Relief, Héctor y Aquiles - 14 cm - Vergoldetes Holz






Er verfügt über 18 Jahre Erfahrung, war Junior-Spezialist bei Sotheby’s und Manager bei Kunsthandel Jacques Fijnaut.
| 10 € |
|---|
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 131192 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese neoklassizistischen Reliefs des 19. Jahrhunderts, identifiziert als Darstellungen von Hector und Achilles, fungieren als illustrierte Neuinterpretation der homerischen Helden. Die Wahl des Formats als profilierter Bust, die Symmetrie und der Einsatz klassischer Motive entsprechen dem Geschmack der idealisierten Antike, der dieses Zeitalter prägte.
Formale Merkmale
Die beiden Büsten sind in kreisförmige Medaillons eingerahmt, ein sehr typisches Mittel des Neoklassizismus, um Münzen, Sammlerporträts und heroische Darstellungen der Antike zu evozieren. Der rötliche Hintergrund und die goldene Ornamentik verleihen eine feierliche und raffinierte Ausstrahlung, wie sie in aristokratischen Innenräumen des 19. Jahrhunderts vorkommt. Die Schnitztechnik ist sorgfältig ausgeführt, mit besonderem Augenmerk auf die Modellierung des Haares und die Konturierung der Profile, wobei ein Gleichgewicht zwischen Naturalismus und Idealisierung angestrebt wird.
Ikonografische Deutung
Die Identifikation mit Hector und Achilles passt zur visuellen Gegenüberstellung: ein bärtiger Krieger mit ernstem Ausdruck gegenüber einem jüngeren Helden mit sanfteren Zügen. Diese Opposition verweist auf den zentralen Konflikt in der Ilias, aber auch auf die moralisierende Lesart, die das 19. Jahrhundert von den homerischen Figuren hatte: Hector als Symbol für Pflicht und Verteidigung der Heimat; Achilles als Verkörperung individuellen Muts und heroischer Ruhm. Dass beide Büsten zueinander ausgerichtet sind, verstärkt die Vorstellung eines unvermeidlichen Kontrasts.
Kontext und Funktion
Solche Stücke gehörten oft zu Einbauten in Möbeln, Wandpaneelen oder dekorativen Ensemble-Bauten, die Bibliotheken, Kabinetts oder Säle schmückten, in denen die Antike als ethisches und ästhetisches Vorbild diente. Das 19. Jahrhundert holte die homerischen Helden zurück, nicht nur wegen ihres narrativen Werts, sondern auch wegen ihrer Fähigkeit, bürgerliche Tugenden, Disziplin, Ehre und moralische Großartigkeit zu vermitteln. Diese Reliefs passen vollständig in dieses kulturelle Programm: Es sind Objekte, die formale Schönheit und symbolischen Gehalt verbinden.
Zertifizierter Versand und gute Verpackung.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDiese neoklassizistischen Reliefs des 19. Jahrhunderts, identifiziert als Darstellungen von Hector und Achilles, fungieren als illustrierte Neuinterpretation der homerischen Helden. Die Wahl des Formats als profilierter Bust, die Symmetrie und der Einsatz klassischer Motive entsprechen dem Geschmack der idealisierten Antike, der dieses Zeitalter prägte.
Formale Merkmale
Die beiden Büsten sind in kreisförmige Medaillons eingerahmt, ein sehr typisches Mittel des Neoklassizismus, um Münzen, Sammlerporträts und heroische Darstellungen der Antike zu evozieren. Der rötliche Hintergrund und die goldene Ornamentik verleihen eine feierliche und raffinierte Ausstrahlung, wie sie in aristokratischen Innenräumen des 19. Jahrhunderts vorkommt. Die Schnitztechnik ist sorgfältig ausgeführt, mit besonderem Augenmerk auf die Modellierung des Haares und die Konturierung der Profile, wobei ein Gleichgewicht zwischen Naturalismus und Idealisierung angestrebt wird.
Ikonografische Deutung
Die Identifikation mit Hector und Achilles passt zur visuellen Gegenüberstellung: ein bärtiger Krieger mit ernstem Ausdruck gegenüber einem jüngeren Helden mit sanfteren Zügen. Diese Opposition verweist auf den zentralen Konflikt in der Ilias, aber auch auf die moralisierende Lesart, die das 19. Jahrhundert von den homerischen Figuren hatte: Hector als Symbol für Pflicht und Verteidigung der Heimat; Achilles als Verkörperung individuellen Muts und heroischer Ruhm. Dass beide Büsten zueinander ausgerichtet sind, verstärkt die Vorstellung eines unvermeidlichen Kontrasts.
Kontext und Funktion
Solche Stücke gehörten oft zu Einbauten in Möbeln, Wandpaneelen oder dekorativen Ensemble-Bauten, die Bibliotheken, Kabinetts oder Säle schmückten, in denen die Antike als ethisches und ästhetisches Vorbild diente. Das 19. Jahrhundert holte die homerischen Helden zurück, nicht nur wegen ihres narrativen Werts, sondern auch wegen ihrer Fähigkeit, bürgerliche Tugenden, Disziplin, Ehre und moralische Großartigkeit zu vermitteln. Diese Reliefs passen vollständig in dieses kulturelle Programm: Es sind Objekte, die formale Schönheit und symbolischen Gehalt verbinden.
Zertifizierter Versand und gute Verpackung.
