W.R.S. & co - Ridgway - Tafelservice für 12 Personen (10) - Porzellan






Besitzt einen Masterabschluss in Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Zweites Französisches Kaiserreich und Goldene Niederlande.
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Zehn Porzellankacheln, je 20 cm Durchmesser, mit Transferware‑Blumenmotiv verziert und rückseitig mit Ridgway‑Marke versehen; datiert auf 1850–1900; zwei Tellern mit geringen Abplatzern, insgesamt in ausgezeichnetem Zustand gemäß Beschreibung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Servier-Set für 10 Personen bestehend aus 10 flachen Tellern von 20 cm Durchmesser aus dem fin-de-siècle.
Alle Teller sind mit Transferware dekoriert, mord durchgehendes, farbenfrohes Blumenmotiv. Auf der Rückseite tragen sie das Markenzeichen der englischen Porzanfabrikation Ridgway.
Ausgezeichnete allgemeine Bedingungen, zwei Teller weisen minimale Chips auf, wie in den Fotos gezeigt.
Ridgway Pottery Manufacture ist eine der interessantesten Größen der englischen Keramikkunst, vor allem im Staffordshire tätig zwischen dem Ende des 18. Jahrhunderts und dem 19. Jahrhundert, also im Kern der sogenannten “Potteries”, der Region, die England zu einem der weltweit wichtigsten Zentren für Keramikherstellung gemacht hat.
Gegründet von der Ridgway-Familie – insbesondere von Job Ridgway und seinen Nachkommen – entwickelt sich die Manufaktur in einer Zeit großer industrieller Expansion. In jenen Jahren, auch dank der Einflüsse von Persönlichkeiten wie Josiah Wedgwood, geht Keramik von handwerklicher Produktion zu einer echten Industrie über, die einen immer größeren Markt bedient – sowohl in England als auch im Ausland. Ridgway fügt sich perfekt in diesen Kontext ein und zeichnet sich durch die Qualität der Materialien und die Aufmerksamkeit für das Publikumsgeschmack aus.
Die Ridgway-Produktion ist sehr vielfältig, ist aber besonders bekannt für Tafelgeschirr aus Earthenware und Ironstone, langlebige Materialien, die sich für den täglichen Gebrauch eignen, dabei aber dennoch elegant sind. Eines der charakteristischsten Elemente ist die Nutzung der Dekoration in Transferware, also dem Druck auf Keramik, oft in Blau, aber auch in anderen Farben. Die dekorativen Motive spiegeln den Geschmack der Epoche wider: romantische Landschaften, ländliche Szenen, klassische Architekturen oder orientalistische Inspirationen, entworfen, um ferne und faszinierende Welten heraufzubeschwören.
Ein wichtiger Aspekt der Ridgway-Produktion ist ihre starke kommerzielle Ausrichtung. Ihre Produkte waren nicht nur für den britischen Markt bestimmt, sondern auch für den Export, vor allem nach Europa und Amerika. Dies trug dazu bei, einen erkennbaren Stil zu verbreiten, der aus einem Gleichgewicht zwischen Dekoration und Funktionalität besteht und einer wachsenden Bourgeoisie zugänglich war, die schöne, aber auch praktische Gegenstände wünschte.
Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelt sich die Manufaktur weiter, ändert Bezeichnungen und integriert sich in größere Produktionsstrukturen und folgt den Veränderungen der englischen Keramikindustrie. Trotzdem bleibt der Name Ridgway mit einer zuverlässigen und gut gemachten Herstellung verbunden, die den Geschmack der Zeit interpretiert, ohne eine gewisse Eleganz zu opfern.
Servier-Set für 10 Personen bestehend aus 10 flachen Tellern von 20 cm Durchmesser aus dem fin-de-siècle.
Alle Teller sind mit Transferware dekoriert, mord durchgehendes, farbenfrohes Blumenmotiv. Auf der Rückseite tragen sie das Markenzeichen der englischen Porzanfabrikation Ridgway.
Ausgezeichnete allgemeine Bedingungen, zwei Teller weisen minimale Chips auf, wie in den Fotos gezeigt.
Ridgway Pottery Manufacture ist eine der interessantesten Größen der englischen Keramikkunst, vor allem im Staffordshire tätig zwischen dem Ende des 18. Jahrhunderts und dem 19. Jahrhundert, also im Kern der sogenannten “Potteries”, der Region, die England zu einem der weltweit wichtigsten Zentren für Keramikherstellung gemacht hat.
Gegründet von der Ridgway-Familie – insbesondere von Job Ridgway und seinen Nachkommen – entwickelt sich die Manufaktur in einer Zeit großer industrieller Expansion. In jenen Jahren, auch dank der Einflüsse von Persönlichkeiten wie Josiah Wedgwood, geht Keramik von handwerklicher Produktion zu einer echten Industrie über, die einen immer größeren Markt bedient – sowohl in England als auch im Ausland. Ridgway fügt sich perfekt in diesen Kontext ein und zeichnet sich durch die Qualität der Materialien und die Aufmerksamkeit für das Publikumsgeschmack aus.
Die Ridgway-Produktion ist sehr vielfältig, ist aber besonders bekannt für Tafelgeschirr aus Earthenware und Ironstone, langlebige Materialien, die sich für den täglichen Gebrauch eignen, dabei aber dennoch elegant sind. Eines der charakteristischsten Elemente ist die Nutzung der Dekoration in Transferware, also dem Druck auf Keramik, oft in Blau, aber auch in anderen Farben. Die dekorativen Motive spiegeln den Geschmack der Epoche wider: romantische Landschaften, ländliche Szenen, klassische Architekturen oder orientalistische Inspirationen, entworfen, um ferne und faszinierende Welten heraufzubeschwören.
Ein wichtiger Aspekt der Ridgway-Produktion ist ihre starke kommerzielle Ausrichtung. Ihre Produkte waren nicht nur für den britischen Markt bestimmt, sondern auch für den Export, vor allem nach Europa und Amerika. Dies trug dazu bei, einen erkennbaren Stil zu verbreiten, der aus einem Gleichgewicht zwischen Dekoration und Funktionalität besteht und einer wachsenden Bourgeoisie zugänglich war, die schöne, aber auch praktische Gegenstände wünschte.
Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelt sich die Manufaktur weiter, ändert Bezeichnungen und integriert sich in größere Produktionsstrukturen und folgt den Veränderungen der englischen Keramikindustrie. Trotzdem bleibt der Name Ridgway mit einer zuverlässigen und gut gemachten Herstellung verbunden, die den Geschmack der Zeit interpretiert, ohne eine gewisse Eleganz zu opfern.
