Antonio Nasuto - Hercules





| 2 € | ||
|---|---|---|
| 1 € |
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 131065 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Antonio Nasuto erwirbt seinen Abschluss in Architektur an der Universität von Neapel, wo er anschließend eine dreijährige Spezialisierung im Design absolviert. Diese multidisziplinäre Ausbildung beeinflusst maßgeblich seine visuelle Sprache, die sich durch eine strenge Komposition und Aufmerksamkeit für die Struktur des Bildes auszeichnet. Derzeit ist er Dozent für Künstlerische Anatomie an der Akademie der Schönen Künste von Foggia und ergänzt seine Lehrtätigkeit durch eine kontinuierliche malerische Forschung, die sich auf den menschlichen Körper und die erzählerische Dimension der Figur konzentriert. Er zeigt in Einzelausstellungen und Gruppenausstellungen im nationalen wie internationalen Rahmen. Zu den wichtigsten: Einzelausstellungen im Palazzetto dell’Arte di Foggia (2002, 2003), die Gruppenausstellung zu P. P. Pasolini am Tribunale della Dogana di Foggia (2007), 150 Souvenirs d’Italie in der Galleria d’Arte Moderna e Contemporanea „Atelier degli Artisti“ in Rom (2011), Il filo di Arianna. Labirinto fisico e mentale im Palazzo delle Arti Beltrani di Trani (2011), die Einzelausstellung im Palazzo Ducale Paternò Caracciolo von Pietramelara (2013) und L’ospite inatteso in Villetta Barrea (2016).
Im Gemälde Hercules tritt der Held aus der Rhetorik der Handlung heraus und wird in eine schwebende, fast stille Zeit zurückgeführt. Auf einem Steinsessel sitzend, neigt sich sein kräftiger Körper nicht zur Tat hin, sondern sammelt sich in einer Haltung ruhiger Wachsamkeit, als ob die Kraft, die ihn definiert, zurückgehalten, in einer inneren Dimension zusammengedrängt wäre. Die plastische Konstruktion der Figur erinnert offenkundig an die klassische Tradition: Die kompakte und feierliche Muskelmasse scheint aus dem Licht zu emporsteigen wie eine Skulptur, die die Erinnerung an das Material in sich trägt. Doch gerade diese formale Solidität wird von einer feineren Spannung durchzogen, die die Monumentalität in Meditation verwandelt. Der Held beherrscht die Szene nicht: Er verweilt darin.
Der lapidare Thron, weit davon entfernt, ein Zeichen von Macht zu sein, nimmt den Wert einer ernsten und stillen Gegenwart an. Es ist Stein, der trägt, aber auch Stein, der lastet. In ihm kondensiert symbolisch die Erinnerung an Mühen, als hätte jede bestandene Probe eine unsichtbare Ablagerung hinterlassen, eine Schichtung von Zeit und Schicksal.
In dieser Schwebe entfernt sich der Mythos von der epischen Erzählung, um zu einem reflektierenden Bild zu werden. Herkules wird nicht in dem Moment der Tat festgehalten, sondern im nächsten oder vielleicht im vorherigen Moment, wenn die Handlung sich im Denken auflöst. Gerade in diesem veredelten Raum offenbart die mythische Figur ihre unerwartetste Dimension: jene einer Kraft, die sich für einen Augenblick als zerbrechlich, menschlich und des eigenen Gewichts in der Zeit bewusst erkennt.
Antonio Nasuto erwirbt seinen Abschluss in Architektur an der Universität von Neapel, wo er anschließend eine dreijährige Spezialisierung im Design absolviert. Diese multidisziplinäre Ausbildung beeinflusst maßgeblich seine visuelle Sprache, die sich durch eine strenge Komposition und Aufmerksamkeit für die Struktur des Bildes auszeichnet. Derzeit ist er Dozent für Künstlerische Anatomie an der Akademie der Schönen Künste von Foggia und ergänzt seine Lehrtätigkeit durch eine kontinuierliche malerische Forschung, die sich auf den menschlichen Körper und die erzählerische Dimension der Figur konzentriert. Er zeigt in Einzelausstellungen und Gruppenausstellungen im nationalen wie internationalen Rahmen. Zu den wichtigsten: Einzelausstellungen im Palazzetto dell’Arte di Foggia (2002, 2003), die Gruppenausstellung zu P. P. Pasolini am Tribunale della Dogana di Foggia (2007), 150 Souvenirs d’Italie in der Galleria d’Arte Moderna e Contemporanea „Atelier degli Artisti“ in Rom (2011), Il filo di Arianna. Labirinto fisico e mentale im Palazzo delle Arti Beltrani di Trani (2011), die Einzelausstellung im Palazzo Ducale Paternò Caracciolo von Pietramelara (2013) und L’ospite inatteso in Villetta Barrea (2016).
Im Gemälde Hercules tritt der Held aus der Rhetorik der Handlung heraus und wird in eine schwebende, fast stille Zeit zurückgeführt. Auf einem Steinsessel sitzend, neigt sich sein kräftiger Körper nicht zur Tat hin, sondern sammelt sich in einer Haltung ruhiger Wachsamkeit, als ob die Kraft, die ihn definiert, zurückgehalten, in einer inneren Dimension zusammengedrängt wäre. Die plastische Konstruktion der Figur erinnert offenkundig an die klassische Tradition: Die kompakte und feierliche Muskelmasse scheint aus dem Licht zu emporsteigen wie eine Skulptur, die die Erinnerung an das Material in sich trägt. Doch gerade diese formale Solidität wird von einer feineren Spannung durchzogen, die die Monumentalität in Meditation verwandelt. Der Held beherrscht die Szene nicht: Er verweilt darin.
Der lapidare Thron, weit davon entfernt, ein Zeichen von Macht zu sein, nimmt den Wert einer ernsten und stillen Gegenwart an. Es ist Stein, der trägt, aber auch Stein, der lastet. In ihm kondensiert symbolisch die Erinnerung an Mühen, als hätte jede bestandene Probe eine unsichtbare Ablagerung hinterlassen, eine Schichtung von Zeit und Schicksal.
In dieser Schwebe entfernt sich der Mythos von der epischen Erzählung, um zu einem reflektierenden Bild zu werden. Herkules wird nicht in dem Moment der Tat festgehalten, sondern im nächsten oder vielleicht im vorherigen Moment, wenn die Handlung sich im Denken auflöst. Gerade in diesem veredelten Raum offenbart die mythische Figur ihre unerwartetste Dimension: jene einer Kraft, die sich für einen Augenblick als zerbrechlich, menschlich und des eigenen Gewichts in der Zeit bewusst erkennt.

