Spanische Schule (XIX) - Diosa Hera

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Caterina Maffeis
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Diosa Hera ist ein Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert, in Spanien geschaffen, 90 × 42 cm groß, unsigniert und einem anonymen Maler aus dem Madrider Akademikerkreis zugeschrieben.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Dieses Gemälde zeichnet sich zunächst dadurch aus, dass es nicht nur eine einfache akademische Studienarbeit ist, sondern ein Bild, das darauf ausgelegt ist, außerhalb der Akademie zirkuliert zu werden: vollständige Komposition, geöltes Finish, dekorativer Anspruch und ein mythologisches Thema, das perfekt zum bürgerlichen und aristokratischen Geschmack Madrids in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts passt. Das weist uns bereits auf ein Profil eines in der Akademie ausgebildeten Malers hin, mit festem Handwerk, aber nicht notwendigerweise eine Figur von erster Reihe. In jener Zeit produzierten viele Künstler aus dem Umfeld von Madrazo, Ferrant, Rosales oder Pradilla Werke dieser Art für privaten Verkauf, interne Wettbewerbe oder diskrete Aufträge.

Die Behandlung des Aktes ist der Schlüssel, um die Zuschreibung zu verfeinern. Die perlschnurene Haut, die sanfte Modellierung ohne Brüche, die idealisierte Anatomie und das goldene Licht, das die Gestalt umhüllt, erinnern eher an das madraztische Umfeld als an den Dramatismus von Rosales oder den fast miniaturhaften Preissismus von Pradilla. Es herrscht eine klassische Gelassenheit, ein ausgewogenes Kompositionsgefüge und das Fehlen narrativer Spannung, das uns vom heroischen Romantik-Begriff entfernt und uns im reinen Academicismo verortet – jenes, das zwischen 1860 und 1890 in San Fernando gelehrt wurde. Der fast choreografische Bewegungsimpuls des Tuchs ist ein von Malern oft genutztes Mittel, um Bewegungsfreiheit zu demonstrieren, ohne die allgemeine Harmonie zu stören.

Die Landschaft, wenn auch sekundär, unterstützt ebenfalls: Sie ist kein realistisches oder detailliertes Landschaftsbild, sondern eine atmosphärische, warme, fast nebulöse Bühne, die an die Hintergründe erinnert, die Maler verwendeten, die in Rom oder Paris ausgebildet wurden, aber in Madrid tätig waren. Das bringt uns den Künstlern näher, die durch Rom-Pensionen oder Pariser Ateliers gegangen sind, später aber in den madrilenischen Wirkungskreis zurückkehrten.

Das Fehlen einer Signatur ist kein Problem; im Gegenteil, es ist typisch für Werke, die für interne Wettbewerbe, Prüfungselemente oder schnelle Verkäufe an Sammler bestimmt sind. Das Siegel der Akademie auf der Rückseite ist entscheidend: Es zeigt an, dass das Werk durch offizielle Kanäle gegangen ist, was Laien ausschließt und bestätigt, dass der Autor ein professionell mit der Institution verbundenen Maler war.

All dies führt zu einer begründeten Zuschreibung, die uns zu einem sehr konkreten Profil bringt: ein in der Königlichen Akademie der Schönen Künste von San Fernando ausgebildeter Maler, aktiv zwischen 1865 und 1890, dem madraztischen Umfeld oder den unmittelbaren Nutzern des klassischen spanischen Academicismo zugehörig, vermutlich jemand, der als Hilfslehrer tätig war, sich um eine Cátedra beworben hat, Stipendiat war oder in Ateliers renommierterer Künstler mitgewirkt hat. Mögliche Namen – nicht als direkte Zuschreibung, sondern als stilistische Referenz – wären Alejo Vera, Luis Álvarez Catalá, José Casado del Alisal, Manuel Domínguez, Alejandro Ferrant oder sogar Schüler dieser, die zwar nicht berühmt wurden, aber ein sehr hohes technisches Niveau erreichten.

Die dargestellte weibliche Figur, die als Hera, Venus oder eine Nymphe gedeutet werden könnte, verstärkt die Vorstellung eines Malers, der für den aristokratischen Madrider Markt arbeitete, wo der Mythos eher als ästhetische Vorwand denn als strikte Ikonographie diente. Das passt zu den Ateliers und Kreisen der Madrazo-Schüler, in denen viele Schüler Werke dieser Art für private Auftraggeber produzierten.

Zusammenfassend wäre die begründete Zuschreibung: ein anonym bleibender Maler aus dem madrilenischen Akademieumkreis, ausgebildet an der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando, aktiv in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit deutlichem Einfluss aus dem madraztischen Umfeld und dem spanischen klassischen Academicismo, vermutlich jemand, der als Hilfsprofessor, Oppositionskandidat für eine Professur, Stipendiat oder Mitwirkender in Ateliers größerer Namen tätig war. Mögliche Namen – nicht als direkte Zuschreibung, sondern als stilistische Orientierung – wären Alejo Vera, Luis Álvarez Catalá, José Casado del Alisal, Manuel Domínguez, Alejandro Ferrant oder sogar deren Schüler, die zwar nicht berühmt wurden, aber ein technisch hohes Niveau erreichten.

Die dargestellte Frauengestalt, die als Hera, Venus oder eine Nymphe interpretiert werden könnte, stärkt die Vorstellung eines Malers, der für den aristokratischen Madrider Markt arbeitete, wo der Mythos als ästhetische Entschuldigung diente statt als strikte Ikonografie. Das passt zu den Ateliers und Kreisen der Madrazo, in denen viele Schüler Werke dieser Art für private Auftraggeber produzierten.

Zusammengefasst lautet die begründete Zuschreibung: ein anonym bleibender Maler aus dem madrilenischen Akademieumkreis, ausgebildet an der Königlichen Akademie der Schönen Künste von San Fernando, aktiv in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit deutlicher Einflussnahme aus dem madraztischen Umfeld und dem klassischen spanischen Academicismo, vermutlich jemand, der als Assistentenlehrer, als Oppositionskandidat für eine Cátedra, als Stipendiat oder als Mitarbeiter in Ateliers namhafterer Künstler arbeitete. Eine Stücke, die sich vollständig mit den Vorlieben der großen adligen und bürgerlichen Familien Madrids in jener Zeit deckt.

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Dieses Gemälde zeichnet sich zunächst dadurch aus, dass es nicht nur eine einfache akademische Studienarbeit ist, sondern ein Bild, das darauf ausgelegt ist, außerhalb der Akademie zirkuliert zu werden: vollständige Komposition, geöltes Finish, dekorativer Anspruch und ein mythologisches Thema, das perfekt zum bürgerlichen und aristokratischen Geschmack Madrids in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts passt. Das weist uns bereits auf ein Profil eines in der Akademie ausgebildeten Malers hin, mit festem Handwerk, aber nicht notwendigerweise eine Figur von erster Reihe. In jener Zeit produzierten viele Künstler aus dem Umfeld von Madrazo, Ferrant, Rosales oder Pradilla Werke dieser Art für privaten Verkauf, interne Wettbewerbe oder diskrete Aufträge.

Die Behandlung des Aktes ist der Schlüssel, um die Zuschreibung zu verfeinern. Die perlschnurene Haut, die sanfte Modellierung ohne Brüche, die idealisierte Anatomie und das goldene Licht, das die Gestalt umhüllt, erinnern eher an das madraztische Umfeld als an den Dramatismus von Rosales oder den fast miniaturhaften Preissismus von Pradilla. Es herrscht eine klassische Gelassenheit, ein ausgewogenes Kompositionsgefüge und das Fehlen narrativer Spannung, das uns vom heroischen Romantik-Begriff entfernt und uns im reinen Academicismo verortet – jenes, das zwischen 1860 und 1890 in San Fernando gelehrt wurde. Der fast choreografische Bewegungsimpuls des Tuchs ist ein von Malern oft genutztes Mittel, um Bewegungsfreiheit zu demonstrieren, ohne die allgemeine Harmonie zu stören.

Die Landschaft, wenn auch sekundär, unterstützt ebenfalls: Sie ist kein realistisches oder detailliertes Landschaftsbild, sondern eine atmosphärische, warme, fast nebulöse Bühne, die an die Hintergründe erinnert, die Maler verwendeten, die in Rom oder Paris ausgebildet wurden, aber in Madrid tätig waren. Das bringt uns den Künstlern näher, die durch Rom-Pensionen oder Pariser Ateliers gegangen sind, später aber in den madrilenischen Wirkungskreis zurückkehrten.

Das Fehlen einer Signatur ist kein Problem; im Gegenteil, es ist typisch für Werke, die für interne Wettbewerbe, Prüfungselemente oder schnelle Verkäufe an Sammler bestimmt sind. Das Siegel der Akademie auf der Rückseite ist entscheidend: Es zeigt an, dass das Werk durch offizielle Kanäle gegangen ist, was Laien ausschließt und bestätigt, dass der Autor ein professionell mit der Institution verbundenen Maler war.

All dies führt zu einer begründeten Zuschreibung, die uns zu einem sehr konkreten Profil bringt: ein in der Königlichen Akademie der Schönen Künste von San Fernando ausgebildeter Maler, aktiv zwischen 1865 und 1890, dem madraztischen Umfeld oder den unmittelbaren Nutzern des klassischen spanischen Academicismo zugehörig, vermutlich jemand, der als Hilfslehrer tätig war, sich um eine Cátedra beworben hat, Stipendiat war oder in Ateliers renommierterer Künstler mitgewirkt hat. Mögliche Namen – nicht als direkte Zuschreibung, sondern als stilistische Referenz – wären Alejo Vera, Luis Álvarez Catalá, José Casado del Alisal, Manuel Domínguez, Alejandro Ferrant oder sogar Schüler dieser, die zwar nicht berühmt wurden, aber ein sehr hohes technisches Niveau erreichten.

Die dargestellte weibliche Figur, die als Hera, Venus oder eine Nymphe gedeutet werden könnte, verstärkt die Vorstellung eines Malers, der für den aristokratischen Madrider Markt arbeitete, wo der Mythos eher als ästhetische Vorwand denn als strikte Ikonographie diente. Das passt zu den Ateliers und Kreisen der Madrazo-Schüler, in denen viele Schüler Werke dieser Art für private Auftraggeber produzierten.

Zusammenfassend wäre die begründete Zuschreibung: ein anonym bleibender Maler aus dem madrilenischen Akademieumkreis, ausgebildet an der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando, aktiv in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit deutlichem Einfluss aus dem madraztischen Umfeld und dem spanischen klassischen Academicismo, vermutlich jemand, der als Hilfsprofessor, Oppositionskandidat für eine Professur, Stipendiat oder Mitwirkender in Ateliers größerer Namen tätig war. Mögliche Namen – nicht als direkte Zuschreibung, sondern als stilistische Orientierung – wären Alejo Vera, Luis Álvarez Catalá, José Casado del Alisal, Manuel Domínguez, Alejandro Ferrant oder sogar deren Schüler, die zwar nicht berühmt wurden, aber ein technisch hohes Niveau erreichten.

Die dargestellte Frauengestalt, die als Hera, Venus oder eine Nymphe interpretiert werden könnte, stärkt die Vorstellung eines Malers, der für den aristokratischen Madrider Markt arbeitete, wo der Mythos als ästhetische Entschuldigung diente statt als strikte Ikonografie. Das passt zu den Ateliers und Kreisen der Madrazo, in denen viele Schüler Werke dieser Art für private Auftraggeber produzierten.

Zusammengefasst lautet die begründete Zuschreibung: ein anonym bleibender Maler aus dem madrilenischen Akademieumkreis, ausgebildet an der Königlichen Akademie der Schönen Künste von San Fernando, aktiv in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit deutlicher Einflussnahme aus dem madraztischen Umfeld und dem klassischen spanischen Academicismo, vermutlich jemand, der als Assistentenlehrer, als Oppositionskandidat für eine Cátedra, als Stipendiat oder als Mitarbeiter in Ateliers namhafterer Künstler arbeitete. Eine Stücke, die sich vollständig mit den Vorlieben der großen adligen und bürgerlichen Familien Madrids in jener Zeit deckt.

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Details

Künstler
Spanische Schule (XIX)
Angeboten mit Rahmen
Nein
Titel des Kunstwerks
Diosa Hera
Technik
Ölgemälde
Signatur
Nicht signiert
Herkunftsland
Spanien
Zustand
Guter Zustand
Höhe
90 cm
Breite
42 cm
Periode
19. Jahrhundert
Verkauft von
SpanienVerifiziert
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