Emile Gallé - Vase - Seltene Birkenkätzchen-Soliflore-Vase aus Cameo-Glas – 20,8 cm - Glas - Jugendstil, ca. 1900






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Seltene Birch Catkin Soliflore-Vase aus Cameo-Glas von Émile Gallé, ca. 1900–1910, Nancy, Frankreich, im Art-Nouveau-Stil, signiert, 20,8 cm hoch, 1 cm breit, 1 cm tief, braun-reliefierter Cameo-Glas auf rosa-grünem Hintergrund.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein signierter Soliflore von Émile Gallé, this vase gehört zur naturkundigen Phase seiner späten Produktion, in der botanische Studien und Glasherstellung in besonders enger Übereinstimmung standen. Der lange Hals und der abgeflachte, gerundete Körper sind in Blasglas mit mehrschichtiger Herstellung ausgeführt, wobei das Dekor im braunen Relief gegen einen rosa- und grüngrundenen Boden säuregehärtet ist. Ein dokumentiertes signiertes Exemplar dieses exakt 20,8 cm großen Modells ist mit derselben Beschreibung von Birkenzweigen und Katzenpfötchen verzeichnet. 
Das Birken-Kätzchen-Motiv ist im Werk Gallés bedeutsam, weil es den beobachtenden Ansatz widerspiegelt, der ihn von konventionellerer dekorativer Glasarbeit unterschied. Gallé war nicht nur Designer und Hersteller, sondern auch ausgebildeter Botaniker; das Musée de l’École de Nancy vermerkt, dass die Natur einen dominanten Platz in seinem Werk einnahm und dass er 1877 Sekretär der Société Centrale d’Horticulture de Nancy war. In diesem Kontext sollte die Vase nicht einfach als florales Ornament verstanden werden, sondern als Teil von Gallés breiterem Versuch, spezifische Pflanzlebensformen in eine Form des Jugendstils zu übertragen. 
Katzenschwanz-Motive sind in Gallés museal bewahrtem Werk aus den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts dokumentiert. Das Musée des Beaux-Arts de Lyon bewahrt eine Vase mit Katzenpfötchen und Magnolien, datiert auf ca. 1898–1900, und dessen Kommentar betont Gallés wissenschaftliche Aufmerksamkeit für Pflanzenstruktur und seine technischen Innovationen im Schichtglas. Dieser Kontext ist hier hilfreich: Die vorliegende Vase gehört zur gleichen künstlerischen Epoche, in der Gallé präzise saisonale Pflanzenmotive bevorzugte, die durch Säureätzung und nuancierte Farbübergänge statt durch stärker ornamentale Behandlung realisiert wurden. 
Im Vergleich zu Gallés häufiger vorkommenden floralen Dekors wie Iris, Clematis oder Magnolie erscheinen Birkenkätzchen in öffentlich zugänglichen Marktreferenzen viel seltener. Auf dieser Grundlage kann dieses Modell vernünftigerweise als selteneres und spezialisierteres Motiv im Gallé-Repertoire präsentiert werden, insbesondere in diesem eleganten Soliflore-Format und der zarten Rosa-Grün-Palette.
Der Verkäufer stellt sich vor
Ein signierter Soliflore von Émile Gallé, this vase gehört zur naturkundigen Phase seiner späten Produktion, in der botanische Studien und Glasherstellung in besonders enger Übereinstimmung standen. Der lange Hals und der abgeflachte, gerundete Körper sind in Blasglas mit mehrschichtiger Herstellung ausgeführt, wobei das Dekor im braunen Relief gegen einen rosa- und grüngrundenen Boden säuregehärtet ist. Ein dokumentiertes signiertes Exemplar dieses exakt 20,8 cm großen Modells ist mit derselben Beschreibung von Birkenzweigen und Katzenpfötchen verzeichnet. 
Das Birken-Kätzchen-Motiv ist im Werk Gallés bedeutsam, weil es den beobachtenden Ansatz widerspiegelt, der ihn von konventionellerer dekorativer Glasarbeit unterschied. Gallé war nicht nur Designer und Hersteller, sondern auch ausgebildeter Botaniker; das Musée de l’École de Nancy vermerkt, dass die Natur einen dominanten Platz in seinem Werk einnahm und dass er 1877 Sekretär der Société Centrale d’Horticulture de Nancy war. In diesem Kontext sollte die Vase nicht einfach als florales Ornament verstanden werden, sondern als Teil von Gallés breiterem Versuch, spezifische Pflanzlebensformen in eine Form des Jugendstils zu übertragen. 
Katzenschwanz-Motive sind in Gallés museal bewahrtem Werk aus den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts dokumentiert. Das Musée des Beaux-Arts de Lyon bewahrt eine Vase mit Katzenpfötchen und Magnolien, datiert auf ca. 1898–1900, und dessen Kommentar betont Gallés wissenschaftliche Aufmerksamkeit für Pflanzenstruktur und seine technischen Innovationen im Schichtglas. Dieser Kontext ist hier hilfreich: Die vorliegende Vase gehört zur gleichen künstlerischen Epoche, in der Gallé präzise saisonale Pflanzenmotive bevorzugte, die durch Säureätzung und nuancierte Farbübergänge statt durch stärker ornamentale Behandlung realisiert wurden. 
Im Vergleich zu Gallés häufiger vorkommenden floralen Dekors wie Iris, Clematis oder Magnolie erscheinen Birkenkätzchen in öffentlich zugänglichen Marktreferenzen viel seltener. Auf dieser Grundlage kann dieses Modell vernünftigerweise als selteneres und spezialisierteres Motiv im Gallé-Repertoire präsentiert werden, insbesondere in diesem eleganten Soliflore-Format und der zarten Rosa-Grün-Palette.
