Eduardo Chillida (1924-2002) - Untitled

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Eduardo Chillida. Untitled, 1978.

Eduardo Chillida gehört zu den wichtigsten Figuren der europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts. International anerkannt für seine Auseinandersetzung mit Raum, Materie und Leere, umfasst sein Werk Skulptur, Zeichnung und Druckgrafik und untersucht die Spannungen zwischen Form, Gleichgewicht und Architektur. Im Laufe seiner Karriere hat sich seine visuelle Sprache zu einer radikalen Synthese entwickelt, in der minimale Gesten eine kraftvolle strukturelle Präsenz erhalten.

Blattgröße: 36 x 26 cm.
Zeichnungsvorgabe: 18,7 x 10,7 cm (gleiche Größe wie die Originalzeichnung).
Gesamtmaße: 42 x 32 cm.
Limitierte Auflage aus dem Chillida Leku Museum.
Fünf-Tinten-Druck auf River Artist Naturweißes Papier, 120 g/m².
Manuell auf grauen Träger montiert, mit drei abnehmbaren Punkten zur Präsentation.
Ausgezeichneter Zustand.

In diesem Collage- und Tuschzeichnung aus dem Jahr 1978 erreicht Chillida eine besonders verfeinerte Syntheseebene. Im Gegensatz zu seinen früheren linearen Werken wird die visuelle Sprache hier durch kompakte, scharf definierte schwarze Formen konstruiert, die wie Materialfragmente geschnitten und auf die Oberfläche gesetzt werden. Die Komposition beschreibt weder Raum noch Form, sondern artikuliert vielmehr ein System von Spannungen zwischen Masse und Leere.

Die Formen, mit festem, aber leicht unregelmäßigem Umriss, scheinen sowohl zu schweben als auch sich im bildnerischen Raum zu verankern und erzeugen so eine mehrdeutige Beziehung zwischen Leichtigkeit und Gewicht. Dieses instabile Gleichgewicht kennzeichnet Chillidas reife Schaffensperiode, in der jedes Element ebenso durch seine Gegenwart wie durch den von ihm definierten Raum bestimmt wird.

Der Einsatz von Collage führt eine zusätzliche Dimension ein: Die Form wird nicht nur gezeichnet, sondern physisch konstruiert, wodurch ihre direkte Verbindung zu seinem skulpturalen Schaffen verstärkt wird. Diese Arbeiten auf Papier fungieren als Labore, in denen der Künstler formale Lösungen erprobt, die später in Eisen, Stahl oder Alabaster weiterentwickelt wurden.

Das Werk verkörpert eines der Grundprinzipien von Chillidas Denken: Raum ist kein passives Vakuum, sondern das wahre Material, aus dem Form entsteht. Hier ist das Gleichgewicht zwischen festem und leerem nicht bloß eine kompositorische, sondern eine strukturelle Frage.

Eduardo Chillida. Untitled, 1978.

Eduardo Chillida gehört zu den wichtigsten Figuren der europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts. International anerkannt für seine Auseinandersetzung mit Raum, Materie und Leere, umfasst sein Werk Skulptur, Zeichnung und Druckgrafik und untersucht die Spannungen zwischen Form, Gleichgewicht und Architektur. Im Laufe seiner Karriere hat sich seine visuelle Sprache zu einer radikalen Synthese entwickelt, in der minimale Gesten eine kraftvolle strukturelle Präsenz erhalten.

Blattgröße: 36 x 26 cm.
Zeichnungsvorgabe: 18,7 x 10,7 cm (gleiche Größe wie die Originalzeichnung).
Gesamtmaße: 42 x 32 cm.
Limitierte Auflage aus dem Chillida Leku Museum.
Fünf-Tinten-Druck auf River Artist Naturweißes Papier, 120 g/m².
Manuell auf grauen Träger montiert, mit drei abnehmbaren Punkten zur Präsentation.
Ausgezeichneter Zustand.

In diesem Collage- und Tuschzeichnung aus dem Jahr 1978 erreicht Chillida eine besonders verfeinerte Syntheseebene. Im Gegensatz zu seinen früheren linearen Werken wird die visuelle Sprache hier durch kompakte, scharf definierte schwarze Formen konstruiert, die wie Materialfragmente geschnitten und auf die Oberfläche gesetzt werden. Die Komposition beschreibt weder Raum noch Form, sondern artikuliert vielmehr ein System von Spannungen zwischen Masse und Leere.

Die Formen, mit festem, aber leicht unregelmäßigem Umriss, scheinen sowohl zu schweben als auch sich im bildnerischen Raum zu verankern und erzeugen so eine mehrdeutige Beziehung zwischen Leichtigkeit und Gewicht. Dieses instabile Gleichgewicht kennzeichnet Chillidas reife Schaffensperiode, in der jedes Element ebenso durch seine Gegenwart wie durch den von ihm definierten Raum bestimmt wird.

Der Einsatz von Collage führt eine zusätzliche Dimension ein: Die Form wird nicht nur gezeichnet, sondern physisch konstruiert, wodurch ihre direkte Verbindung zu seinem skulpturalen Schaffen verstärkt wird. Diese Arbeiten auf Papier fungieren als Labore, in denen der Künstler formale Lösungen erprobt, die später in Eisen, Stahl oder Alabaster weiterentwickelt wurden.

Das Werk verkörpert eines der Grundprinzipien von Chillidas Denken: Raum ist kein passives Vakuum, sondern das wahre Material, aus dem Form entsteht. Hier ist das Gleichgewicht zwischen festem und leerem nicht bloß eine kompositorische, sondern eine strukturelle Frage.

Details

Künstler
Eduardo Chillida (1924-2002)
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Auflage
Limitierte Auflage
Titel des Kunstwerks
Untitled
Technik
Offsetdruck
Signatur
Signiert in der Platte
Herkunftsland
Spanien
Zustand
exzellenter Zustand
Höhe
360 mm
Breite
260 mm
Stil
Abstrakt
Periode
2000-2010
Angeboten mit Rahmen
Nein
Verkauft von
SpanienVerifiziert
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