École de Valence (XX) - Retour de pêche






Absolvierte als französische Auktionatorin und arbeitete in der Bewertungsabteilung von Sotheby’s Paris.
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Retour de pêche ist ein Ölgemälde aus den Jahren 1950–1960 aus Spanien von der École de Valence, verkauft mit Rahmen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Öl auf Holztafel. Valencianische Schule, XX. Jahrhundert. Marineszene.
Interessantes Gemälde der valencianischen Schule, das eine Strandszene mit deutlich kostümhistorischem Geschmack darstellt, mit zwei Frauenfiguren im Vordergrund, gekleidet in traditionelle Tracht, neben einem gestrandeten Boot und mehreren Personen am Ufer versammelt. Die Komposition erfasst mit bemerkenswerter Sensibilität einen alltäglichen Moment des mediterranen Küstenmilieus, gelöst in einer direkten, hellen Malerei mit klarer evokativer Absicht.
Das Werk gehört der luministischen und kostümhistorischen valencianischen Tradition an, die Erbin dessen ist, was sich Ende des 19. Jahrhunderts bis in einen Großteil des 20. Jahrhunderts entwickelt hat, wobei das Interesse am Volkserleben, an der Küste und an den wechselnden Lichtwirkungen auf Wasser und Sand eine zentrale Rolle spielt. In diesem Fall lassen sich deutliche Einflüsse des Post-Sorollismo und der levantinischen Regionalmalerei erkennen, sowohl in der Wahl des Sujets als auch in der Bedeutung von Reflexen, atmosphärischer Vibration und der Erforschung heller Farbspektren.
Aus stilistischer Sicht vereint das Werk naturalistische Figuration mit lockerem, sicherem Pinselstrich, besonders sichtbar in der Behandlung des Himmels, der feuchten Sandoberfläche und der Gewänder. Der Künstler konstruieren die Szene durch Kontraste von Weiß, Blau, Erdtönen und Perlmutt-Grau und erzielt so ein harmonisches, frisches und visuell sehr wirksames Bild. Besonders treffend ist die Lösung der Reflexe auf dem feuchten Sand, ein Mittel, das Tiefenwirkung, Beweglichkeit und eine herausragende Lichtwirkung dem Gesamten verleiht.
Die Komposition zeigt eine gut geordnete Struktur, wobei die Hauptfiguren als unmittelbarer Fokus fungieren, während das segelnde Boot und die Hintergrundgruppe den narrativen visuellen Kontext bereichern und ethnografische Bezüge zur Szene herstellen. Dieses Gleichgewicht zwischen kostümhistorischer Anekdote, maritimer Atmosphäre und lichttechnischer Konstruktion positioniert das Werk innerhalb eines Repertoires, das in der valencianischen Malerei regionaler Themen sehr geschätzt wird.
Technisch lässt sich eine handwerklich solide Ausführung erkennen, mit freiem Pinselduktus, korrekter räumlicher Artikulation und überzeugendem Verständnis des mediterranen Lichts. Die Ausführung offenbart eine Hand, die an das maritime und strandnahe Genre gewöhnt ist, in der sie die Figuren lesbar hält und sowohl nahe als auch weiter entfernte Ebenen effektiv löst. Es handelt sich um ein Werk von bemerkenswert dekorativem und kommerziellem Interesse, das die levantinische Malerempfindsamkeit des 20. Jahrhunderts sehr repräsentativ widerspiegelt.
Aus einer näheren, forensischen Analyse betrachtet, ist die Kohärenz zwischen Motiv, Chromatik, technischer Sprache und regionaler Zugehörigkeit zu beachten, alles innerhalb einer Produktion, die der valencianischen Schule mit kostümhistorischer und luministischer Orientierung zugeordnet werden kann. Das Stück präsentiert ein sehr dankbares Bild, gute visuelle Präsenz, sammelnde Attraktivität und eine besondere Eignung für klassische, mediterrane oder spanische regionale Malereien.
Der Rahmen wird als Geschenk versandt, ohne Wertangabe zur Anrechnung.
Der Verkäufer stellt sich vor
Öl auf Holztafel. Valencianische Schule, XX. Jahrhundert. Marineszene.
Interessantes Gemälde der valencianischen Schule, das eine Strandszene mit deutlich kostümhistorischem Geschmack darstellt, mit zwei Frauenfiguren im Vordergrund, gekleidet in traditionelle Tracht, neben einem gestrandeten Boot und mehreren Personen am Ufer versammelt. Die Komposition erfasst mit bemerkenswerter Sensibilität einen alltäglichen Moment des mediterranen Küstenmilieus, gelöst in einer direkten, hellen Malerei mit klarer evokativer Absicht.
Das Werk gehört der luministischen und kostümhistorischen valencianischen Tradition an, die Erbin dessen ist, was sich Ende des 19. Jahrhunderts bis in einen Großteil des 20. Jahrhunderts entwickelt hat, wobei das Interesse am Volkserleben, an der Küste und an den wechselnden Lichtwirkungen auf Wasser und Sand eine zentrale Rolle spielt. In diesem Fall lassen sich deutliche Einflüsse des Post-Sorollismo und der levantinischen Regionalmalerei erkennen, sowohl in der Wahl des Sujets als auch in der Bedeutung von Reflexen, atmosphärischer Vibration und der Erforschung heller Farbspektren.
Aus stilistischer Sicht vereint das Werk naturalistische Figuration mit lockerem, sicherem Pinselstrich, besonders sichtbar in der Behandlung des Himmels, der feuchten Sandoberfläche und der Gewänder. Der Künstler konstruieren die Szene durch Kontraste von Weiß, Blau, Erdtönen und Perlmutt-Grau und erzielt so ein harmonisches, frisches und visuell sehr wirksames Bild. Besonders treffend ist die Lösung der Reflexe auf dem feuchten Sand, ein Mittel, das Tiefenwirkung, Beweglichkeit und eine herausragende Lichtwirkung dem Gesamten verleiht.
Die Komposition zeigt eine gut geordnete Struktur, wobei die Hauptfiguren als unmittelbarer Fokus fungieren, während das segelnde Boot und die Hintergrundgruppe den narrativen visuellen Kontext bereichern und ethnografische Bezüge zur Szene herstellen. Dieses Gleichgewicht zwischen kostümhistorischer Anekdote, maritimer Atmosphäre und lichttechnischer Konstruktion positioniert das Werk innerhalb eines Repertoires, das in der valencianischen Malerei regionaler Themen sehr geschätzt wird.
Technisch lässt sich eine handwerklich solide Ausführung erkennen, mit freiem Pinselduktus, korrekter räumlicher Artikulation und überzeugendem Verständnis des mediterranen Lichts. Die Ausführung offenbart eine Hand, die an das maritime und strandnahe Genre gewöhnt ist, in der sie die Figuren lesbar hält und sowohl nahe als auch weiter entfernte Ebenen effektiv löst. Es handelt sich um ein Werk von bemerkenswert dekorativem und kommerziellem Interesse, das die levantinische Malerempfindsamkeit des 20. Jahrhunderts sehr repräsentativ widerspiegelt.
Aus einer näheren, forensischen Analyse betrachtet, ist die Kohärenz zwischen Motiv, Chromatik, technischer Sprache und regionaler Zugehörigkeit zu beachten, alles innerhalb einer Produktion, die der valencianischen Schule mit kostümhistorischer und luministischer Orientierung zugeordnet werden kann. Das Stück präsentiert ein sehr dankbares Bild, gute visuelle Präsenz, sammelnde Attraktivität und eine besondere Eignung für klassische, mediterrane oder spanische regionale Malereien.
Der Rahmen wird als Geschenk versandt, ohne Wertangabe zur Anrechnung.
