Marc Chagall (1887-1985) - Psaume de David (PL.24)





Zu den Favoriten hinzufügen, um bei Auktionsbeginn benachrichtigt zu werden.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 133284 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Sehr schöne Probe in Schwarz auf Ockergrund.
Technik: Radierung und Aquatinta
Unterlage: Arches Kaliko-Papier
Nummerierung: 14/40
Unterschrift: Handsigniert
Blattmaße: 38,3 × 28,5 cm
Rahmung: Goldrahmen und Acrylglas
Zustand: Sehr guter Zustand
Authentifizierung: Werk verkauft mit Echtheitszertifikat. Referenznummer unter Cramer 109.
Informationen zum Werk:
Die Psalmen Davids nehmen einen besonderen Platz im Œuvre von Marc Chagall ein, als natürliche Vollendung eines gesamten Lebens, das von biblischer Spiritualität und jüdischer Erinnerung durchzogen ist. Im Verlauf seiner Karriere schöpfte Chagall immer wieder aus den heiligen Texten – von der litografierten Bibel, die mit Tériadé geschaffen wurde, bis zu den Glasfenstern von Jerusalem – und die Psalmen, mit ihrem lodernden Lyricismus und der ständigen Spannung zwischen Klage und Lobpreis, schienen in tiefem Einklang mit seiner intimsten Empfindung zu stehen.
Diese Serie, die sich diesem grundlegenden Text widmet, zeichnet sich durch eine ökonomische Mittelverwendung zugunsten einer maximalen Intensität aus: schwebende Figuren, Musiker, Liebende und Engel lösen sich in einem inneren Licht auf, das über die Anekdote hinausgeht und das Universelle erreicht. Schwarz und Ockergrau, die bevorzugte Farbpalette dieser grafischen Werke, erzeugen eine ernste, stille Gravität, fern von den festlichen Farben, durch die Chagall berühmt wurde – als ob das Thema selbst seine eigene Stille auferlegt.
Selten und besonders von Sammlern, die sich gut auskennen, begehrt, zählen die Werke dieses Zyklus zu den am ausgeprägtesten Ausdrucksformen der Reife des Künstlers. Sie bezeugen jenes unaufhörliche Dialog zwischen Glauben, Erinnerung und Schöpfung, den Chagall wohl zu den wenigen Künstlern des zwanzigsten Jahrhunderts gehörten, die ihn über nahezu neun Dekaden arbeitender Schaffenszeit hinweg in solcher Kohärenz zu halten vermochten.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerSehr schöne Probe in Schwarz auf Ockergrund.
Technik: Radierung und Aquatinta
Unterlage: Arches Kaliko-Papier
Nummerierung: 14/40
Unterschrift: Handsigniert
Blattmaße: 38,3 × 28,5 cm
Rahmung: Goldrahmen und Acrylglas
Zustand: Sehr guter Zustand
Authentifizierung: Werk verkauft mit Echtheitszertifikat. Referenznummer unter Cramer 109.
Informationen zum Werk:
Die Psalmen Davids nehmen einen besonderen Platz im Œuvre von Marc Chagall ein, als natürliche Vollendung eines gesamten Lebens, das von biblischer Spiritualität und jüdischer Erinnerung durchzogen ist. Im Verlauf seiner Karriere schöpfte Chagall immer wieder aus den heiligen Texten – von der litografierten Bibel, die mit Tériadé geschaffen wurde, bis zu den Glasfenstern von Jerusalem – und die Psalmen, mit ihrem lodernden Lyricismus und der ständigen Spannung zwischen Klage und Lobpreis, schienen in tiefem Einklang mit seiner intimsten Empfindung zu stehen.
Diese Serie, die sich diesem grundlegenden Text widmet, zeichnet sich durch eine ökonomische Mittelverwendung zugunsten einer maximalen Intensität aus: schwebende Figuren, Musiker, Liebende und Engel lösen sich in einem inneren Licht auf, das über die Anekdote hinausgeht und das Universelle erreicht. Schwarz und Ockergrau, die bevorzugte Farbpalette dieser grafischen Werke, erzeugen eine ernste, stille Gravität, fern von den festlichen Farben, durch die Chagall berühmt wurde – als ob das Thema selbst seine eigene Stille auferlegt.
Selten und besonders von Sammlern, die sich gut auskennen, begehrt, zählen die Werke dieses Zyklus zu den am ausgeprägtesten Ausdrucksformen der Reife des Künstlers. Sie bezeugen jenes unaufhörliche Dialog zwischen Glauben, Erinnerung und Schöpfung, den Chagall wohl zu den wenigen Künstlern des zwanzigsten Jahrhunderts gehörten, die ihn über nahezu neun Dekaden arbeitender Schaffenszeit hinweg in solcher Kohärenz zu halten vermochten.

