Joan Miro (1893-1983) - Ubu aux Baléares





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Technique: Lithografie
Support: Arches-Papier
Numérotation: 11/120
Signature: Handunterschrieben
Jahres der Realisierung: 1971
Dimensionsblatt: 50,5 x 66,5 cm
Condition: Allgemeinzustand gut
Authentification: Verkauf mit Echtheitszertifikat der Galerie. Tériade Verlag, Paris Leiris, Michel: Joan Miró - Lithographie IV, 1969-1972, Paris 1982, Katalograisonnée Nr. 781.
Informationen zum Werk:
Ubu Roi von Alfred Jarry — schwarze Farce, groteske Tyrannei, Sprache, die aus dem Ruder läuft — hatte Miró jahrelang verfolgt, bevor er 1971 mit Ubu aux Baléares dorthin zurückkehrte. Die Figur des Vaters Ubu — diese formlose Masse aus Hunger und Dummheit — hatte seinen plastischen Wortschatz nie wirklich verlassen. Doch wo das Portfolio Ubu Roi von 1966 dem narrativen Bogen von Jarry folgte, vollbrachte Ubu aux Baléares etwas Intimeres: Es transplantiert Ubu in das Terrain von Miró, die Balearen, die Landschaft seiner tiefsten Wurzeln.
Das Ergebnis ist eine Serie von 23 Lithografien, die in enger Zusammenarbeit mit Mourlot produziert wurden, von Tériade in Paris veröffentlicht — derselbe Verlag, der einige der entscheidendsten illustrierten Bücher des zwanzigsten Jahrhunderts getragen hatte. Auf Arches-Papier, in einer Auflage von 120 Exemplaren, treten diese Drucke von außergewöhnlicher materieller Raffinesse bewusst in Spannung zu ihrem Sujet: Ubu, Verkörperung der Banalität und des Übermaßes, wiedergegeben mit der Präzision und Sorgfalt eines Meisters Gravuristen, der seine Höchstleistung erreicht hat.
Unter Mirós Stift wird Ubu weniger zu einer Figur als zu einer Naturkraft — eine primitive Energie, die zum selben mythischen Landschaftskosmos gehört wie Sonne, Mond und die schwarzen Formen, die seine Gemälde bevölkern. Die Gewalt des ursprünglichen Textes von Jarry wird in der plastischen Sprache Mirós absorbiert: lebhafte, fast kindliche Zeichen, die wie Messerstiche zubeißen, Bild und Buchstabe prallen auf derselben Oberfläche, die Grenze zwischen Schreiben und Zeichnen aufgelöst. Eine Satire ohne schwerverdauliche Moral — eine visuelle Sprache, die lacht, aber anklagt.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerTechnique: Lithografie
Support: Arches-Papier
Numérotation: 11/120
Signature: Handunterschrieben
Jahres der Realisierung: 1971
Dimensionsblatt: 50,5 x 66,5 cm
Condition: Allgemeinzustand gut
Authentification: Verkauf mit Echtheitszertifikat der Galerie. Tériade Verlag, Paris Leiris, Michel: Joan Miró - Lithographie IV, 1969-1972, Paris 1982, Katalograisonnée Nr. 781.
Informationen zum Werk:
Ubu Roi von Alfred Jarry — schwarze Farce, groteske Tyrannei, Sprache, die aus dem Ruder läuft — hatte Miró jahrelang verfolgt, bevor er 1971 mit Ubu aux Baléares dorthin zurückkehrte. Die Figur des Vaters Ubu — diese formlose Masse aus Hunger und Dummheit — hatte seinen plastischen Wortschatz nie wirklich verlassen. Doch wo das Portfolio Ubu Roi von 1966 dem narrativen Bogen von Jarry folgte, vollbrachte Ubu aux Baléares etwas Intimeres: Es transplantiert Ubu in das Terrain von Miró, die Balearen, die Landschaft seiner tiefsten Wurzeln.
Das Ergebnis ist eine Serie von 23 Lithografien, die in enger Zusammenarbeit mit Mourlot produziert wurden, von Tériade in Paris veröffentlicht — derselbe Verlag, der einige der entscheidendsten illustrierten Bücher des zwanzigsten Jahrhunderts getragen hatte. Auf Arches-Papier, in einer Auflage von 120 Exemplaren, treten diese Drucke von außergewöhnlicher materieller Raffinesse bewusst in Spannung zu ihrem Sujet: Ubu, Verkörperung der Banalität und des Übermaßes, wiedergegeben mit der Präzision und Sorgfalt eines Meisters Gravuristen, der seine Höchstleistung erreicht hat.
Unter Mirós Stift wird Ubu weniger zu einer Figur als zu einer Naturkraft — eine primitive Energie, die zum selben mythischen Landschaftskosmos gehört wie Sonne, Mond und die schwarzen Formen, die seine Gemälde bevölkern. Die Gewalt des ursprünglichen Textes von Jarry wird in der plastischen Sprache Mirós absorbiert: lebhafte, fast kindliche Zeichen, die wie Messerstiche zubeißen, Bild und Buchstabe prallen auf derselben Oberfläche, die Grenze zwischen Schreiben und Zeichnen aufgelöst. Eine Satire ohne schwerverdauliche Moral — eine visuelle Sprache, die lacht, aber anklagt.

