Das Erwachen des Blutes: Brosche aus brüniertem Messing und Taubenblut-Rubin-Kristalle – Gotisch - Anhänger - Inizi900






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Specimen: Damenspange aus brüniertem Messing mit blutroten Kristallen, gotisch-romantischer Stil, Zeitraum 1850–1900.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Spilla "Memento" in Messing Brüniert und Blutstein-Cristalli – Gotisch-Romantische Ästhetik, Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts
Beschreibung
Emotionale Beschreibung
In der Auktion steht ein Schmuckstück mit twilight-Faszination: eine Bouquet-Spange, die aussieht, als sei sie aus einem viktorianischen Porträt hervorgegangen. Dieses Stück ist nicht einfach ein Schmuckstück, sondern eine Evokation der Gothic-Revival-Ästhetik, bei der die Natur in ihrer ewigen, zugleich verfallenen Schönheit gefeiert wird.
Die Seele des Materials
Antikmessing: Die Struktur aus gegossenem Messing weist eine dunkle, tiefe Patina auf, eine natürliche Verbräunung, die der Verlauf der Jahrzehnte verleiht. Das Metall glänzt nicht mit hellem Glanz, sondern bewahrt einen schlichten, feierlichen Reflex.
Farb-Symbolik: Die Blütenzentren sind Hüter tiefroter Kristalle (Pigeon Blood). In clusterförmigen Fassungen gesetzt, fangen diese Strasssteine das Licht mit plötzlichen Glitzern ein und erzeugen einen magnetischen Kontrast zur Dunkelheit des Metalls.
Details und Symbolik
Das Design zeigt zwei geöffnete Blütenkelche, Symbol einer Schönheit, die die Zeit überdauert, flankiert von einem dramatisch umgeklappten Blatt. Die Maserung der Adern und die geschwungene Silhouette erinnern an die Atmosphäre der Gotik-Romane der Jahrhundertwende: eine Mischung aus melancholischer Romantik und industrieller Handwerkskunst.
Epoche und Platzierung
Perfekt eingefügt in den Fin-de-Siècle-Geschmack, ist diese Spange ein unverzichtbares Accessoire für Mourning-Jewelry-Sammler oder für jene, die ein authentisches Stück für die Darstellung auf schwarzem Samt oder alter Spitze suchen. Ein Fragment der Geschichte, das die Eleganz einer vergangenen, niemals vergessenen Epoche in sich trägt.
Es war eine Zeit, in der Gärten nicht zum Sonnenlicht, sondern zum Mond gepflanzt wurden.
In dem Halbdunkel einer Villa am Ende des 19. Jahrhunderts, am Rande einer Heide, wo der Nebel niemals ganz hochstieg, lebte eine junge Frau, die nie Farben trug. Ihr Name ist verloren gegangen, doch ihre Spange blieb.
Es heißt, dass dieses Messingbouquet nicht durch die Hitze des Feuers geschmiedet worden sei, sondern durch die Kälte einer Erinnerung. Die zwei Blumen verwelken nie, denn sie waren nie wirklich lebendig: Sie repräsentieren zwei Versprechen, die in einer Nacht der Finsternis gegeben wurden. Die Blätter, gebogen und schwer, als wären sie von andauerndem Regen benetzt, schützen ein Geheimnis, das im Herzen der Blüten schlägt.
Was sind die vier kleinen roten Kristalle im Zentrum jeder Blüte? Die Legende unter Antiquitätenhändlern besagt, dass sie nicht bloß Glas sind. Es heißt, es seien Rubintröpfchen, geboren aus einer so intensiven und dunklen Liebe, dass sie zu Stein geworden ist. Sie schimmern mit einem unheimlichen Licht, wenn der Raum dunkel ist, als suchten sie immer noch den Blick ihrer alten Besitzerin zwischen den Schatten der Flure.
Wer heute diese Spange trägt, spürt das metallische Gewicht einer Epoche von verfluchten Dichtern und Begräbnisdansen. Es ist kein Schmuckstück, sondern ein Amulett. Wer sie besitzt, ist nicht ihr Herr, sondern ihr vorläufiger Hüter, beauftragt, das blutrote Leuchten dieser Blüten durch die Jahrhunderte zu tragen, bis der Nebel der Heide sie wieder zu sich ruft.
NB: Das Objekt kann Gebrauchsspuren und Verfärbungen aufgrund der Zeit aufweisen.
Spilla "Memento" in Messing Brüniert und Blutstein-Cristalli – Gotisch-Romantische Ästhetik, Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts
Beschreibung
Emotionale Beschreibung
In der Auktion steht ein Schmuckstück mit twilight-Faszination: eine Bouquet-Spange, die aussieht, als sei sie aus einem viktorianischen Porträt hervorgegangen. Dieses Stück ist nicht einfach ein Schmuckstück, sondern eine Evokation der Gothic-Revival-Ästhetik, bei der die Natur in ihrer ewigen, zugleich verfallenen Schönheit gefeiert wird.
Die Seele des Materials
Antikmessing: Die Struktur aus gegossenem Messing weist eine dunkle, tiefe Patina auf, eine natürliche Verbräunung, die der Verlauf der Jahrzehnte verleiht. Das Metall glänzt nicht mit hellem Glanz, sondern bewahrt einen schlichten, feierlichen Reflex.
Farb-Symbolik: Die Blütenzentren sind Hüter tiefroter Kristalle (Pigeon Blood). In clusterförmigen Fassungen gesetzt, fangen diese Strasssteine das Licht mit plötzlichen Glitzern ein und erzeugen einen magnetischen Kontrast zur Dunkelheit des Metalls.
Details und Symbolik
Das Design zeigt zwei geöffnete Blütenkelche, Symbol einer Schönheit, die die Zeit überdauert, flankiert von einem dramatisch umgeklappten Blatt. Die Maserung der Adern und die geschwungene Silhouette erinnern an die Atmosphäre der Gotik-Romane der Jahrhundertwende: eine Mischung aus melancholischer Romantik und industrieller Handwerkskunst.
Epoche und Platzierung
Perfekt eingefügt in den Fin-de-Siècle-Geschmack, ist diese Spange ein unverzichtbares Accessoire für Mourning-Jewelry-Sammler oder für jene, die ein authentisches Stück für die Darstellung auf schwarzem Samt oder alter Spitze suchen. Ein Fragment der Geschichte, das die Eleganz einer vergangenen, niemals vergessenen Epoche in sich trägt.
Es war eine Zeit, in der Gärten nicht zum Sonnenlicht, sondern zum Mond gepflanzt wurden.
In dem Halbdunkel einer Villa am Ende des 19. Jahrhunderts, am Rande einer Heide, wo der Nebel niemals ganz hochstieg, lebte eine junge Frau, die nie Farben trug. Ihr Name ist verloren gegangen, doch ihre Spange blieb.
Es heißt, dass dieses Messingbouquet nicht durch die Hitze des Feuers geschmiedet worden sei, sondern durch die Kälte einer Erinnerung. Die zwei Blumen verwelken nie, denn sie waren nie wirklich lebendig: Sie repräsentieren zwei Versprechen, die in einer Nacht der Finsternis gegeben wurden. Die Blätter, gebogen und schwer, als wären sie von andauerndem Regen benetzt, schützen ein Geheimnis, das im Herzen der Blüten schlägt.
Was sind die vier kleinen roten Kristalle im Zentrum jeder Blüte? Die Legende unter Antiquitätenhändlern besagt, dass sie nicht bloß Glas sind. Es heißt, es seien Rubintröpfchen, geboren aus einer so intensiven und dunklen Liebe, dass sie zu Stein geworden ist. Sie schimmern mit einem unheimlichen Licht, wenn der Raum dunkel ist, als suchten sie immer noch den Blick ihrer alten Besitzerin zwischen den Schatten der Flure.
Wer heute diese Spange trägt, spürt das metallische Gewicht einer Epoche von verfluchten Dichtern und Begräbnisdansen. Es ist kein Schmuckstück, sondern ein Amulett. Wer sie besitzt, ist nicht ihr Herr, sondern ihr vorläufiger Hüter, beauftragt, das blutrote Leuchten dieser Blüten durch die Jahrhunderte zu tragen, bis der Nebel der Heide sie wieder zu sich ruft.
NB: Das Objekt kann Gebrauchsspuren und Verfärbungen aufgrund der Zeit aufweisen.
