Julius Köhnholz (1839-1925) - Riviera di Ponente






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Julius Köhnholz Riviera di Ponente, Ölgemälde aus dem Zeitraum 1900–1910, deutsche Realismus-Meereslandschaft, 81 × 114 cm, signiert, Originalausgabe, guter Zustand, mit Rahmen verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses Werk von Julius Köhnholz (1839–1925) ist ein klassisches Beispiel für seine stimmungsvollen, fast sehnsüchtigen Landschaftsdarstellungen. Köhnholz war ein deutscher Landschaftsmaler, der vor allem für seine Darstellungen italienischer Küsten und mediterraner Lichtverhältnisse bekannt wurde.
Hier sind einige Aspekte, die dieses Bild besonders machen:
1. Licht und Atmosphäre (Luminismus)
Das zentrale Thema ist das Licht. Köhnholz fängt hier den Moment kurz vor oder während des Sonnenuntergangs ein.
• Die Sonne befindet sich tief am Horizont und erzeugt einen leuchtenden Pfad auf der Wasseroberfläche.
• Der Übergang von den warmen Orange- und Gelbtönen am Horizont zu dem kühlen, fast tiefblauen Himmel im oberen Bereich zeigt sein Geschick in der Farbabstufung.
2. Die Komposition
Das Bild ist meisterhaft ausbalanciert:
• Rechte Seite: Die dunkle Silhouette der Steilküste mit den Palmen und den angedeuteten klassischen Ruinen oder Villen gibt dem Bild Tiefe und einen "Ankerpunkt".
• Linke Seite: Die weite, offene See mit dem kleinen Boot sorgt für ein Gefühl von Unendlichkeit und Ruhe. Das Boot dient als Staffagefigur, um die gewaltige Größe der Natur zu betonen.
3. Stilistische Einordnung
Das Gemälde atmet den Geist der Spätromantik. Es geht nicht nur um die realistische Abbildung einer Küste (vermutlich Italien, etwa die Gegend um Capri oder Sorrent), sondern um die Erzeugung einer Stimmung (italienisch: Stimmungslandschaft). Die Palmen und die Architektur wecken beim Betrachter des 19. Jahrhunderts die Sehnsucht nach dem sonnigen Süden, dem „Land, wo die Zitronen blühen“.
4. Details
• Signatur: Unten links sieht man die typische Signatur „J. Köhnholz“, oft mit dem Zusatz seines Wohnortes (z.B. Bremen).
• Zustand: Auf dem Bild erkennt man feine Krakelee-Bildungen (kleine Risse in der Farbschicht), was für ein Öl-Gemälde dieses Alters völlig normal ist und ihm einen authentischen Charakter verleiht.
Zusammenfassend: Es ist ein sehr friedliches, beinahe meditatives Werk, das die Natur als einen Ort der Stille und Erhabenheit feiert.
Der Rahmen ist eine kostenlose Beigabe
Dieses Werk von Julius Köhnholz (1839–1925) ist ein klassisches Beispiel für seine stimmungsvollen, fast sehnsüchtigen Landschaftsdarstellungen. Köhnholz war ein deutscher Landschaftsmaler, der vor allem für seine Darstellungen italienischer Küsten und mediterraner Lichtverhältnisse bekannt wurde.
Hier sind einige Aspekte, die dieses Bild besonders machen:
1. Licht und Atmosphäre (Luminismus)
Das zentrale Thema ist das Licht. Köhnholz fängt hier den Moment kurz vor oder während des Sonnenuntergangs ein.
• Die Sonne befindet sich tief am Horizont und erzeugt einen leuchtenden Pfad auf der Wasseroberfläche.
• Der Übergang von den warmen Orange- und Gelbtönen am Horizont zu dem kühlen, fast tiefblauen Himmel im oberen Bereich zeigt sein Geschick in der Farbabstufung.
2. Die Komposition
Das Bild ist meisterhaft ausbalanciert:
• Rechte Seite: Die dunkle Silhouette der Steilküste mit den Palmen und den angedeuteten klassischen Ruinen oder Villen gibt dem Bild Tiefe und einen "Ankerpunkt".
• Linke Seite: Die weite, offene See mit dem kleinen Boot sorgt für ein Gefühl von Unendlichkeit und Ruhe. Das Boot dient als Staffagefigur, um die gewaltige Größe der Natur zu betonen.
3. Stilistische Einordnung
Das Gemälde atmet den Geist der Spätromantik. Es geht nicht nur um die realistische Abbildung einer Küste (vermutlich Italien, etwa die Gegend um Capri oder Sorrent), sondern um die Erzeugung einer Stimmung (italienisch: Stimmungslandschaft). Die Palmen und die Architektur wecken beim Betrachter des 19. Jahrhunderts die Sehnsucht nach dem sonnigen Süden, dem „Land, wo die Zitronen blühen“.
4. Details
• Signatur: Unten links sieht man die typische Signatur „J. Köhnholz“, oft mit dem Zusatz seines Wohnortes (z.B. Bremen).
• Zustand: Auf dem Bild erkennt man feine Krakelee-Bildungen (kleine Risse in der Farbschicht), was für ein Öl-Gemälde dieses Alters völlig normal ist und ihm einen authentischen Charakter verleiht.
Zusammenfassend: Es ist ein sehr friedliches, beinahe meditatives Werk, das die Natur als einen Ort der Stille und Erhabenheit feiert.
Der Rahmen ist eine kostenlose Beigabe
