höhe
360 mm
Breite
260 mm
Stil
Abstrakt
Periode
2000-2010
Angeboten mit Rahmen
Nein
Verkauft von
SpanienVerifiziert
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Verkaufte Objekte
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