Chronik eines heiligen Gegenstands: Der Rosenkranz der Heiligen Teresa aus Murano-Perlen - Anhänger - Anni 30/50





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Spezimen: Chronik eines heiligen Objekts: Der Rosenkranz der Heiligen Teresa aus Murano-Glasperlen, Unisex, Gesamtgewicht 8 g, befindet sich in guten Zustand mit leichten Gebrauchsspuren, Datierung ca. 1930–1950.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Chronik eines Heiligen Gegenstands: Der Rosenkranz der Heiligen Teresa
Die Datierung: Zwischen Andacht und Modernität (1925 - 1950)
Der Gegenstand lässt sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zuordnen. Die Figur der Heiligen Teresa von Lisieux erlebte nach ihrer Kanonisierung im Jahr 1925 einen Popularitätsschub. Der Stil der Kreuzung mit dem emaillierten Bild (oder hinter Glas) und die metallene, „rostige“ Medaille im typischen Stil französischer oder italienischer Werkstätten (wie die berühmte Manufaktur Cipolletti) deuten auf eine Periode von den 1930er bis zu den 1950er Jahren hin. Es ist die Epoche, in der das religiöse Andenken zu einem tragbaren Kunstwerk wird, das Glauben mit dem Geschmack nach einem anspruchsvollen Accessoire verbindet.
Fließende Beschreibung des Objekts
Auf den ersten Blick erscheint das Objekt wie ein Strahl aus Licht und Metall. Die Struktur, eine silberne Gliederkette, die sich eine dunkle, tiefe Patina angeeignet hat, rahmt eine Serie von Glasperlen ein, die wie kleine eingefrorene Planeten wirken. Es sind keine einfachen Perlen: Es sind Glasstücke mit Glimmlicht und Tausendschönheiten, in denen Moosgrün, Abendorange und Kobaltblau in einem geordneten Chaos verschmelzen. An der Berührung ist das Glas kalt und glatt, in deutlichem Kontrast zur bearbeiteten, rauen Oberfläche der Medaillen.
Läuft man der Kette entlang, fällt der Blick auf die zentrale Kreuzung. Hier ist die Heilige Teresa in einer klassischen, fast ätherischen Ikonografie dargestellt, in ihrem karamelitinischen Mantel gehüllt, während sie das Kreuz und ihre berühmten Rosen fest ans Herz drückt. Die anhängende Medaille, schwerer und feierlicher, zeigt dasselbe Gesicht aber in Metall graviert, mit einer Realistik, die jede Faltung des Schleiers erfasst und dem Andenken an die „Heilige der kleinen Blume“ eine greifbare und bleibende Form verleiht.
Das Noir-Element und die verborgenen Geheimnisse
Der Reiz dieses Stücks liegt in seiner dunklen und dämmerigen Seite. Es gibt etwas zutiefst Dramatisches in der Gegenüberstellung der fröhlichen Farben des venezianischen Glases und der Feierlichkeit des Kreuzes mit vier Enden. Letzteres ist kein gewöhnliches Kreuz, sondern eine Kreuzung des Schutzes: Seine Lappen beherbergen heilige Figuren, die aus dem Metall wie Visionen aus einem dunklen Traum hervortreten.
Das Geheimnis dieses Rosenkranzes liegt in seiner doppelten Natur: Geboren für das stille Gebet im Knien, besitzt er dennoch die Struktur und Schönheit eines Schmucks, der offenbar dazu bestimmt scheint, ausgestellt zu werden, als wolle er die Dunkelheit mit der Lebendigkeit seiner Perlen austreiben. Die Legende, die Heilige Teresa begleitet – das Versprechen eines Regenrosen nach dem Tod – verwandelt dieses Objekt in ein memento mori voller Hoffnung: Die Schönheit (die Rosen/die Perlen), die aus Schmerz und Opferkeit erblüht.
Zusammenfassung für einen Sammler
Epoche: ca. 1930-1950.
Herkunft: Wahrscheinlich europäische Manufaktur (Italien oder Frankreich).
Materialien: Murano-Glas „Millefiori“, silberfarbene Metalllegierung.
Rarität: Hoch aufgrund der spezifischen Perlenkombination und der doppelten devotionalen Medaille.
Zeitspuren vorhanden, die Oxidation, die Verzierungen, die Gebete…
Der Verkäufer stellt sich vor
Chronik eines Heiligen Gegenstands: Der Rosenkranz der Heiligen Teresa
Die Datierung: Zwischen Andacht und Modernität (1925 - 1950)
Der Gegenstand lässt sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zuordnen. Die Figur der Heiligen Teresa von Lisieux erlebte nach ihrer Kanonisierung im Jahr 1925 einen Popularitätsschub. Der Stil der Kreuzung mit dem emaillierten Bild (oder hinter Glas) und die metallene, „rostige“ Medaille im typischen Stil französischer oder italienischer Werkstätten (wie die berühmte Manufaktur Cipolletti) deuten auf eine Periode von den 1930er bis zu den 1950er Jahren hin. Es ist die Epoche, in der das religiöse Andenken zu einem tragbaren Kunstwerk wird, das Glauben mit dem Geschmack nach einem anspruchsvollen Accessoire verbindet.
Fließende Beschreibung des Objekts
Auf den ersten Blick erscheint das Objekt wie ein Strahl aus Licht und Metall. Die Struktur, eine silberne Gliederkette, die sich eine dunkle, tiefe Patina angeeignet hat, rahmt eine Serie von Glasperlen ein, die wie kleine eingefrorene Planeten wirken. Es sind keine einfachen Perlen: Es sind Glasstücke mit Glimmlicht und Tausendschönheiten, in denen Moosgrün, Abendorange und Kobaltblau in einem geordneten Chaos verschmelzen. An der Berührung ist das Glas kalt und glatt, in deutlichem Kontrast zur bearbeiteten, rauen Oberfläche der Medaillen.
Läuft man der Kette entlang, fällt der Blick auf die zentrale Kreuzung. Hier ist die Heilige Teresa in einer klassischen, fast ätherischen Ikonografie dargestellt, in ihrem karamelitinischen Mantel gehüllt, während sie das Kreuz und ihre berühmten Rosen fest ans Herz drückt. Die anhängende Medaille, schwerer und feierlicher, zeigt dasselbe Gesicht aber in Metall graviert, mit einer Realistik, die jede Faltung des Schleiers erfasst und dem Andenken an die „Heilige der kleinen Blume“ eine greifbare und bleibende Form verleiht.
Das Noir-Element und die verborgenen Geheimnisse
Der Reiz dieses Stücks liegt in seiner dunklen und dämmerigen Seite. Es gibt etwas zutiefst Dramatisches in der Gegenüberstellung der fröhlichen Farben des venezianischen Glases und der Feierlichkeit des Kreuzes mit vier Enden. Letzteres ist kein gewöhnliches Kreuz, sondern eine Kreuzung des Schutzes: Seine Lappen beherbergen heilige Figuren, die aus dem Metall wie Visionen aus einem dunklen Traum hervortreten.
Das Geheimnis dieses Rosenkranzes liegt in seiner doppelten Natur: Geboren für das stille Gebet im Knien, besitzt er dennoch die Struktur und Schönheit eines Schmucks, der offenbar dazu bestimmt scheint, ausgestellt zu werden, als wolle er die Dunkelheit mit der Lebendigkeit seiner Perlen austreiben. Die Legende, die Heilige Teresa begleitet – das Versprechen eines Regenrosen nach dem Tod – verwandelt dieses Objekt in ein memento mori voller Hoffnung: Die Schönheit (die Rosen/die Perlen), die aus Schmerz und Opferkeit erblüht.
Zusammenfassung für einen Sammler
Epoche: ca. 1930-1950.
Herkunft: Wahrscheinlich europäische Manufaktur (Italien oder Frankreich).
Materialien: Murano-Glas „Millefiori“, silberfarbene Metalllegierung.
Rarität: Hoch aufgrund der spezifischen Perlenkombination und der doppelten devotionalen Medaille.
Zeitspuren vorhanden, die Oxidation, die Verzierungen, die Gebete…

