Unknown - - Violine - Deutschland

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Simone Sedda
Experte
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Deutsche Vollgrößen-Laborvioline mit unbeschriftetem Innenleben, Fichte-Decke, Ahorn-Flammnahme, bernsteinrot-Ölfinish, Ebenholzelemente, unbekannte Marke, Herkunft Deutschland, ca. frühes 20. Jh., in gutem physischen Zustand und getestet und funktionsfähig, mit neuen Vision-Saiten.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Diese deutsche Labor-Geige in Vollmaß präsentiert sich als ein schönes und musikalisch befriedigendes Instrument, aus der mitteldeutschen handwerklichen Traditionslinie der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammend. Mangels Innenetikett stützt es sich auf seine bemerkenswerten, intrinsischen Qualitäten: einen gut proportionierten Körper, den Rücken aus feinstraedingem Ahorn in einzigartiger Technik, und einen warm amber-rot-bräunlichen Lack, tonal tief und von Alter, sorgfältigem Gebrauch und authentischer handwerklicher Meisterschaft zeugend.

Instrumente dieser Art — hergestellt in den Werkstätten von Sachsen, Bayern und den umliegenden Regionen — bilden das Rückgrat des Erbes der deutschen Geigenbaukunst und werden von Musikern und Sammlern wegen ihrer ehrlichen Bauweise und ihrem musikalischen Charakter geschätzt.

Artisanat und Materialien
Die Decke besteht aus feinem Fichte (Picea abies), zeigt eine gleichmäßige, engmaschige Maserung, besonders geeignet für die klangliche Übertragung. Der Boden ist ein prächtiges Einzelstück aus Ahorn, mit einer moderaten, aber deutlich sichtbaren Flammung, fertiggestellt in einem warmem amber-rot Öl-Lack, der mit dem Alter wunderbar dunkel geworden ist. Der Griffleisten- und Geigenschweißpfosten ist aus Ahorn, mit einer gut geformten Geigenheftung und guter Symmetrie. Die Schulter trägt vier Ebenholz-Punzen mit modernen mechanischen Zahnrädern — eine pragmatische Modifikation, die die Stimmstabilität erheblich unterstützt. Der Boden ist Ebenholz. Der Griff ist Ebenholz.

Die Geigenbau-Tradition Mitteleuropas erreichte ihren kreativen und kommerziellen Höhepunkt zwischen etwa 1880 und 1940, als Tausende von geschickten Handwerkern in Städten wie Markneukirchen, Mittenwald und Schönbach Violinen von unterschiedlichster Qualität produzierten — von bescheidenen Schüller-Instrumenten bis hin zu Werken bemerkenswerter Raffinement. Diese Vollmaß-Geige gehört zur oberen Ebene dieser Produktion: Die Holzwahl, die Lackqualität und die Gesamtausgewogenheit deuten auf die Hand eines erfahrenen Geigenbauers hin, der nach Standards arbeitet, die über das hinausgehen, was der rein utilitaristische Markt verlangt.

Das Innenleben ohne Etikett ist in Laborproduktionen jener Epoche üblich und mindert weder das historische noch das musikalische Interesse des Instruments.

Montierte Vision-Saiten von höchstem Niveau, neu und nie benutzt

Diese deutsche Labor-Geige in Vollmaß präsentiert sich als ein schönes und musikalisch befriedigendes Instrument, aus der mitteldeutschen handwerklichen Traditionslinie der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammend. Mangels Innenetikett stützt es sich auf seine bemerkenswerten, intrinsischen Qualitäten: einen gut proportionierten Körper, den Rücken aus feinstraedingem Ahorn in einzigartiger Technik, und einen warm amber-rot-bräunlichen Lack, tonal tief und von Alter, sorgfältigem Gebrauch und authentischer handwerklicher Meisterschaft zeugend.

Instrumente dieser Art — hergestellt in den Werkstätten von Sachsen, Bayern und den umliegenden Regionen — bilden das Rückgrat des Erbes der deutschen Geigenbaukunst und werden von Musikern und Sammlern wegen ihrer ehrlichen Bauweise und ihrem musikalischen Charakter geschätzt.

Artisanat und Materialien
Die Decke besteht aus feinem Fichte (Picea abies), zeigt eine gleichmäßige, engmaschige Maserung, besonders geeignet für die klangliche Übertragung. Der Boden ist ein prächtiges Einzelstück aus Ahorn, mit einer moderaten, aber deutlich sichtbaren Flammung, fertiggestellt in einem warmem amber-rot Öl-Lack, der mit dem Alter wunderbar dunkel geworden ist. Der Griffleisten- und Geigenschweißpfosten ist aus Ahorn, mit einer gut geformten Geigenheftung und guter Symmetrie. Die Schulter trägt vier Ebenholz-Punzen mit modernen mechanischen Zahnrädern — eine pragmatische Modifikation, die die Stimmstabilität erheblich unterstützt. Der Boden ist Ebenholz. Der Griff ist Ebenholz.

Die Geigenbau-Tradition Mitteleuropas erreichte ihren kreativen und kommerziellen Höhepunkt zwischen etwa 1880 und 1940, als Tausende von geschickten Handwerkern in Städten wie Markneukirchen, Mittenwald und Schönbach Violinen von unterschiedlichster Qualität produzierten — von bescheidenen Schüller-Instrumenten bis hin zu Werken bemerkenswerter Raffinement. Diese Vollmaß-Geige gehört zur oberen Ebene dieser Produktion: Die Holzwahl, die Lackqualität und die Gesamtausgewogenheit deuten auf die Hand eines erfahrenen Geigenbauers hin, der nach Standards arbeitet, die über das hinausgehen, was der rein utilitaristische Markt verlangt.

Das Innenleben ohne Etikett ist in Laborproduktionen jener Epoche üblich und mindert weder das historische noch das musikalische Interesse des Instruments.

Montierte Vision-Saiten von höchstem Niveau, neu und nie benutzt

Details

Epoche
1900-2000
Marke
Unknown
Mehrere Modelle
Nein
Herkunftsland
Deutschland
Physischer Zustand
Gut
Stückzahl
1
Enthält
Saiten
Gewicht
400 g
Material
Ahorn, Fichte, Holz
Funktionaler Zustand
Getestet und funktionstüchtig/spielbar
Verkauft von
Italien
Neu
auf Catawiki
Privat

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Musikinstrumente