Charles Leickert (1816-1907), Aus dem Umkreis von - Ijsgezicht






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Ijsgezicht, ein Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert auf Holztafel von Charles Leickert (1816–1907), niederländische Herkunft, Romantik, Winterszene, unsigniert, 23 × 36 cm, in redlicher Zustand, verkauft mit Rahmen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dies betrifft ein schönes Winterbild von Charles Leickert (Umgebung von)
Öl auf Paneel.
Leider kann ich keine Signatur finden, aber das soll die Freude daran keineswegs trüben.
Ein schönes stimmungsvolles Gemälde, das in jedem Interieur zur Geltung kommt.
Charles Henri Joseph (‘Charles’) Leickert
Niederlande, Brüssel (België) 1816 – 1907 Mainz (Deutschland)
Charles Leickert wurde in Brüssel geboren. Sein Vater war Kammerherr von König Wilhelm I., der abwechselnd in Den Haag und in Brüssel residierte. Leickert studierte an der Haagschen Zeichenakademie. Er hat auch Unterricht von Bart van Hove und Wijnand Nuijen erhalten, wurde aber am stärksten von Andreas Schelfhout beeinflusst. Es war die Zeit der Romantischen Schule und diese Lehrmeister gehörten zu den prominentesten Vertretern davon. Die Romantik wurde in den Niederlanden anders angegangen als anderswo in Europa. Groteske, exotische und mystische Elemente wie imposante Wasserfälle oder honigzarte Himmel fehlten weitgehend. Anstatt aus einer nostalgischen Sehnsucht nach fernen Ländern zu arbeiten, wollten niederländische Maler vor allem die Schönheit der eigenen Umgebung wiedergeben. Das führte zu detaillierten und stimmungsvollen Gemälden von malerischen Städten und unberührten holländischen Landschaften mit Windmühlen und Flüssen.
Leickert gehört zu den produktivsten Malern des holländischen 19. Jahrhunderts. Er hinterließ ein umfangreiches Œuvre, das durch wiederkehrende Themen wie das sommerliche Flusslandschaft und die Winterlandschaften mit Schlittschuhläufern gekennzeichnet ist. Wie seine Zeitgenossen fertigte Leickert Skizzen nach der Natur an, stellte diese aber erst später in seinem Atelier zu Ölgemälden fertig. Dabei war es nicht ungewöhnlich, dass er verschiedene Elemente aus der bestehenden Landschaft wegließ oder sie hinzu erfand; ein Phänomen, das aus der akademischen Maltradition resultierte. Wie viele Künstler strebte er nicht nach einer topografisch korrekten Wiedergabe, sondern malte naturgetreue Landschaften, in denen er verschiedene realistische Elemente einarbeitete, um zu einer gewollten Komposition zu gelangen.
Im Jahr 1849 zog Charles Leickert von Den Haag nach Amsterdam, wo er Mitglied von Arti et Amicitiae und der Koninklijke Akademie wurde. Hier erreichte er seinen künstlerischen Höhepunkt in den Jahren 1850er und 1860er Jahre. Doch es war auch seine produktivste Periode. Um der großen Nachfrage nach seinen Gemälden gerecht zu werden, malte er oft auch flach und routinemäßig. Es ist daher eine Frage der Qualität, bei Leickerts Gemälden sorgfältig auszuwählen. Seine guten Werke gehören zu den begehrtesten der Romantischen Schule. Sie zeichnen sich durch die Klarheit der Farben, die ausgewogene Komposition und die Präzision aus, mit der sie gemalt sind.
Dies betrifft ein schönes Winterbild von Charles Leickert (Umgebung von)
Öl auf Paneel.
Leider kann ich keine Signatur finden, aber das soll die Freude daran keineswegs trüben.
Ein schönes stimmungsvolles Gemälde, das in jedem Interieur zur Geltung kommt.
Charles Henri Joseph (‘Charles’) Leickert
Niederlande, Brüssel (België) 1816 – 1907 Mainz (Deutschland)
Charles Leickert wurde in Brüssel geboren. Sein Vater war Kammerherr von König Wilhelm I., der abwechselnd in Den Haag und in Brüssel residierte. Leickert studierte an der Haagschen Zeichenakademie. Er hat auch Unterricht von Bart van Hove und Wijnand Nuijen erhalten, wurde aber am stärksten von Andreas Schelfhout beeinflusst. Es war die Zeit der Romantischen Schule und diese Lehrmeister gehörten zu den prominentesten Vertretern davon. Die Romantik wurde in den Niederlanden anders angegangen als anderswo in Europa. Groteske, exotische und mystische Elemente wie imposante Wasserfälle oder honigzarte Himmel fehlten weitgehend. Anstatt aus einer nostalgischen Sehnsucht nach fernen Ländern zu arbeiten, wollten niederländische Maler vor allem die Schönheit der eigenen Umgebung wiedergeben. Das führte zu detaillierten und stimmungsvollen Gemälden von malerischen Städten und unberührten holländischen Landschaften mit Windmühlen und Flüssen.
Leickert gehört zu den produktivsten Malern des holländischen 19. Jahrhunderts. Er hinterließ ein umfangreiches Œuvre, das durch wiederkehrende Themen wie das sommerliche Flusslandschaft und die Winterlandschaften mit Schlittschuhläufern gekennzeichnet ist. Wie seine Zeitgenossen fertigte Leickert Skizzen nach der Natur an, stellte diese aber erst später in seinem Atelier zu Ölgemälden fertig. Dabei war es nicht ungewöhnlich, dass er verschiedene Elemente aus der bestehenden Landschaft wegließ oder sie hinzu erfand; ein Phänomen, das aus der akademischen Maltradition resultierte. Wie viele Künstler strebte er nicht nach einer topografisch korrekten Wiedergabe, sondern malte naturgetreue Landschaften, in denen er verschiedene realistische Elemente einarbeitete, um zu einer gewollten Komposition zu gelangen.
Im Jahr 1849 zog Charles Leickert von Den Haag nach Amsterdam, wo er Mitglied von Arti et Amicitiae und der Koninklijke Akademie wurde. Hier erreichte er seinen künstlerischen Höhepunkt in den Jahren 1850er und 1860er Jahre. Doch es war auch seine produktivste Periode. Um der großen Nachfrage nach seinen Gemälden gerecht zu werden, malte er oft auch flach und routinemäßig. Es ist daher eine Frage der Qualität, bei Leickerts Gemälden sorgfältig auszuwählen. Seine guten Werke gehören zu den begehrtesten der Romantischen Schule. Sie zeichnen sich durch die Klarheit der Farben, die ausgewogene Komposition und die Präzision aus, mit der sie gemalt sind.
