Heemaf - Analoges Telefon - Typ 1938 - Bakelit, Stahl, Rohzink - Typ 1938






Erwarb umfassendes Wissen über Antiquitäten durch Renovierungsarbeiten und eigenen Antiquitätenladen.
2 € | ||
|---|---|---|
1 € |
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 132745 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Heemaf PTT-Telefon, Typ 1938, entworfen unter Lizenz von Siemens & Halske, in gutem gebrauchten Zustand mit leichten Gebrauchsspuren und Flecken; Gehäuse aus schwarzem Stahl/Zinklegierung, Abmessungen ca. 15 x 25 x 16 cm, Gewicht ca. 2 kg.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Erg dekorative PTT-Telefon von Heemaf, Typ 1938. Das Telefon ist 15 cm hoch, 25 cm breit, 16 cm tief und wiegt ca. 2 kg. Der Hersteller dieses Geräts ist Heemaf (die N.V. Hengelosche Elektrische und Mechanische Apparaten Fabriek). Dieses Telefon war ein Entwurf von Siemens & Halske (Modell 27) und wurde unter Lizenz von Heemaf für die PTT (Ptt: Niederländischer Post-, Telegraf- und Telefon-Dienst) hergestellt.
Ende der zwanziger Jahre begann die Automatisierung des niederländischen Telefonnetzes; hierfür waren neue Telefonzentralen und Telefonapparate mit Wählscheibe nötig. Die Ausschreibung für dieses Großprojekt wurde vom Rijksdienst für Telefonie (später bekannt als PTT) dem deutschen Hersteller Siemens zugesprochen, mit der Bedingung, dass ein Teil der Produktion von Telefonapparaten in den Niederlanden stattfinden sollte. Man dachte auch an die Beschäftigung im eigenen Land. So wurde ab 1931 durch die Heemaf (Hengelosche Elektrische En Mechanische Apparaten Fabriek) unter Lizenz ein Siemens-Entwurf hergestellt. Das Heemaf-Gerät trägt den treffenden Namen „Typ 1931“ und ist eine regelrechte Kopie des Siemens & Halske Modell 27.
Direkte Nachfolger des Typs 31 war dieses Telefon, Typ 38. Ab 1938 produzierte Heemaf ein weiterentwickeltes Gerät auf Basis des bewährten Typs 1931. Heemaf war zu dieser Zeit in der Lage, mehr Bauteile selbst herzustellen, darunter die Hörner und Wählscheiben. Das brachte erhebliche Kosteneinsparungen, zumal die Nachfrage nach Telefonapparaten ständig zunahm. 1940 lieferte Heemaf das 200.000. Gerät aus und hielt damit etwa 50 % des niederländischen Marktes.
Elektrisch gesehen ist Typ 1938 dem Typ 1931 nahezu gleich. Die Wählscheibe ist nun mit drei Leitungen ausgeführt. Die mechanische Wählscheiben-Sperre ist auch bei dieser Version weiterhin notwendig. Von Typ 1938 gab es sowohl eine Tisch- als auch eine Wandvariante.
Der Hörer ist eine neuere Bauform und stammt vom Siemens-Modell 36-Gerät. Wegen dieses neuen Hörers wurde der Auflegeweg angepasst, siehe Abbildungen 12 und 14. Das Sprechraster des Hörers änderte sich mit, vom Knopfchen (Bol) zu einer Spitzkante. Die beiden Klingenskalen waren ab diesem Typ schwarz lackiert.
Das Gehäuse des Geräts besteht aus zwei Teilen. Der untere Teil enthält den größten elektrischen Teil des Geräts; im oberen Teil sind Wählscheibe und Haken montiert. Der untere Teil des Gehäuses ist aus schwarz lackiertem Blecheisen gefertigt. Der obere Teil besteht aus einer unter Druck eingespritzten Zinklegierung, ebenso der Auflegeweg. Dieses Gerät hat keinen Erdungskontakt, andere hatten diesen.
Beeindruckend ist der bohnenförmige Sprechteil des Hörers, und besonders auffällig ist die Sperrung der Drehscheibe, wenn der Hörer auf dem Haken liegt.
Dieses Gerät sieht noch sehr gut aus für ein Gerät von ca. 80 Jahren. Der Stahlteil weist kaum Ablagerungen auf, und auch das Bakelit ist noch von guter Qualität, kaum Verfärbungen. Oben an der Drehscheibe sitzt ein kleines Risselein, und auch am Nummernschild und hinten am Ausschaltpunkt befinden sich winzige Risslinien, die scheinbar einmal klebend repariert wurden. Wenn diese logischen Gebrauchsspuren, sind kaum sichtbar. Die Drehscheibe dreht sich noch reibungslos und das Gerät ist noch zu 100% original.
Ob das Gerät noch funktioniert, ist nicht ganz klar. Das ist schwer zu prüfen, aber alles ist noch im Gerät vorhanden. Es ist jedenfalls ein sehr schönes und dekoratives Stück aus dem Niederlande vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg!
Dieses Gerät wird sorgfältig verpackt und versichert versendet.
Der Verkäufer stellt sich vor
Erg dekorative PTT-Telefon von Heemaf, Typ 1938. Das Telefon ist 15 cm hoch, 25 cm breit, 16 cm tief und wiegt ca. 2 kg. Der Hersteller dieses Geräts ist Heemaf (die N.V. Hengelosche Elektrische und Mechanische Apparaten Fabriek). Dieses Telefon war ein Entwurf von Siemens & Halske (Modell 27) und wurde unter Lizenz von Heemaf für die PTT (Ptt: Niederländischer Post-, Telegraf- und Telefon-Dienst) hergestellt.
Ende der zwanziger Jahre begann die Automatisierung des niederländischen Telefonnetzes; hierfür waren neue Telefonzentralen und Telefonapparate mit Wählscheibe nötig. Die Ausschreibung für dieses Großprojekt wurde vom Rijksdienst für Telefonie (später bekannt als PTT) dem deutschen Hersteller Siemens zugesprochen, mit der Bedingung, dass ein Teil der Produktion von Telefonapparaten in den Niederlanden stattfinden sollte. Man dachte auch an die Beschäftigung im eigenen Land. So wurde ab 1931 durch die Heemaf (Hengelosche Elektrische En Mechanische Apparaten Fabriek) unter Lizenz ein Siemens-Entwurf hergestellt. Das Heemaf-Gerät trägt den treffenden Namen „Typ 1931“ und ist eine regelrechte Kopie des Siemens & Halske Modell 27.
Direkte Nachfolger des Typs 31 war dieses Telefon, Typ 38. Ab 1938 produzierte Heemaf ein weiterentwickeltes Gerät auf Basis des bewährten Typs 1931. Heemaf war zu dieser Zeit in der Lage, mehr Bauteile selbst herzustellen, darunter die Hörner und Wählscheiben. Das brachte erhebliche Kosteneinsparungen, zumal die Nachfrage nach Telefonapparaten ständig zunahm. 1940 lieferte Heemaf das 200.000. Gerät aus und hielt damit etwa 50 % des niederländischen Marktes.
Elektrisch gesehen ist Typ 1938 dem Typ 1931 nahezu gleich. Die Wählscheibe ist nun mit drei Leitungen ausgeführt. Die mechanische Wählscheiben-Sperre ist auch bei dieser Version weiterhin notwendig. Von Typ 1938 gab es sowohl eine Tisch- als auch eine Wandvariante.
Der Hörer ist eine neuere Bauform und stammt vom Siemens-Modell 36-Gerät. Wegen dieses neuen Hörers wurde der Auflegeweg angepasst, siehe Abbildungen 12 und 14. Das Sprechraster des Hörers änderte sich mit, vom Knopfchen (Bol) zu einer Spitzkante. Die beiden Klingenskalen waren ab diesem Typ schwarz lackiert.
Das Gehäuse des Geräts besteht aus zwei Teilen. Der untere Teil enthält den größten elektrischen Teil des Geräts; im oberen Teil sind Wählscheibe und Haken montiert. Der untere Teil des Gehäuses ist aus schwarz lackiertem Blecheisen gefertigt. Der obere Teil besteht aus einer unter Druck eingespritzten Zinklegierung, ebenso der Auflegeweg. Dieses Gerät hat keinen Erdungskontakt, andere hatten diesen.
Beeindruckend ist der bohnenförmige Sprechteil des Hörers, und besonders auffällig ist die Sperrung der Drehscheibe, wenn der Hörer auf dem Haken liegt.
Dieses Gerät sieht noch sehr gut aus für ein Gerät von ca. 80 Jahren. Der Stahlteil weist kaum Ablagerungen auf, und auch das Bakelit ist noch von guter Qualität, kaum Verfärbungen. Oben an der Drehscheibe sitzt ein kleines Risselein, und auch am Nummernschild und hinten am Ausschaltpunkt befinden sich winzige Risslinien, die scheinbar einmal klebend repariert wurden. Wenn diese logischen Gebrauchsspuren, sind kaum sichtbar. Die Drehscheibe dreht sich noch reibungslos und das Gerät ist noch zu 100% original.
Ob das Gerät noch funktioniert, ist nicht ganz klar. Das ist schwer zu prüfen, aber alles ist noch im Gerät vorhanden. Es ist jedenfalls ein sehr schönes und dekoratives Stück aus dem Niederlande vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg!
Dieses Gerät wird sorgfältig verpackt und versichert versendet.
