Erich Buchholz (1891-1972) - MAPPE I





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Erich Buchholz, MAPPE I, Holzschnitt-Druck aus 1920 im Konstruktivismus-Stil, limitierte Auflage, 34,5 × 48 cm, signiert, exzellenter Zustand, verkauft vom Eigentümer oder Wiederverkäufer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
In der Auktion befindet sich eine einzelne abstrakte Komposition des bedeutenden deutschen Künstlers Erich Buchholz von 1920/1973 im Stil des Konstruktivismus in der Größe: 34,5 x 48 cm, Motivgröße 25x 22,5 cm. Der Zustand ist hervorragend.
Der Holzschnitt ist signiert mit Künstlerstempel unter dem Motiv sowie mit Nachlasstempel auf der Bildrückseite.
Das Blatt stammt ursprünglich aus einer Edition der Galerie Werner Kunze mit dem Titel: 10 Jahre Mappe I in einer limitierten Auflage mit 100 nummerierten Exemplaren !
Darin befanden sich 13 nummerierte lose Original Graphiken in einer Broschurmappe ( 49,5 x 35,5 cm ).
Diese enthielt Holzschnitte u.a. von G. Arntz ( 1931, Arbeitslose verso gestempelt ), E. Buchholz ( Signaturstempel und verso signiert und datiert ), E. Kesting (1919 und 1925, Theater jeweils mit Signaturstempel ) und Chr. Schad ( signiert und mit 25 datiert ); Linolschnitte von H. Höch ( signiert und mit 1912 datiert ), K. P. Röhl (1922 verso gestempelt ), H. Schmitz (1922, Mutter und Kind signiert), A. Tschinkel ( 1936, Mutter und Kind signiert ), W. Wahlstedt (1922/66 Figure Marine und 1923, 'Er' der Kommende jeweils signiert und datiert ) sowie 1 Zinkätzung von G. Brockmann.
Es befinden sich in einer parallelen Auktion zwei weitere Blätter aus dieser Mappe.
VITA ERICH BUCHOLZ (Quelle: Wikipedia)
Es begannen in der Malerei erste abstrakte Arbeiten und das große Ölgemälde Kreuzigung entstand. Ab 1920 treten in seinen Arbeiten konstruktivistische Tendenzen auf: Buchholz gestaltete im Dresdner Albert-Theater ein Bühnenbild mit beweglichen Farbfeldern für Julius Weismanns Oper Schwanenweiß, die 1923 in der Inszenierung von Karl Vogt aufgeführt wurde.[2] 1921 kam es zu Kontakten mit den Dadaisten Hannah Höch, Raoul Hausmann und Richard Hülsenbeck.
Sein im Jahr 1922 konstruktivistisch gestalteter Wohn- und Arbeitsraum am Berliner Herkulesufer 15 wurde zum Treffpunkt dadaistischer Künstler und progressiver Architekten. Erich Buchholz studierte an der Berliner Baugewerkschule in der Kurfürstenstraße, und er machte in der Galerie van Diemen die Bekanntschaft mit El Lissitzky. Hieraus entstand eine Verbindung zum Suprematismus.
Nach 1922 gab Erich Buchholz der Malerei auf und wandte sich ab 1923 der Architektur, Werbegraphik und Produktgestaltung zu. Zugleich ließ er auch dadaistische Einflüsse auf sein Werk gelten. In einem 1923 verfassten, zehn Seiten umfassenden Text unter dem Titel Die große Zäsur hatte Buchholz seine Stellungnahmen zu Neoplastizismus, Suprematismus und zur Position eigener Arbeiten beschrieben. Die Zäsur selbst datierte der Autor auf das Jahr 1919. 1925 übernahm Buchholz unter Karl Vogt die Werkstattleitung am Dramatischen Theater in Berlin.
1925 übersiedelte Buchholz mit seiner Familie nach Germendorf. Hier hatte das Ehepaar zur eigenen Bewirtschaft ein Hektar Land gekauft. Ab 1928 erfolgte auf einem Teil des Grundstücks der Betrieb einer Kiesgrube.
Nach der Machtergreifung erhielt Erich Buchholz 1933 ein Malverbot. Er war in der Zeit des Nationalsozialismus Repressalien ausgesetzt und wurde mehrmals verhaftet. 1945 konnte Buchholz die Malerei wieder aufnehmen und hatte bereits 1947 eine Einzelausstellung. 1950 kehrte er nach Berlin zurück und bezog 1951 ein Atelier in der Ludwigkirchstraße in Berlin-Wilmersdorf.
Erich Buchholz starb Ende 1972 im Alter von 81 Jahren in Berlin.
Quelle: Wikipedia
VITA WERNER KUNZE
Der Berliner Galerist Werner Kunze (1945-84) engagierte sich u. a. für Künstler, deren Arbeit durch den Beginn des Nationalsozialismus in Deutschland ein jähes Ende fand. Er ließ viele ihrer Arbeiten in Neuauflagen drucken, darunter auch zahlreiche Arbeiten von Mitgliedern der "Gruppe progressiver Künstler Köln" .
In der Auktion befindet sich eine einzelne abstrakte Komposition des bedeutenden deutschen Künstlers Erich Buchholz von 1920/1973 im Stil des Konstruktivismus in der Größe: 34,5 x 48 cm, Motivgröße 25x 22,5 cm. Der Zustand ist hervorragend.
Der Holzschnitt ist signiert mit Künstlerstempel unter dem Motiv sowie mit Nachlasstempel auf der Bildrückseite.
Das Blatt stammt ursprünglich aus einer Edition der Galerie Werner Kunze mit dem Titel: 10 Jahre Mappe I in einer limitierten Auflage mit 100 nummerierten Exemplaren !
Darin befanden sich 13 nummerierte lose Original Graphiken in einer Broschurmappe ( 49,5 x 35,5 cm ).
Diese enthielt Holzschnitte u.a. von G. Arntz ( 1931, Arbeitslose verso gestempelt ), E. Buchholz ( Signaturstempel und verso signiert und datiert ), E. Kesting (1919 und 1925, Theater jeweils mit Signaturstempel ) und Chr. Schad ( signiert und mit 25 datiert ); Linolschnitte von H. Höch ( signiert und mit 1912 datiert ), K. P. Röhl (1922 verso gestempelt ), H. Schmitz (1922, Mutter und Kind signiert), A. Tschinkel ( 1936, Mutter und Kind signiert ), W. Wahlstedt (1922/66 Figure Marine und 1923, 'Er' der Kommende jeweils signiert und datiert ) sowie 1 Zinkätzung von G. Brockmann.
Es befinden sich in einer parallelen Auktion zwei weitere Blätter aus dieser Mappe.
VITA ERICH BUCHOLZ (Quelle: Wikipedia)
Es begannen in der Malerei erste abstrakte Arbeiten und das große Ölgemälde Kreuzigung entstand. Ab 1920 treten in seinen Arbeiten konstruktivistische Tendenzen auf: Buchholz gestaltete im Dresdner Albert-Theater ein Bühnenbild mit beweglichen Farbfeldern für Julius Weismanns Oper Schwanenweiß, die 1923 in der Inszenierung von Karl Vogt aufgeführt wurde.[2] 1921 kam es zu Kontakten mit den Dadaisten Hannah Höch, Raoul Hausmann und Richard Hülsenbeck.
Sein im Jahr 1922 konstruktivistisch gestalteter Wohn- und Arbeitsraum am Berliner Herkulesufer 15 wurde zum Treffpunkt dadaistischer Künstler und progressiver Architekten. Erich Buchholz studierte an der Berliner Baugewerkschule in der Kurfürstenstraße, und er machte in der Galerie van Diemen die Bekanntschaft mit El Lissitzky. Hieraus entstand eine Verbindung zum Suprematismus.
Nach 1922 gab Erich Buchholz der Malerei auf und wandte sich ab 1923 der Architektur, Werbegraphik und Produktgestaltung zu. Zugleich ließ er auch dadaistische Einflüsse auf sein Werk gelten. In einem 1923 verfassten, zehn Seiten umfassenden Text unter dem Titel Die große Zäsur hatte Buchholz seine Stellungnahmen zu Neoplastizismus, Suprematismus und zur Position eigener Arbeiten beschrieben. Die Zäsur selbst datierte der Autor auf das Jahr 1919. 1925 übernahm Buchholz unter Karl Vogt die Werkstattleitung am Dramatischen Theater in Berlin.
1925 übersiedelte Buchholz mit seiner Familie nach Germendorf. Hier hatte das Ehepaar zur eigenen Bewirtschaft ein Hektar Land gekauft. Ab 1928 erfolgte auf einem Teil des Grundstücks der Betrieb einer Kiesgrube.
Nach der Machtergreifung erhielt Erich Buchholz 1933 ein Malverbot. Er war in der Zeit des Nationalsozialismus Repressalien ausgesetzt und wurde mehrmals verhaftet. 1945 konnte Buchholz die Malerei wieder aufnehmen und hatte bereits 1947 eine Einzelausstellung. 1950 kehrte er nach Berlin zurück und bezog 1951 ein Atelier in der Ludwigkirchstraße in Berlin-Wilmersdorf.
Erich Buchholz starb Ende 1972 im Alter von 81 Jahren in Berlin.
Quelle: Wikipedia
VITA WERNER KUNZE
Der Berliner Galerist Werner Kunze (1945-84) engagierte sich u. a. für Künstler, deren Arbeit durch den Beginn des Nationalsozialismus in Deutschland ein jähes Ende fand. Er ließ viele ihrer Arbeiten in Neuauflagen drucken, darunter auch zahlreiche Arbeiten von Mitgliedern der "Gruppe progressiver Künstler Köln" .

