Ferdinand Schmutzer (1870–1928) - Entdecktes Geheimnis





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Ferdinand Schmutzer, Entdecktes Geheimnis, eine handsignierte Radierung aus 1905, Maße 16 × 15 cm, Österreich, in akzeptablem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese frühe Impression von Entdecktes Geheimnis (The Secret Disclosed) ist ein signiertes Künstlerabzug von Ferdinand Schmutzer (1870–1928), einem der führenden Kupferstecher Österreichs und einem Schlüsselvertreter der Wiener Grafikkunst um 1900. Gedruckt vor der Veröffentlichung im Jahr 1897 durch Seemann & Co., ist diese Version besonders bedeutsam, da sie wesentliche kompositorische Änderungen vor der endgültigen Druckausgabe vorausgeht.
Ferdinand Schmutzer studierte in Wien bei August Kühne und William Unger, bevor er seine künstlerische Ausbildung in Paris und Holland fortsetzte. Für seine sensible Darstellung ländlicher Innenräume und alltäglicher häuslicher Lebensszenen erlangte er breite Anerkennung; später wandte er sich der Porträtkunst zu und porträtierte kulturelle und politische Persönlichkeiten des Österreich-Ungarischen Kaiserreichs. Als Professor für Radierung an der Wiener Akademie beeinflusste er eine Generation grafischer Künstler in der Zwischenkriegszeit. Seine Werke befinden sich in bedeutenden Museumssammlungen, darunter die Albertina in Wien, das Berliner Kupferstichkabinett und das Museum Kunstpalast in Düsseldorf.
In Entdecktes Geheimnis zeigt Schmutzers Meisterschaft im Umgang mit Atmosphäre, Licht und menschlicher Emotionalität deutlich. Die Szene fängt einen dramatischen Moment einer häuslichen Umgebung ein, mit drei sitzenden Frauen – eine dem Betrachter zugewandt – in Gespräch oder Nachdenken vertieft, während eine jüngere Frau einsam steht und einen Stuhl hält. Das dunkle Interieur, das sanft diffundierende Licht und die subtile Körpersprache rufen einen Moment der Introspektion oder Offenbarung hervor und spiegeln die psychologische Tiefe wider, die man in Werken von Max Klinger, Anders Zorn und Käthe Kollwitz findet.
Seine grafische Arbeit echot die psychologische Tiefe, wie sie bei Zeitgenossen wie Käthe Kollwitz, Max Klinger und Anders Zorn zu beobachten ist, während sie zugleich thematisch Verwandtschaft mit häuslichen Innenraumszenen von Künstlern wie James Tissot und Édouard Vuillard teilt.
Für die Verleihung von Goldenen Medaillen bei der Wiener und Dresdner Ausstellung wurde Schmutzers Radierungen weiterhin aufgrund ihrer technischen Brillanz und ihrer stimmungsvollen Wirkung geschätzt.
Als Teil des Archivs des Britischen Museums:
https://www.britishmuseum.org/collection/object/P_1949-0411-4008
Diese frühe Impression von Entdecktes Geheimnis (The Secret Disclosed) ist ein signiertes Künstlerabzug von Ferdinand Schmutzer (1870–1928), einem der führenden Kupferstecher Österreichs und einem Schlüsselvertreter der Wiener Grafikkunst um 1900. Gedruckt vor der Veröffentlichung im Jahr 1897 durch Seemann & Co., ist diese Version besonders bedeutsam, da sie wesentliche kompositorische Änderungen vor der endgültigen Druckausgabe vorausgeht.
Ferdinand Schmutzer studierte in Wien bei August Kühne und William Unger, bevor er seine künstlerische Ausbildung in Paris und Holland fortsetzte. Für seine sensible Darstellung ländlicher Innenräume und alltäglicher häuslicher Lebensszenen erlangte er breite Anerkennung; später wandte er sich der Porträtkunst zu und porträtierte kulturelle und politische Persönlichkeiten des Österreich-Ungarischen Kaiserreichs. Als Professor für Radierung an der Wiener Akademie beeinflusste er eine Generation grafischer Künstler in der Zwischenkriegszeit. Seine Werke befinden sich in bedeutenden Museumssammlungen, darunter die Albertina in Wien, das Berliner Kupferstichkabinett und das Museum Kunstpalast in Düsseldorf.
In Entdecktes Geheimnis zeigt Schmutzers Meisterschaft im Umgang mit Atmosphäre, Licht und menschlicher Emotionalität deutlich. Die Szene fängt einen dramatischen Moment einer häuslichen Umgebung ein, mit drei sitzenden Frauen – eine dem Betrachter zugewandt – in Gespräch oder Nachdenken vertieft, während eine jüngere Frau einsam steht und einen Stuhl hält. Das dunkle Interieur, das sanft diffundierende Licht und die subtile Körpersprache rufen einen Moment der Introspektion oder Offenbarung hervor und spiegeln die psychologische Tiefe wider, die man in Werken von Max Klinger, Anders Zorn und Käthe Kollwitz findet.
Seine grafische Arbeit echot die psychologische Tiefe, wie sie bei Zeitgenossen wie Käthe Kollwitz, Max Klinger und Anders Zorn zu beobachten ist, während sie zugleich thematisch Verwandtschaft mit häuslichen Innenraumszenen von Künstlern wie James Tissot und Édouard Vuillard teilt.
Für die Verleihung von Goldenen Medaillen bei der Wiener und Dresdner Ausstellung wurde Schmutzers Radierungen weiterhin aufgrund ihrer technischen Brillanz und ihrer stimmungsvollen Wirkung geschätzt.
Als Teil des Archivs des Britischen Museums:
https://www.britishmuseum.org/collection/object/P_1949-0411-4008

