Kopf - Testa di pugile - Marmor





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Er verfügt über 18 Jahre Erfahrung, war Junior-Spezialist bei Sotheby’s und Manager bei Kunsthandel Jacques Fijnaut.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine fein in Carrara-weißer Marmorkohle fein herausgearbeitete Skulptur, die eine "Testa di Pugile" darstellt und oft als idealisiertes Abbild eines siegreichen Athleten oder des Halbgottes Herkules identifiziert wird; sie datiert aus der imperialen römischen Zeit (I-II n. Chr.). Das Werk ist ein außergewöhnliches Beispiel einer römischen Kopie eines verlorenen, hellenistischen Meisterwerks, vermutlich datiert auf das II-I Jahrhundert v. Chr.
Das Gesicht fängt die expressive Intensität und den rohen Realismus ein, die typisch sind für das hellenistische Pathos. Die Gesichtszüge zeigen die physischen Spuren der Kämpfe: eine leicht platt gedrückte Nase und "Karpfenohren" (Ohrhämatome), klassische diagnostische Merkmale zur Identifizierung eines Boxers oder Kämpfers.
Der Blick ist nach oben gerichtet, mit zusammengezogenen Augenbrauen und leicht geöffnetem Mund, wodurch dem Ausdruck ein Gefühl héroischer Erschöpfung und Entschlossenheit verliehen wird. Der Bart und die Haare sind mit dichten, voluminösen Locken wiedergegeben, sorgfältig ausgearbeitet, wobei der geschickte Einsatz eines Bohrwerkzeugs tiefe Hell-Dunkel-Kontraste erzeugt, die die steinige Oberfläche lebendig machen. Die natürliche Polychromie und die leichten Patina des Zeiten auf dem weißen Marmo betonen die Plastizität der Gesichtsmuskulatur.
Der Kopf ruht auf einem Stützelement aus Antik-Rotem Marmo, gekennzeichnet durch reiche, mehrfarbige Adern (Weiße und Violette).
Ein historisch-technisch besonders interessantes Detail befindet sich an der Oberseite des roten Sockels: Es ist ein altes, quadratisches Eisen-Verbindungszapfen sichtbar, mit deutlichen Oxidationsspuren, im Inneren des Marmors mit einer Bleimasse verkittet. Dieser historische Verankerungszapfen bezeugt die ursprüngliche Montagemethode des Kopfes am Torso und an seiner Stütze - ein entscheidendes Detail für die Authentisierung und Herkunft des Stücks.
Eine fein in Carrara-weißer Marmorkohle fein herausgearbeitete Skulptur, die eine "Testa di Pugile" darstellt und oft als idealisiertes Abbild eines siegreichen Athleten oder des Halbgottes Herkules identifiziert wird; sie datiert aus der imperialen römischen Zeit (I-II n. Chr.). Das Werk ist ein außergewöhnliches Beispiel einer römischen Kopie eines verlorenen, hellenistischen Meisterwerks, vermutlich datiert auf das II-I Jahrhundert v. Chr.
Das Gesicht fängt die expressive Intensität und den rohen Realismus ein, die typisch sind für das hellenistische Pathos. Die Gesichtszüge zeigen die physischen Spuren der Kämpfe: eine leicht platt gedrückte Nase und "Karpfenohren" (Ohrhämatome), klassische diagnostische Merkmale zur Identifizierung eines Boxers oder Kämpfers.
Der Blick ist nach oben gerichtet, mit zusammengezogenen Augenbrauen und leicht geöffnetem Mund, wodurch dem Ausdruck ein Gefühl héroischer Erschöpfung und Entschlossenheit verliehen wird. Der Bart und die Haare sind mit dichten, voluminösen Locken wiedergegeben, sorgfältig ausgearbeitet, wobei der geschickte Einsatz eines Bohrwerkzeugs tiefe Hell-Dunkel-Kontraste erzeugt, die die steinige Oberfläche lebendig machen. Die natürliche Polychromie und die leichten Patina des Zeiten auf dem weißen Marmo betonen die Plastizität der Gesichtsmuskulatur.
Der Kopf ruht auf einem Stützelement aus Antik-Rotem Marmo, gekennzeichnet durch reiche, mehrfarbige Adern (Weiße und Violette).
Ein historisch-technisch besonders interessantes Detail befindet sich an der Oberseite des roten Sockels: Es ist ein altes, quadratisches Eisen-Verbindungszapfen sichtbar, mit deutlichen Oxidationsspuren, im Inneren des Marmors mit einer Bleimasse verkittet. Dieser historische Verankerungszapfen bezeugt die ursprüngliche Montagemethode des Kopfes am Torso und an seiner Stütze - ein entscheidendes Detail für die Authentisierung und Herkunft des Stücks.
