Edward Hopper (1882-1967) (after) - "Bridle Path, 1939"





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Edward Hopper (after), Bridle Path, 1939, originale Offset-Lithografie auf schwerem strukturiertem Mattpapier, 38 × 56,5 cm, in der Platte signiert, Rückenstempel vorhanden, Herkunft Kanada, nach 2020, in ausgezeichnetem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
- Edward Hopper (nach), Offset-Lithographie auf schwerem, strukturiertem mattem Papier (ca. 300 g/m², bezieht sich auf Dicke/Dichte des Papiers).
- Signiert in der Platte.
- Siegel auf der Rückseite.
- Zustand: ausgezeichnet. Nie gerahmt, nie ausgestellt.
- Größe: 38 x 56,5 cm.
- In Bridle Path (1939) erkundet Edward Hopper einen seltenen Moment der Bewegung und narrative Spannung in seinem Œuvre und weicht damit von den stillen, introspektiven urbanen Szenen ab, die Werke wie Nighthawks prägen. Drei Reiter auf Pferden kreuzen einen flachen Bach unter einer Steinbrücke; ihre dynamische Interaktion führt ein Gefühl von Instabilität und Bewegung ein, das Hopper nicht nur in den Dialog mit amerikanischem Realismus, sondern auch mit der kompositorischen Energie von Edgar Degas und Winslow Homer stellt.
Trotz dieses offensichtlichen Dynamik behält das Werk Hoppers unverwechselbare psychologische Distanz, die ihn mit der stillen Innerlichkeit von Andrew Wyeth und der atmosphärischen Stille von Vilhelm Hammershøi verbindet. Die kontrollierte Farbpalette und subtile Tonwechsel erinnern an die leuchtende Zurückhaltung von Johannes Vermeer, während die strukturelle Klarheit der Brücke und der Landschaft die Präzision von Charles Sheeler und Grant Wood widerspiegelt.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut, mit starken Diagonalen und architektonischer Einfassung, die den Blick des Betrachters lenken – eine Strategie, die mit den formalen Innovationen von Paul Cézanne resoniert und sogar die räumliche Spannung vorwegnimmt, die später von Edward Ruscha erkundet wurde. Gleichzeitig weckt die narrative Mehrdeutigkeit, wie sie typisch für Hopper ist, eine filmische Qualitäten, die dem visuellen Erzählen von Alfred Hitchcock oder Orson Welles vergleichbar ist, wo Sinn mehr aus Stille als aus Handlung entsteht.
Im breiteren Kontext der modernen Kunst kann Bridle Path als Brücke zwischen Traditionen gesehen werden. Seine beobachtende Realismus-Verbindung führt zu Thomas Eakins, während seine künstlerische Kühnheit und emotionale Zurückhaltung es vielleicht unerwartet in einen Dialog mit Künstlern wie Pablo Picasso, Henri Matisse und Mark Rothko stellt – alle auf sehr verschiedene Art und Weise die Beziehung zwischen Form, Raum und menschlicher Gegenwart erforschend. Für Sammler, die an amerikanischem Realismus interessiert sind, ebenso wie für Bewunderer von Jackson Pollock oder Andy Warhol, die die Wurzeln der modernen visuellen Sprache suchen, bietet dieses Werk eine eindrucksvolle und markante Perspektive innerhalb von Hoppers Vermächtnis.
Der Verkäufer stellt sich vor
- Edward Hopper (nach), Offset-Lithographie auf schwerem, strukturiertem mattem Papier (ca. 300 g/m², bezieht sich auf Dicke/Dichte des Papiers).
- Signiert in der Platte.
- Siegel auf der Rückseite.
- Zustand: ausgezeichnet. Nie gerahmt, nie ausgestellt.
- Größe: 38 x 56,5 cm.
- In Bridle Path (1939) erkundet Edward Hopper einen seltenen Moment der Bewegung und narrative Spannung in seinem Œuvre und weicht damit von den stillen, introspektiven urbanen Szenen ab, die Werke wie Nighthawks prägen. Drei Reiter auf Pferden kreuzen einen flachen Bach unter einer Steinbrücke; ihre dynamische Interaktion führt ein Gefühl von Instabilität und Bewegung ein, das Hopper nicht nur in den Dialog mit amerikanischem Realismus, sondern auch mit der kompositorischen Energie von Edgar Degas und Winslow Homer stellt.
Trotz dieses offensichtlichen Dynamik behält das Werk Hoppers unverwechselbare psychologische Distanz, die ihn mit der stillen Innerlichkeit von Andrew Wyeth und der atmosphärischen Stille von Vilhelm Hammershøi verbindet. Die kontrollierte Farbpalette und subtile Tonwechsel erinnern an die leuchtende Zurückhaltung von Johannes Vermeer, während die strukturelle Klarheit der Brücke und der Landschaft die Präzision von Charles Sheeler und Grant Wood widerspiegelt.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut, mit starken Diagonalen und architektonischer Einfassung, die den Blick des Betrachters lenken – eine Strategie, die mit den formalen Innovationen von Paul Cézanne resoniert und sogar die räumliche Spannung vorwegnimmt, die später von Edward Ruscha erkundet wurde. Gleichzeitig weckt die narrative Mehrdeutigkeit, wie sie typisch für Hopper ist, eine filmische Qualitäten, die dem visuellen Erzählen von Alfred Hitchcock oder Orson Welles vergleichbar ist, wo Sinn mehr aus Stille als aus Handlung entsteht.
Im breiteren Kontext der modernen Kunst kann Bridle Path als Brücke zwischen Traditionen gesehen werden. Seine beobachtende Realismus-Verbindung führt zu Thomas Eakins, während seine künstlerische Kühnheit und emotionale Zurückhaltung es vielleicht unerwartet in einen Dialog mit Künstlern wie Pablo Picasso, Henri Matisse und Mark Rothko stellt – alle auf sehr verschiedene Art und Weise die Beziehung zwischen Form, Raum und menschlicher Gegenwart erforschend. Für Sammler, die an amerikanischem Realismus interessiert sind, ebenso wie für Bewunderer von Jackson Pollock oder Andy Warhol, die die Wurzeln der modernen visuellen Sprache suchen, bietet dieses Werk eine eindrucksvolle und markante Perspektive innerhalb von Hoppers Vermächtnis.

