Deutsche Schule (XX) - Vanitas, memento mori

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Giulia Santoro
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Vanitas, memento mori, Öl auf Leinwand der deutschen Schule (XX) aus Deutschland, 1920, Zeitraum 1930-1940.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Deutsche Schule des frühen zwanzigsten Jahrhunderts

“Vanitas, memento mori”

Öl auf Leinwand, frühes 20. Jahrhundert 1920/1930 (Deutschland)

Präsentation des Gemäldes:

Das Gemälde zeigt eine teilweise bekleidete Skelettfigur in einer drei Viertel-Pose, die sich bewusst an die Tradition des klassischen Porträts anlehnt. Das Skelett, in einen intensiven roten Mantel gehüllt, trägt eine dunkle Kopfbedeckung, verziert mit einem metallischen Element und einer Kette, die am Gesicht vorbeiläuft und vage auf militärische oder zeremonielle Formen verweist.

Das Werk reiht sich in die lange Tradition von Vanitas und Memento mori ein, doch es tut dies mit einer aktualisierten, malerisch freien Sprache. Der Tod wird nicht als gewaltsames oder makaberes Ereignis dargestellt, sondern als stille und würdige Gegenwart, die durch Haltung und Kleidung beinahe nobiliert erscheint. Das Knochengerüst, anatomisch sorgfältig, aber ohne realistische Selbstgefälligkeit dargestellt, taucht aus dem Mantel empor wie ein Körper, der noch „auf der Bühne“ steht, schwebt zwischen Leben und Vergehen.

Der Hintergrund, beherrscht von dunklen Grüntönen und beiläufig angedeuteten malerischen Formen, trägt dazu bei, eine verfeinerte, zeitlose Atmosphäre zu schaffen. Die Pinselstriche wirken freier und konkreter als in früheren Gemälden und deuten auf eine neunzehnten/ zwanziger-jahre des letzten Jahrhunderts an, in der das Interesse nicht mehr der getreuen Nachahmung der Vergangenheit, sondern ihrer symbolischen Weiterbearbeitung gilt.

Das Rot des Mantels erhält eine stark assoziative Bedeutung: Die Farbe von Macht, Blut und Leidenschaft wird hier zum Hülle eines bereits toten Körpers, was den Kontrast zwischen Erscheinung und Wahrheit, zwischen äußerer Autorität und der Unvermeidlichkeit des Endes verstärkt. Die Figur scheint sich ihrer eigenen Verfassung bewusst zu sein, kein Opfer, sondern Zeuge.

Insgesamt präsentiert sich das Gemälde als visuelle Meditation über Identität, Zeit und Vergänglichkeit, in der die Sprache des offiziellen Porträts entleert und in ein Bild beängstigender Stillstandes verwandelt wird. Ein Werk, das sowohl mit der symbolistischen Malerei als auch mit der barocken Tradition des memento mori in Dialog tritt und dem Betrachter eine stille, tiefe Reflexion über die Zerbrechlichkeit der Existenz bietet.

Maße: 67 x 51 cm

Aus privater Sammlung

Erhaltungszustand: Gut, mit normalen Alterszeichen – Restaurierungen vorhanden und sichtbar auf der Rückseite

* Der in dem Foto gezeigte Rahmen wurde ausschließlich zu Demonstrationszwecken verwendet / Rahmen nicht vorhanden

Ideal für Sammler und Investitionen

Mit Echtheitszertifikat gemäß Gesetz – Expertise

Professionelle Verpackung und versicherter Versand

Der Verkäufer stellt sich vor

Magnolia Arte ist ein Unternehmen, das sich mit dem Kauf und Verkauf von Kunstwerken beschäftigt. Jedes Werk wird sorgfältig hinsichtlich seiner künstlerischen Qualität und seiner emotionalen Wirkung ausgewählt. Tatsächlich ist Magnolia Arte der Meinung, dass jedes Kunstwerk ein Stück Kulturgeschichte ist, das dabei hilft, unsere Gegenwart zu verstehen. Der wirtschaftliche Wert und die Investition werden als zweitrangig gegenüber dem künstlerischen und historisch-kulturellen Wert betrachtet. Magnolia Arte ist eine Anlaufstelle für den Auktionsverkauf von alter Kunst, moderner und zeitgenössischer Kunst. Magnolia ist ein Ort der Kunst. Kunstliebhaber werden hier Professionalität und Kompetenz finden.
Übersetzt mit Google Übersetzer

Deutsche Schule des frühen zwanzigsten Jahrhunderts

“Vanitas, memento mori”

Öl auf Leinwand, frühes 20. Jahrhundert 1920/1930 (Deutschland)

Präsentation des Gemäldes:

Das Gemälde zeigt eine teilweise bekleidete Skelettfigur in einer drei Viertel-Pose, die sich bewusst an die Tradition des klassischen Porträts anlehnt. Das Skelett, in einen intensiven roten Mantel gehüllt, trägt eine dunkle Kopfbedeckung, verziert mit einem metallischen Element und einer Kette, die am Gesicht vorbeiläuft und vage auf militärische oder zeremonielle Formen verweist.

Das Werk reiht sich in die lange Tradition von Vanitas und Memento mori ein, doch es tut dies mit einer aktualisierten, malerisch freien Sprache. Der Tod wird nicht als gewaltsames oder makaberes Ereignis dargestellt, sondern als stille und würdige Gegenwart, die durch Haltung und Kleidung beinahe nobiliert erscheint. Das Knochengerüst, anatomisch sorgfältig, aber ohne realistische Selbstgefälligkeit dargestellt, taucht aus dem Mantel empor wie ein Körper, der noch „auf der Bühne“ steht, schwebt zwischen Leben und Vergehen.

Der Hintergrund, beherrscht von dunklen Grüntönen und beiläufig angedeuteten malerischen Formen, trägt dazu bei, eine verfeinerte, zeitlose Atmosphäre zu schaffen. Die Pinselstriche wirken freier und konkreter als in früheren Gemälden und deuten auf eine neunzehnten/ zwanziger-jahre des letzten Jahrhunderts an, in der das Interesse nicht mehr der getreuen Nachahmung der Vergangenheit, sondern ihrer symbolischen Weiterbearbeitung gilt.

Das Rot des Mantels erhält eine stark assoziative Bedeutung: Die Farbe von Macht, Blut und Leidenschaft wird hier zum Hülle eines bereits toten Körpers, was den Kontrast zwischen Erscheinung und Wahrheit, zwischen äußerer Autorität und der Unvermeidlichkeit des Endes verstärkt. Die Figur scheint sich ihrer eigenen Verfassung bewusst zu sein, kein Opfer, sondern Zeuge.

Insgesamt präsentiert sich das Gemälde als visuelle Meditation über Identität, Zeit und Vergänglichkeit, in der die Sprache des offiziellen Porträts entleert und in ein Bild beängstigender Stillstandes verwandelt wird. Ein Werk, das sowohl mit der symbolistischen Malerei als auch mit der barocken Tradition des memento mori in Dialog tritt und dem Betrachter eine stille, tiefe Reflexion über die Zerbrechlichkeit der Existenz bietet.

Maße: 67 x 51 cm

Aus privater Sammlung

Erhaltungszustand: Gut, mit normalen Alterszeichen – Restaurierungen vorhanden und sichtbar auf der Rückseite

* Der in dem Foto gezeigte Rahmen wurde ausschließlich zu Demonstrationszwecken verwendet / Rahmen nicht vorhanden

Ideal für Sammler und Investitionen

Mit Echtheitszertifikat gemäß Gesetz – Expertise

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Details

Künstler
Deutsche Schule (XX)
Angeboten mit Rahmen
Nein
Titel des Kunstwerks
Vanitas, memento mori
Technik
Ölgemälde
Signatur
Nicht signiert
Herkunftsland
Deutschland
Jahr
1920
Zustand
Guter Zustand
Höhe
67 cm
Breite
51 cm
Periode
1930-1940
Verkauft von
ItalienVerifiziert
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Verkaufte Objekte
99,47 %
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