Peter Lindbergh - 10 Women by Peter Lindbergh - 1998





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Peter Lindbergh - 10 Frauen - 1998
Die 10 Supermodels auf den Fotos auf diesen Seiten sind außergewöhnliche, geformte Erdlinge, die aussehen, als seien sie an beiden Enden auseinandergezogen wie Salzkaramell. Falls der Buchtitel den Eindruck erwecken sollte, es sei der ehrgeizige Fotograf, der Fashion-„Shutterbug“ Peter Lindbergh, der sie erschaffen hat statt sie ihn mit ihrem Rohmaterial inspiriert hätten, nun gut, lass ihn träumen. Seine 108 sinnlichen und anerkennenden Schwarz-Weiß-Aufnahmen setzen diesen umwerfenden jungen Frauen schöne gerecht. Die einzige Ausnahme ist Cindy Crawford, die neben Größen wie Helena Christensen, Naomi Campbell, Linda Evangelista, Tatjana Patitz, der reizenden Claudia Schiffer—Schiffer—und Amber Valletta, die aus irgendeinem Grund immer als „androgyn“ bezeichnet wird, verschlossen zupackend und amerikanisch wirkt. Mit 22 sieht Valletta, wie üblich, müde aus, doch ihre Geschlechtsidentität ist deutlich. Doch lassen wir das nicht wahlweise ausdiskutieren; selbst Crawford ist umwerfend schön. Man erkennt leicht, warum Lindbergh so oft ausgewählt wurde, Werbekampagnen für Top-Designer zu inszenieren (einschließlich Karl Lagerfeld, der diesem Buch ein Vorwort beigesteuert hat).
Es gibt hier nur eine Farbfotografie, eine zarte Werbung für Kate Moss’ rechter Brustwarze, offensichtlich, während sie in spitzenhigh-heeled, eisweißen Lederstiefeln auf einem verschneiten Eisbärenfell zurücklehnt, das eine weiche, unechte Anmut hat. Aber wie bei den meisten Supermodeln-, Brüste, die ihrer Kameralinse entgehen, hinterlässt die ihrige und die der übrigen Poser in diesem freien Buch den Betrachter etwas kalt. Nur Naomi Campbell, mit ihrem hoch-Intelligenz-verbesserten Lächeln, verströmt eine tiefere Erotik. Das regt erneut zum Nachdenken darüber an, wer von wem ist; vielleicht ist es doch Lindbergh, mit seinem Gespür für harsches, an die 30er Jahre angelehntes Garboesques Licht- und Schattenspiel, der diese Poserinnen’ Schönheiten so eindringlich fokussiert hat.
Der Verkäufer stellt sich vor
Peter Lindbergh - 10 Frauen - 1998
Die 10 Supermodels auf den Fotos auf diesen Seiten sind außergewöhnliche, geformte Erdlinge, die aussehen, als seien sie an beiden Enden auseinandergezogen wie Salzkaramell. Falls der Buchtitel den Eindruck erwecken sollte, es sei der ehrgeizige Fotograf, der Fashion-„Shutterbug“ Peter Lindbergh, der sie erschaffen hat statt sie ihn mit ihrem Rohmaterial inspiriert hätten, nun gut, lass ihn träumen. Seine 108 sinnlichen und anerkennenden Schwarz-Weiß-Aufnahmen setzen diesen umwerfenden jungen Frauen schöne gerecht. Die einzige Ausnahme ist Cindy Crawford, die neben Größen wie Helena Christensen, Naomi Campbell, Linda Evangelista, Tatjana Patitz, der reizenden Claudia Schiffer—Schiffer—und Amber Valletta, die aus irgendeinem Grund immer als „androgyn“ bezeichnet wird, verschlossen zupackend und amerikanisch wirkt. Mit 22 sieht Valletta, wie üblich, müde aus, doch ihre Geschlechtsidentität ist deutlich. Doch lassen wir das nicht wahlweise ausdiskutieren; selbst Crawford ist umwerfend schön. Man erkennt leicht, warum Lindbergh so oft ausgewählt wurde, Werbekampagnen für Top-Designer zu inszenieren (einschließlich Karl Lagerfeld, der diesem Buch ein Vorwort beigesteuert hat).
Es gibt hier nur eine Farbfotografie, eine zarte Werbung für Kate Moss’ rechter Brustwarze, offensichtlich, während sie in spitzenhigh-heeled, eisweißen Lederstiefeln auf einem verschneiten Eisbärenfell zurücklehnt, das eine weiche, unechte Anmut hat. Aber wie bei den meisten Supermodeln-, Brüste, die ihrer Kameralinse entgehen, hinterlässt die ihrige und die der übrigen Poser in diesem freien Buch den Betrachter etwas kalt. Nur Naomi Campbell, mit ihrem hoch-Intelligenz-verbesserten Lächeln, verströmt eine tiefere Erotik. Das regt erneut zum Nachdenken darüber an, wer von wem ist; vielleicht ist es doch Lindbergh, mit seinem Gespür für harsches, an die 30er Jahre angelehntes Garboesques Licht- und Schattenspiel, der diese Poserinnen’ Schönheiten so eindringlich fokussiert hat.

