Unruhiges Kästchen – Phantasie-Box Neo-Rokoko: Florales Dekor aus Porzellan auf Montierung - Anhänger - Metà900





Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 131379 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Seltenes Vintage-Porzellan- und versilbertes Metall-Schmuckkästchen mit blauem Flora-Delft-Stil Dekor auf einer Metallfassung aus der Mitte des 20. Jahrhunderts; Gewicht 24,83 g, Unisex, Porzellan mit sichtbaren Rissen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Rara Scatolina Vintage aus Porzellan und versilbertem Metall – Dekor Florale „Delft Style“ – Epoche Mitte des 20. Jahrhunderts
DESKRIPTION:
Zeitlose Eleganz in Miniaturform. Sehr schöne Schmuckdose (ideal als Pillendose oder raffinerter Ringkasten), ein perfektes Beispiel für Handwerk vergangener Zeiten. Dieses Stück verbindet die Festigkeit des Metalls mit der Zartheit des Porzellans in einer Seltenheit an Raffinesse.
Die Materialien:
Feines Porzellan: Der Deckel ist mit einem insert aus fein gearbeitetem Porzellan verziert. Die glänzende Oberfläche betont ein lebendiges florales Muster in Blautönen, das an die berühmte europäische Keramitradition des XX. Jahrhunderts erinnert.
Versilbertes Metall: Die Struktur ist aus solidem Metall mit versilberter Oberfläche gefertigt, die das Dekor mit einer dezenten, eleganten Glanzrahmen umgibt. Der Druckverschluss ist präzise, Zeugnis einer sorgfältigen Fertigung.
Peculiarità e Stile:
Das Design ist inspiriert von Chinoiserie-Stil und mediterranen Majoliken, sehr beliebt in den 1950er bis 1970er Jahren. Die farbliche Kombination Schwarz-Weiß? Nein, Weiß-Blau, zusammen mit der metallischen Kontur, macht das Objekt zu einem vielseitigen Sammlerstück, perfekt um eine Vintage-Toilette zu bereichern oder als stilvolles Geschenk.
Der Hüter des Blauen Geheimnisses
Paris, 1954.
Im Hinterzimmer eines kleinen Handwerksbetriebs im Marais arbeitete Herr Moreau die letzten Stücke einer speziellen Kollektion fertig. Es waren keine großen Vasen oder prunkvollen Kronleuchter, sondern kleine Schatullen, die er die «les gardiens de secrets» (Hüter der Geheimnisse) nannte. An jenem Morgen formte sich in seinen geübten Händen eine rechteckige Scatolina. Der Körper war aus solidem Metall, geschmiedet mit jener Präzision, die nur von alten Handpressen zu erwarten war. Doch der wahre Schatz war das Einlegepapier, das er auf dem Deckel einlassen würde: eine Plakette aus feinster Porzellan, von Hand bemalt mit einem Motiv, das Moreau gerne als „Neo-Rokoko“ bezeichnete. Die Blaublütigen Kobaltblüten tanzten über der weißen Oberfläche, als ob der Wind eines pariserischen Frühlings unter dem glänzenden Lack eingefangen worden wäre. Nachdem das Porzellan in seinen silbernen Rahmen eingesetzt war, gab die Scatolina ein trockenes, klackendes Geräusch von sich. Sie war bereit.
Wenige Tage später wurde das Objekt von einer jungen Frau namens Claire gekauft. Sie wählte es als Geschenk für ihre Großmutter, eine ältere Dame, die das Jahrhundert mit aufrechter Haltung und einem Herz voller Erinnerungen durchschritten hatte. Jahrelang stand diese kleine Schatulle auf dem Marmortisch der Großmutter, neben Flakons mit Veilchenparfum. Enthielt keine Pillen, sondern ein einziges, kleines Geheimnis: den Verlobungsring, den Claires Großvater ihr vor dem Kriegseinsatz gegeben hatte. Die blaue Porzellanrunde wurde zum stillen Zeugenbeweis zärtlicher Morgengaben, von Briefen, die tausendmal gelesen wurden, und dem Puderstaub, der sich zart auf das versilberte Metall legte und ihm jene noble Patina verlieh, die nur die Zeit zu schaffen vermag.
Nach Jahrzehnten reiste die Schatulle weiter. Sie zog über staubige Flohmärkte, wurde von Sammlern skeptisch begutachtet, bis sie schließlich zu dir kam. Heute sind ihre blauen Blüten noch immer so lebendig wie jener Morgen im Marais. Das Metall trägt die Spuren der Gesten derer, die es besaßen, doch ihre Seele bleibt intakt: Ein kleines Stück Geschichte, geboren um das zu schützen, was für uns kostbar ist, zwischen der Zartheit der Keramik und der Stärke des Metalls.
Nb: Das Objekt weist deutliche Bruchspuren an der Porzellanoberfläche auf, was es noch faszinierender macht
Rara Scatolina Vintage aus Porzellan und versilbertem Metall – Dekor Florale „Delft Style“ – Epoche Mitte des 20. Jahrhunderts
DESKRIPTION:
Zeitlose Eleganz in Miniaturform. Sehr schöne Schmuckdose (ideal als Pillendose oder raffinerter Ringkasten), ein perfektes Beispiel für Handwerk vergangener Zeiten. Dieses Stück verbindet die Festigkeit des Metalls mit der Zartheit des Porzellans in einer Seltenheit an Raffinesse.
Die Materialien:
Feines Porzellan: Der Deckel ist mit einem insert aus fein gearbeitetem Porzellan verziert. Die glänzende Oberfläche betont ein lebendiges florales Muster in Blautönen, das an die berühmte europäische Keramitradition des XX. Jahrhunderts erinnert.
Versilbertes Metall: Die Struktur ist aus solidem Metall mit versilberter Oberfläche gefertigt, die das Dekor mit einer dezenten, eleganten Glanzrahmen umgibt. Der Druckverschluss ist präzise, Zeugnis einer sorgfältigen Fertigung.
Peculiarità e Stile:
Das Design ist inspiriert von Chinoiserie-Stil und mediterranen Majoliken, sehr beliebt in den 1950er bis 1970er Jahren. Die farbliche Kombination Schwarz-Weiß? Nein, Weiß-Blau, zusammen mit der metallischen Kontur, macht das Objekt zu einem vielseitigen Sammlerstück, perfekt um eine Vintage-Toilette zu bereichern oder als stilvolles Geschenk.
Der Hüter des Blauen Geheimnisses
Paris, 1954.
Im Hinterzimmer eines kleinen Handwerksbetriebs im Marais arbeitete Herr Moreau die letzten Stücke einer speziellen Kollektion fertig. Es waren keine großen Vasen oder prunkvollen Kronleuchter, sondern kleine Schatullen, die er die «les gardiens de secrets» (Hüter der Geheimnisse) nannte. An jenem Morgen formte sich in seinen geübten Händen eine rechteckige Scatolina. Der Körper war aus solidem Metall, geschmiedet mit jener Präzision, die nur von alten Handpressen zu erwarten war. Doch der wahre Schatz war das Einlegepapier, das er auf dem Deckel einlassen würde: eine Plakette aus feinster Porzellan, von Hand bemalt mit einem Motiv, das Moreau gerne als „Neo-Rokoko“ bezeichnete. Die Blaublütigen Kobaltblüten tanzten über der weißen Oberfläche, als ob der Wind eines pariserischen Frühlings unter dem glänzenden Lack eingefangen worden wäre. Nachdem das Porzellan in seinen silbernen Rahmen eingesetzt war, gab die Scatolina ein trockenes, klackendes Geräusch von sich. Sie war bereit.
Wenige Tage später wurde das Objekt von einer jungen Frau namens Claire gekauft. Sie wählte es als Geschenk für ihre Großmutter, eine ältere Dame, die das Jahrhundert mit aufrechter Haltung und einem Herz voller Erinnerungen durchschritten hatte. Jahrelang stand diese kleine Schatulle auf dem Marmortisch der Großmutter, neben Flakons mit Veilchenparfum. Enthielt keine Pillen, sondern ein einziges, kleines Geheimnis: den Verlobungsring, den Claires Großvater ihr vor dem Kriegseinsatz gegeben hatte. Die blaue Porzellanrunde wurde zum stillen Zeugenbeweis zärtlicher Morgengaben, von Briefen, die tausendmal gelesen wurden, und dem Puderstaub, der sich zart auf das versilberte Metall legte und ihm jene noble Patina verlieh, die nur die Zeit zu schaffen vermag.
Nach Jahrzehnten reiste die Schatulle weiter. Sie zog über staubige Flohmärkte, wurde von Sammlern skeptisch begutachtet, bis sie schließlich zu dir kam. Heute sind ihre blauen Blüten noch immer so lebendig wie jener Morgen im Marais. Das Metall trägt die Spuren der Gesten derer, die es besaßen, doch ihre Seele bleibt intakt: Ein kleines Stück Geschichte, geboren um das zu schützen, was für uns kostbar ist, zwischen der Zartheit der Keramik und der Stärke des Metalls.
Nb: Das Objekt weist deutliche Bruchspuren an der Porzellanoberfläche auf, was es noch faszinierender macht

