Meisterwerk des Art Déco: Seltenes Parfümfläschchen aus opalisierendem Kristall, von Sabino Paris - Anhänger - Inizi900





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Capolavoro Art Déco: Seltene Flakon aus opalem Kristall signiert Sabino Paris - Frankreich, ca. 1930
Historische Einführung
Wir präsentieren einen Gegenstand von außergewöhnlicher Eleganz, Zeuge der Goldenen Ära französischer dekorativer Künste. Marius-Ernest Sabino (1878–1961), italienisch-französischer Glasmeister, war der absolute Pionier in der Manipulation von Licht durch Glas. Dieser Flakon ist nicht nur ein kleines Toilettenaccessoire, sondern ein Kunstwerk, das technologische Innovation und den luxuriösen Stil der 20er und 30er Jahre widerspiegelt.
Das Geheimnis des Materials: Sabino-Opaleszenz
Das begehrteste Merkmal für Sammler ist die geheime Formel des Sabino-Glases. Im Unterschied zum gewöhnlichen Opalglas ist dieses Kristall mit Partikeln durchzogen, die dynamisch auf Licht reagieren:
Effekt "Tageshimmel": Unter Umgebungslicht strahlt der Flakon eine blass-blau-eisige Lumineszenz aus, die fast ätherisch wirkt und über der Glasoberfläche zu schweben scheint.
Effekt "Sonnenuntergang": Vor einer Lichtquelle oder bei Gegenlicht leuchtet das Herz des Glases in intensiven Bernstein-, Pfirsich- und goldenem Orange-Tönen. Diese Farbreaktion ist das Markenzeichen authentischer Stücke aus der Goldenen Ära.
Analyse von Design und Herstellung
Die Epoche: Vollständige Art Déco-Periode. Die Linien sind sauber, strukturiert und symmetrisch, deutlich im Kontrast zu den floralen Dekorationen des Art Déco im Vergleich zum Art Nouveau.
Das Design: Die Flasche zeigt einen quadratischen Querschnitt mit abgerundeten Ecken und eine Reliefbearbeitung, die die Dicke des Kristalls betont. Der Kranz- oder Kuppelkorken, der auf dem Kopf steht, ist ein charakteristisches Element der Sabino-Produktion, konzipiert, um ein einzigartiges Spiel von Brechungen zu erzeugen.
Berührungstextur: Das Sabino-Glas dieser Periode ist berühmt für seine seidenweiche, fast seifenartige Oberfläche, resultierend aus manuellem Polieren nach dem Formen, das moderne Reproduktionen nicht gleichziehen können.
Technische Daten für den Sammler
Hersteller: Sabino Paris (Herstellung in Noisy-le-Sec).
Periode: ca. 1925-1935.
Material: Opaleszierendes Kristallglas mit hohem Arsenanteil (traditionelle Originalformel).
Abmessungen: [Höhe in cm einfügen] x [Breite in cm einfügen].
Erhaltungszustand: Ausstellungsstück. Perfekte Transparenz, kein internes Opazitätsproblem (sick glass) und intakte Kanten.
Anmerkung für den Bieter
Die Sabino-Objekte der 30er Jahre gelten als eine der besten Investitionen im europäischen Kunstglasbereich, mit stetig wachsenden Auktionspreisen. Dieses Flakon zur eigenen Sammlung hinzuzufügen bedeutet, ein Fragment der Pariser Designgeschichte zu besitzen.
Auf dem Boden des Parfümflakons ist die handschriftliche Signatur des Meisters Marius-Ernest Sabino zu sehen.
Der Aurora-Schein
Die Seele des Sabino-Glases
Paris, 1928. Das Quartier Noisy-le-Sec wimmelte von Arbeitern und Träumern, doch im Marius-Ernest Sabino-Werksatelier schien die Zeit langsamer zu fließen als geschmolzenes Glas.
Marius war nicht einfach ein Glasarbeiter. Er war ein Alchemist des Lichts. Während seine Zeitgenossen nach vollkommenem Durchschein strebten, jagte er dem Unsichtbaren nach: Er wollte den Morgendunst am Ufer der Seine und die Farben des Sonnenuntergangs in einem einzigen festen Objekt einfangen.
Eines Nachts, nach Monaten von Experimenten mit Arsenpulvern und seltenen Oxiden, zog Marius eine kleine glühende Masse aus dem Ofen. Mit präzisen Bewegungen goss er sie in eine Stahlform mit strengen Linien, typisch für jene neue Moderne, die man Art Déco nannte.
Als das Glas abkühlte, geschah das Wunder.
Der Flakon, den er zwischen die Zangen hielt, war weder weiß noch durchsichtig. Im Schatten des Labors erschien er in einem geisterhaften Blau, als wäre er aus Eis gefertigt, das aus einem uralten Gletscher stammt. Doch als Marius ihn dem Flammenzug einer Kerze näherte, leuchtete das Herz der Flasche plötzlich in berschalltem Orange-Gold, tief wie Honig, warm wie die Augustsonne.
"Wir haben es geschafft", flüsterte er seinem Assistenten zu. "Wir haben ein Stück Himmel geschaffen, das sich je nach Betrachtungsweise verändert."
Wenige Wochen später gelangte jener Flakon in die Hände von Élise, einer jungen Flapper, die Charleston in Montparnasse-Clubs tanzte. Sie trug es in ihrer Seidenhandtasche, ein kleiner Talisman, der wenige Tropfen eines intensiven Gardenia-Dufts barg. Jedes Mal, wenn Élise ihn herausholte, um sich zu erfrischen, traf das Licht der Kristallleuchter das Sabino-Glas und warf bläulich-violette Reflexe auf ihre porzellanhelle Haut und zog alle Blicke auf sich.
Der Flakon überstand alles: das Ende der „Roaring Twenties“, die ausgehenden Lichter von Paris, die Jahrzehnte hindurch. Er blieb in einer Holztruhe eingeschlossen, geschützt durch sein eigenes samtiges und unzerstörbares Material.
Heute ruht dieses kleine Objekt in deiner Handfläche. Wenn du es genau betrachtest, siehst du nicht nur Glas. Du siehst Sternenstaub einer Paris, die nicht mehr existiert, die Genie eines Mannes, der das Licht sculptierte, und die Erinnerung einer Frau, die sich einen Moment lang dank eines opaleszierenden Reflektionsschauspiels wie die Schönste der Welt fühlte.
Capolavoro Art Déco: Seltene Flakon aus opalem Kristall signiert Sabino Paris - Frankreich, ca. 1930
Historische Einführung
Wir präsentieren einen Gegenstand von außergewöhnlicher Eleganz, Zeuge der Goldenen Ära französischer dekorativer Künste. Marius-Ernest Sabino (1878–1961), italienisch-französischer Glasmeister, war der absolute Pionier in der Manipulation von Licht durch Glas. Dieser Flakon ist nicht nur ein kleines Toilettenaccessoire, sondern ein Kunstwerk, das technologische Innovation und den luxuriösen Stil der 20er und 30er Jahre widerspiegelt.
Das Geheimnis des Materials: Sabino-Opaleszenz
Das begehrteste Merkmal für Sammler ist die geheime Formel des Sabino-Glases. Im Unterschied zum gewöhnlichen Opalglas ist dieses Kristall mit Partikeln durchzogen, die dynamisch auf Licht reagieren:
Effekt "Tageshimmel": Unter Umgebungslicht strahlt der Flakon eine blass-blau-eisige Lumineszenz aus, die fast ätherisch wirkt und über der Glasoberfläche zu schweben scheint.
Effekt "Sonnenuntergang": Vor einer Lichtquelle oder bei Gegenlicht leuchtet das Herz des Glases in intensiven Bernstein-, Pfirsich- und goldenem Orange-Tönen. Diese Farbreaktion ist das Markenzeichen authentischer Stücke aus der Goldenen Ära.
Analyse von Design und Herstellung
Die Epoche: Vollständige Art Déco-Periode. Die Linien sind sauber, strukturiert und symmetrisch, deutlich im Kontrast zu den floralen Dekorationen des Art Déco im Vergleich zum Art Nouveau.
Das Design: Die Flasche zeigt einen quadratischen Querschnitt mit abgerundeten Ecken und eine Reliefbearbeitung, die die Dicke des Kristalls betont. Der Kranz- oder Kuppelkorken, der auf dem Kopf steht, ist ein charakteristisches Element der Sabino-Produktion, konzipiert, um ein einzigartiges Spiel von Brechungen zu erzeugen.
Berührungstextur: Das Sabino-Glas dieser Periode ist berühmt für seine seidenweiche, fast seifenartige Oberfläche, resultierend aus manuellem Polieren nach dem Formen, das moderne Reproduktionen nicht gleichziehen können.
Technische Daten für den Sammler
Hersteller: Sabino Paris (Herstellung in Noisy-le-Sec).
Periode: ca. 1925-1935.
Material: Opaleszierendes Kristallglas mit hohem Arsenanteil (traditionelle Originalformel).
Abmessungen: [Höhe in cm einfügen] x [Breite in cm einfügen].
Erhaltungszustand: Ausstellungsstück. Perfekte Transparenz, kein internes Opazitätsproblem (sick glass) und intakte Kanten.
Anmerkung für den Bieter
Die Sabino-Objekte der 30er Jahre gelten als eine der besten Investitionen im europäischen Kunstglasbereich, mit stetig wachsenden Auktionspreisen. Dieses Flakon zur eigenen Sammlung hinzuzufügen bedeutet, ein Fragment der Pariser Designgeschichte zu besitzen.
Auf dem Boden des Parfümflakons ist die handschriftliche Signatur des Meisters Marius-Ernest Sabino zu sehen.
Der Aurora-Schein
Die Seele des Sabino-Glases
Paris, 1928. Das Quartier Noisy-le-Sec wimmelte von Arbeitern und Träumern, doch im Marius-Ernest Sabino-Werksatelier schien die Zeit langsamer zu fließen als geschmolzenes Glas.
Marius war nicht einfach ein Glasarbeiter. Er war ein Alchemist des Lichts. Während seine Zeitgenossen nach vollkommenem Durchschein strebten, jagte er dem Unsichtbaren nach: Er wollte den Morgendunst am Ufer der Seine und die Farben des Sonnenuntergangs in einem einzigen festen Objekt einfangen.
Eines Nachts, nach Monaten von Experimenten mit Arsenpulvern und seltenen Oxiden, zog Marius eine kleine glühende Masse aus dem Ofen. Mit präzisen Bewegungen goss er sie in eine Stahlform mit strengen Linien, typisch für jene neue Moderne, die man Art Déco nannte.
Als das Glas abkühlte, geschah das Wunder.
Der Flakon, den er zwischen die Zangen hielt, war weder weiß noch durchsichtig. Im Schatten des Labors erschien er in einem geisterhaften Blau, als wäre er aus Eis gefertigt, das aus einem uralten Gletscher stammt. Doch als Marius ihn dem Flammenzug einer Kerze näherte, leuchtete das Herz der Flasche plötzlich in berschalltem Orange-Gold, tief wie Honig, warm wie die Augustsonne.
"Wir haben es geschafft", flüsterte er seinem Assistenten zu. "Wir haben ein Stück Himmel geschaffen, das sich je nach Betrachtungsweise verändert."
Wenige Wochen später gelangte jener Flakon in die Hände von Élise, einer jungen Flapper, die Charleston in Montparnasse-Clubs tanzte. Sie trug es in ihrer Seidenhandtasche, ein kleiner Talisman, der wenige Tropfen eines intensiven Gardenia-Dufts barg. Jedes Mal, wenn Élise ihn herausholte, um sich zu erfrischen, traf das Licht der Kristallleuchter das Sabino-Glas und warf bläulich-violette Reflexe auf ihre porzellanhelle Haut und zog alle Blicke auf sich.
Der Flakon überstand alles: das Ende der „Roaring Twenties“, die ausgehenden Lichter von Paris, die Jahrzehnte hindurch. Er blieb in einer Holztruhe eingeschlossen, geschützt durch sein eigenes samtiges und unzerstörbares Material.
Heute ruht dieses kleine Objekt in deiner Handfläche. Wenn du es genau betrachtest, siehst du nicht nur Glas. Du siehst Sternenstaub einer Paris, die nicht mehr existiert, die Genie eines Mannes, der das Licht sculptierte, und die Erinnerung einer Frau, die sich einen Moment lang dank eines opaleszierenden Reflektionsschauspiels wie die Schönste der Welt fühlte.

