Jan Goeree (1670-1731) - De Zuiderkerk Pendant






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Jan Goeree, De Zuiderkerk Pendant, zwei Gravuren auf Papier aus dem Barock des 18. Jahrhunderts, in der Platte signiert, 27 × 19 cm, in gutem Zustand und gerahmt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Jan Goeree (1670–1731), Pendant zur Zuiderkerk, Gravur auf Papier, 27 x 19 cm. Beide Blätter sind in der Platte signiert, rechts unten mit „J. Goeree sculp. dir.“. Das Pendant zeigt zwei Interieurs der Zuiderkerk, bezeichnet als „von innen, nach Süden, zu sehen“ und „von innen, nach Norden, zu sehen“. Barock. Guter Zustand. Herkunft: niederländische Privatsammlung.
Jan Goeree wurde in Middelburg geboren und verstarb in Amsterdam. Er arbeitete als Zeichner, Graveur, Dichter und Autor und verfügte über einen deutlichen Amsterdam-Bezug in seiner grafischen Produktion. Sein Werk umfasst unter anderem architektonische Darstellungen und Druckentwürfe, wobei städtische Gebäude und Innenräume eine wiedererkennbar-prägende Rolle spielen.
Objektbeschreibung
Das Pendant besteht aus zwei eng verwandten Kircheninterieurs, jeweils aufgebaut aus einem zentralen Blickwinkel im Langhaus der Zuiderkerk. Die hohen Tonnengewölbe, schweren Säulen, Rundbögen, Seitenschiffen und Wandvertäfelungen sind mit feinen Schraffuren und regelmäßigen Konturlinien wiedergegeben. Auf dem Fliesenboden sind Grabsteine, Kartuschen und dekorative Bodenpartien angedeutet. Die Architektur dominiert die Bildfläche; die menschlichen Figuren bleiben klein und dienen vor allem als Maßstabsmarken innerhalb des Raums.
Auf dem linken Blatt ist der Blick nach Süden gerichtet. Im Vordergrund arbeiten Bauleute mit Erdarbeiten, Werkzeug, Schubkarren und Körben; einige Tiere und Zuschauer verstärken den alltäglichen Charakter der Szene. Auf dem rechten Blatt geht der Blick nach Norden. Hier erscheinen verstreute Figuren auf dem Boden, darunter stehende Personen, ein Mann mit Schubkarre und ein Hund am rechten Rand. Die Drucke tragen unter der Darstellung den Titel „De Zuider-Kerk“ mit darunter der Blickrichtung. Die Signatur befindet sich in beiden Fällen rechts unten in der Platte.
Technik und Materialanalyse
Es handelt sich um Gravuren auf Papier, ausgeführt mit schwarzer Druckfarbe. Die architektonischen Elemente bestehen aus einer Kombination aus klaren Konturlinien, parallelen Schraffuren und dichter Kreuzschraffur für Schattenpartien. Die Tonnengewölbe und Säulenstämme zeigen eine regelmäßige Linienführung, wobei die Dichte der Schraffur Licht-Dunkel-Verteilung bestimmt. Der Druck ist gut lesbar, mit feiner Detaillierung in der Fliesenboden, den Kapitellen, dem Holzmöbel der Kirche und den kleinen Figuren. Die Blätter sind in schmalen Holrahmen hinter Glas gerahmt, mit Passepartout.
Komposition und Formanalyse
Beide Darstellungen sind um eine tief durchlaufende Zentralperspektive konstruiert. Der Fliesenboden bildet ein Raster, das den Raum ordnet und den Blick zur Rückwand führt. Die Wiederholung von Säulen, Bögen und Gewelfribben schafft eine stark rhythmische Struktur. Der Kontrast zwischen hellen Fensterzonen, dunklen Gewelfeldern und schwer ausgemalten Säulenstatzen verleiht dem Raum plastische Tiefe. Die kleinen Figuren und Arbeitsutensilien konzentrieren sich auf die untere Hälfte der Komposition; sie durchbrechen die strenge architektonische Ordnung, ohne das perspektivische Schema zu stören.
Stilistische und kunsthistorische Kontext
Das Pendant knüpft an die niederländische barocke Druckgraphik-Tradition an, in der Stadtansichten, Kircheninterieurs und architektonische Perspektiven mit dokumentierender Präzision festgehalten wurden. Der Schwerpunkt liegt nicht auf dramatischer erzählerischer Action, sondern auf räumlicher Ordnung, linearer Klarheit und topografisch erkennbare Architektur. Die Kombination aus strengem Perspektivismus, detaillierter Ausstattung und kleinen Figurenn Motiven passt zu grafischen Darstellungen von Amsterdam-Kircheninterieurs aus dem siebzehnten und frühen eighteenth Jahrhunderts.
Vergleichbare Künstler
Gerrit Adriaensz. Berckheyde, Emanuel de Witte, Pieter Jansz. Saenredam, Romeyn de Hooghe, Daniel Marot, Giovanni Battista Piranesi, Israël Silvestre
Zustand
Das Pendant befindet sich in gutem Zustand. Die Drucklinien sind deutlich lesbar und die architektonischen Details bleiben scharf sichtbar. Das Papier zeigt leichte Alterstöne und einige kleine Flecken, passend zur materiellen Beschaffenheit und dem Alter von Druckgraphik auf Papier. Die Blätter sind separat hinter Glas gerahmt, mit schmalen Rändern um die Platte und einer ruhigen Präsentation in Holzbilderrahmen.
Fazit
Die Zuiderkerk-Pendant von Jan Goeree bildet ein zusammenhängendes Paar architektonischer Gravuren innerhalb der niederländischen barocken Druckgraphik. Die beiden Blätter dokumentieren das Interieur der Zuiderkerk aus entgegengesetzten Blickrichtungen, mit Schwerpunkt auf Perspektive, räumlicher Tiefe und präziser Linienführung. Der Objektstatus ist eindeutig: zwei in die Platte signierte Gravuren auf Papier, aus niederländischer Privatsammlung, in gutem Zustand und mit geringen, normalen Alterserscheinungen.
Die Werke „De Zuiderkerk“ befinden sich in einer braunen Holzrahmung.
Gesamtformat: 27 x 19 cm
Versand erfolgt in professioneller Verpackung per FedEx, DPD oder PostNL.
Für alle Sendungen gilt ein Aufpreis für Verpackungsmaterial, der bereits im angegebenen Versandpreis enthalten ist.
Der Kunde trägt die Verantwortung für eventuelle Einfuhrabgaben und zusätzlich anfallende Kosten bei Lieferung ins Ausland.
Wir bemühen uns, Ihr Kunstwerk sicher und in optimalem Zustand zu Ihnen zu liefern, wobei wir sorgfältig auf Verpackung und Versandprozedur achten. Bei Fragen oder speziellen Wünschen können Sie jederzeit den Catawiki-Kundendienst kontaktieren.
Ab dem Moment der Bestätigung Ihres Kaufs behandeln wir jede Sendung als individuelles Projekt. Jedes Gemälde wird sorgfältig mit hochwertigen, professionellen Versandmaterialien verpackt und wir wählen den am besten geeigneten Versanddienstleister je nach Bestimmungsort, Transittime und Anforderungen an die Abwicklung. Wir verfolgen jedes Paket aufmerksam bis zur Lieferung.
Da kein Kunstwerk dem anderen gleicht, erstellen wir oft maßgeschneiderte, handgefertigte Versandbehälter oder Kartons, die auf Größe, Rahmung und Zerbrechlichkeit des Gemäldes sowie auf Entfernung und Transportbedingungen zu Ihrer Adresse abgestimmt sind. Dies garantiert den bestmöglichen Schutz während der gesamten Reise.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerJan Goeree (1670–1731), Pendant zur Zuiderkerk, Gravur auf Papier, 27 x 19 cm. Beide Blätter sind in der Platte signiert, rechts unten mit „J. Goeree sculp. dir.“. Das Pendant zeigt zwei Interieurs der Zuiderkerk, bezeichnet als „von innen, nach Süden, zu sehen“ und „von innen, nach Norden, zu sehen“. Barock. Guter Zustand. Herkunft: niederländische Privatsammlung.
Jan Goeree wurde in Middelburg geboren und verstarb in Amsterdam. Er arbeitete als Zeichner, Graveur, Dichter und Autor und verfügte über einen deutlichen Amsterdam-Bezug in seiner grafischen Produktion. Sein Werk umfasst unter anderem architektonische Darstellungen und Druckentwürfe, wobei städtische Gebäude und Innenräume eine wiedererkennbar-prägende Rolle spielen.
Objektbeschreibung
Das Pendant besteht aus zwei eng verwandten Kircheninterieurs, jeweils aufgebaut aus einem zentralen Blickwinkel im Langhaus der Zuiderkerk. Die hohen Tonnengewölbe, schweren Säulen, Rundbögen, Seitenschiffen und Wandvertäfelungen sind mit feinen Schraffuren und regelmäßigen Konturlinien wiedergegeben. Auf dem Fliesenboden sind Grabsteine, Kartuschen und dekorative Bodenpartien angedeutet. Die Architektur dominiert die Bildfläche; die menschlichen Figuren bleiben klein und dienen vor allem als Maßstabsmarken innerhalb des Raums.
Auf dem linken Blatt ist der Blick nach Süden gerichtet. Im Vordergrund arbeiten Bauleute mit Erdarbeiten, Werkzeug, Schubkarren und Körben; einige Tiere und Zuschauer verstärken den alltäglichen Charakter der Szene. Auf dem rechten Blatt geht der Blick nach Norden. Hier erscheinen verstreute Figuren auf dem Boden, darunter stehende Personen, ein Mann mit Schubkarre und ein Hund am rechten Rand. Die Drucke tragen unter der Darstellung den Titel „De Zuider-Kerk“ mit darunter der Blickrichtung. Die Signatur befindet sich in beiden Fällen rechts unten in der Platte.
Technik und Materialanalyse
Es handelt sich um Gravuren auf Papier, ausgeführt mit schwarzer Druckfarbe. Die architektonischen Elemente bestehen aus einer Kombination aus klaren Konturlinien, parallelen Schraffuren und dichter Kreuzschraffur für Schattenpartien. Die Tonnengewölbe und Säulenstämme zeigen eine regelmäßige Linienführung, wobei die Dichte der Schraffur Licht-Dunkel-Verteilung bestimmt. Der Druck ist gut lesbar, mit feiner Detaillierung in der Fliesenboden, den Kapitellen, dem Holzmöbel der Kirche und den kleinen Figuren. Die Blätter sind in schmalen Holrahmen hinter Glas gerahmt, mit Passepartout.
Komposition und Formanalyse
Beide Darstellungen sind um eine tief durchlaufende Zentralperspektive konstruiert. Der Fliesenboden bildet ein Raster, das den Raum ordnet und den Blick zur Rückwand führt. Die Wiederholung von Säulen, Bögen und Gewelfribben schafft eine stark rhythmische Struktur. Der Kontrast zwischen hellen Fensterzonen, dunklen Gewelfeldern und schwer ausgemalten Säulenstatzen verleiht dem Raum plastische Tiefe. Die kleinen Figuren und Arbeitsutensilien konzentrieren sich auf die untere Hälfte der Komposition; sie durchbrechen die strenge architektonische Ordnung, ohne das perspektivische Schema zu stören.
Stilistische und kunsthistorische Kontext
Das Pendant knüpft an die niederländische barocke Druckgraphik-Tradition an, in der Stadtansichten, Kircheninterieurs und architektonische Perspektiven mit dokumentierender Präzision festgehalten wurden. Der Schwerpunkt liegt nicht auf dramatischer erzählerischer Action, sondern auf räumlicher Ordnung, linearer Klarheit und topografisch erkennbare Architektur. Die Kombination aus strengem Perspektivismus, detaillierter Ausstattung und kleinen Figurenn Motiven passt zu grafischen Darstellungen von Amsterdam-Kircheninterieurs aus dem siebzehnten und frühen eighteenth Jahrhunderts.
Vergleichbare Künstler
Gerrit Adriaensz. Berckheyde, Emanuel de Witte, Pieter Jansz. Saenredam, Romeyn de Hooghe, Daniel Marot, Giovanni Battista Piranesi, Israël Silvestre
Zustand
Das Pendant befindet sich in gutem Zustand. Die Drucklinien sind deutlich lesbar und die architektonischen Details bleiben scharf sichtbar. Das Papier zeigt leichte Alterstöne und einige kleine Flecken, passend zur materiellen Beschaffenheit und dem Alter von Druckgraphik auf Papier. Die Blätter sind separat hinter Glas gerahmt, mit schmalen Rändern um die Platte und einer ruhigen Präsentation in Holzbilderrahmen.
Fazit
Die Zuiderkerk-Pendant von Jan Goeree bildet ein zusammenhängendes Paar architektonischer Gravuren innerhalb der niederländischen barocken Druckgraphik. Die beiden Blätter dokumentieren das Interieur der Zuiderkerk aus entgegengesetzten Blickrichtungen, mit Schwerpunkt auf Perspektive, räumlicher Tiefe und präziser Linienführung. Der Objektstatus ist eindeutig: zwei in die Platte signierte Gravuren auf Papier, aus niederländischer Privatsammlung, in gutem Zustand und mit geringen, normalen Alterserscheinungen.
Die Werke „De Zuiderkerk“ befinden sich in einer braunen Holzrahmung.
Gesamtformat: 27 x 19 cm
Versand erfolgt in professioneller Verpackung per FedEx, DPD oder PostNL.
Für alle Sendungen gilt ein Aufpreis für Verpackungsmaterial, der bereits im angegebenen Versandpreis enthalten ist.
Der Kunde trägt die Verantwortung für eventuelle Einfuhrabgaben und zusätzlich anfallende Kosten bei Lieferung ins Ausland.
Wir bemühen uns, Ihr Kunstwerk sicher und in optimalem Zustand zu Ihnen zu liefern, wobei wir sorgfältig auf Verpackung und Versandprozedur achten. Bei Fragen oder speziellen Wünschen können Sie jederzeit den Catawiki-Kundendienst kontaktieren.
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Da kein Kunstwerk dem anderen gleicht, erstellen wir oft maßgeschneiderte, handgefertigte Versandbehälter oder Kartons, die auf Größe, Rahmung und Zerbrechlichkeit des Gemäldes sowie auf Entfernung und Transportbedingungen zu Ihrer Adresse abgestimmt sind. Dies garantiert den bestmöglichen Schutz während der gesamten Reise.
