Lucas Cranach (1472–1553), After, Aus dem Umkreis von - Madonna mit Kind

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Caterina Maffeis
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Madonna mit Kind, Öl auf Metallplatte aus Österreich im Barock, ca. 1750, nicht signiert, Kopie aus dem Umkreis von Lucas Cranach dem Älteren.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Madonna mit dem Kinde – Sakrales Ölgemälde auf Metallplatte nach Lucas Cranach dem Älteren (ca. Mitte des 18. Jahrhunderts)

Das Gemälde wurde für einige Fotos vorsichtig mit einem Nassen Tuch angefeuchtet damit die originalen Farben zur Analyse des Kenners besser betrachtet werden können.

Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um ein sakrales Ölgemälde auf einer Metallplatte, das als kunsthistorisches Zeugnis der barocken Andachtsmalerei in Österreich einzustufen ist. Das Motiv ist eine meisterhafte, historisierende Kopie nach Lucas Cranach dem Älteren. Es greift die unverkennbare Typologie und die tiefe theologische Emotionalität der altdeutschen Renaissance-Malerei auf und transportiert sie in die Sakralkunst des 18. Jahrhunderts.

Historische Einordnung und Herkunft

Das Gemälde lässt sich aufgrund der spezifischen malerischen Ausführung, der Farbpigmentierung und der Materialbeschaffenheit möglicherweise in die Zeit zwischen 1700 und 1800 datieren, wobei eine Entstehung um das Jahr 1750 (Spätbarock) als am ehesten möglich anzusehen ist. (Laienbewertung). Die Herkunft des Werkes liegt im österreichischen Raum. In dieser Epoche erlebte die bewusste Renaissance und schöpferische Kopie nach Werken von Lucas Cranach dem Älteren eine bedeutende Renaissance im Zuge der Gegenreformation und der privaten Frömmigkeit. Solche kleinformatigen Andachtsbilder auf Metall (häufig Kupfer- oder Eisenplatten) dienten in den habsburgischen Erblanden als edle Votivgaben oder für die private Kontemplation.

Physische Beschaffenheit und Technik

Das Werk wurde in feiner Öltechnik auf einer rechteckigen Metallplatte ausgeführt. Die Verwendung von Metall als Bildträger erforderte vom Künstler eine hochgradig präzise Pinselführung, da der glatte Untergrund im Gegensatz zu Leinwand keine weiche Pigmentabsorption erlaubt. Dies begünstigt die detailreiche, fast schmelzende Oberflächenstruktur, die sich besonders in den feinen Linien der Gesichtszüge und den zarten Inkarnaten (Hautpartien) von Mutter und Kind zeigt. Die Ecken der Metallplatte sind leicht abgeschrägt, was auf die ursprüngliche Einpassung in einen historischen Rahmen oder ein Hausaltar-Tabernakel hindeutet.

Analyse der künstlerischen Besetzung (Die Cranach-Rezeption)

Diese Arbeit ist deshalb von herausragendem Wert, weil sie die ikonischen Stilmerkmale der Cranach-Schule präzise konserviert und adaptiert:

Die Madonna nach Cranach: Maria wird mit den charakteristischen Merkmalen der Cranach'schen Madonnen dargestellt – das fein ovale Gesicht, die hoch ansetzenden, geschwungenen Augenbrauen, die mandelförmigen, sanft blickenden Augen und der schmale, milde Mund. Ihre Handhaltung, die das Kind sanft stützt, sowie das herabfallende, dunkle Haar spiegeln das Schönheitsideal der altdeutschen Meister wider.

Das Jesuskind: Das Kind schmiegt sich eng an die Mutter, die rechte Hand zärtlich an ihren Hals legend, während es mit großen, wachen Augen den Betrachter fixiert. Die Darstellung des nackten Kindes in dieser spezifischen Körperdrehung und Beinhaltung ist ein direktes Zitat der berühmten Cranach-Vorbilder. Ein feiner, strahlenförmiger Nimbus umgibt das Haupt des Kindes, während das Haupt Mariens von einem zarten Heiligenschein flankiert wird.

Ikonografie und grafische Gestaltung der Oberfläche

Das visuelle Design nutzt ein gezieltes Chiaroscuro (Hell-Dunkel-Malerei), um die Figuren wirkungsvoll vor dem unbestimmten, dunkel gehaltenen Hintergrund hervortreten zu lassen:

Zentralmotiv: Der Fokus liegt ganz auf der emotionalen Interaktion zwischen Mutter und Kind. Das Licht wird meisterhaft auf den Gesichtern und dem Körper des Kindes gebündelt, was eine warme, leuchtende Atmosphäre schafft.

Farbpalette: Die Farben sind tief und gesättigt. Maria trägt ein dunkles Untergewand mit feiner weißer Borte am Ausschnitt und einen leuchtend roten Mantel, der traditionell für die göttliche Liebe und das spätere Opfer steht. Das Zusammenspiel der warmen Erdtöne des Hintergrunds mit dem kräftigen Rot erzeugt eine harmonische visuelle Balance. Die feinen Goldstrahlen des Nimbus setzen präzise sakrale Akzente.

Materialzustand und sammlerische Bewertung

Der Erhaltungszustand ist für ein (wohl) über 250 Jahre altes sakrales Werk auf Metall als bemerkenswert und authentisch zu bezeichnen:

Oberfläche und Patina: Das Gemälde weist eine edle Alters- und Ehrenpatina auf. Es zeigen sich vereinzelte, altersbedingte Krakelee-Strukturen, minimale punktuelle Farbabreibungen und materialtypische Spuren an den Rändern der Metallplatte, welche den historischen Charakter des Objekts unterstreichen. Die Malschicht ist insgesamt stabil und zeigt eine hervorragende Haftung auf dem metallischen Untergrund.

Provenienz und Status: Das Werk befindet sich im unrestaurierten Originalzustand, was für anspruchsvolle Sammler von unschätzbarem Wert ist, da keine verfälschenden Übermalungen oder modernen Retuschen vorliegen.

Marktwert-Analyse und Ausblick 2026

Kleinformatige Sakralmalerei auf Metall aus dem 18. Jahrhundert nach namhaften Altmeistern erfreut sich auf dem europäischen Kunstmarkt einer stabilen Nachfrage. Während einfache, naive Volkskunst-Votivbilder oft niedrig bewertet werden, hebt sich dieses Exemplar durch die gezielte und historisch bedeutende Nachfolge nach Lucas Cranach dem Älteren sowie den hervorragenden originalen Erhaltungszustand deutlich ab.

Kriterium Bewertung Einfluss auf den Wert
Künstlerischer Rang Gehobene Qualität / Präzise Umsetzung nach Lucas Cranach d.Ä. Hoch
Physischer Zustand Authentischer Originalzustand mit Alters-Patina Positiv
Seltenheit Seltene Erhaltung auf Metallplatte um 1750 Hoch
Markttrend 2026 Stabiles Interesse an unberührten, sakralen Altmeister-Kopien Positiv

Zusammenfassung für das Archiv

Dieses Objekt ist ein faszinierendes sakrales Zeitkapsel-Dokument. Es vereint die theologische Tiefe der Marienverehrung des 18. Jahrhunderts mit der handwerklichen Präzision der Malerei auf Metall nach einem der bedeutendsten Meister der deutschen Renaissance. Ein Highlight für jede Sammlung zum Thema „Sakrale Kunst und Cranach-Nachfolge in Österreich“.

Künstler: Unbekannter österreichischer Meister (in direkter Nachfolge / Kopie nach Lucas Cranach dem Älteren)

Titel: Madonna mit dem Kinde (nach Lucas Cranach d. Ä.)

Technik: Öl auf Metallplatte

Datierung: ca. 1700–1800 (wahrscheinlich um 1750)

Herkunft: Österreich

Zustand: Sehr gut erhaltenes Original mit authentischer Alters-Patina

Die Maße wurden mit der iPhone Maßband App gemessen und können daher oft Abweichungen darstellen - manchmal leichter, manchmal gröber.

Bedeutung: Bedeutendes Dokument der barocken Andachtskultur und Altmeister-Rezeption in den habsburgischen Erblanden

Madonna mit dem Kinde – Sakrales Ölgemälde auf Metallplatte nach Lucas Cranach dem Älteren (ca. Mitte des 18. Jahrhunderts)

Das Gemälde wurde für einige Fotos vorsichtig mit einem Nassen Tuch angefeuchtet damit die originalen Farben zur Analyse des Kenners besser betrachtet werden können.

Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um ein sakrales Ölgemälde auf einer Metallplatte, das als kunsthistorisches Zeugnis der barocken Andachtsmalerei in Österreich einzustufen ist. Das Motiv ist eine meisterhafte, historisierende Kopie nach Lucas Cranach dem Älteren. Es greift die unverkennbare Typologie und die tiefe theologische Emotionalität der altdeutschen Renaissance-Malerei auf und transportiert sie in die Sakralkunst des 18. Jahrhunderts.

Historische Einordnung und Herkunft

Das Gemälde lässt sich aufgrund der spezifischen malerischen Ausführung, der Farbpigmentierung und der Materialbeschaffenheit möglicherweise in die Zeit zwischen 1700 und 1800 datieren, wobei eine Entstehung um das Jahr 1750 (Spätbarock) als am ehesten möglich anzusehen ist. (Laienbewertung). Die Herkunft des Werkes liegt im österreichischen Raum. In dieser Epoche erlebte die bewusste Renaissance und schöpferische Kopie nach Werken von Lucas Cranach dem Älteren eine bedeutende Renaissance im Zuge der Gegenreformation und der privaten Frömmigkeit. Solche kleinformatigen Andachtsbilder auf Metall (häufig Kupfer- oder Eisenplatten) dienten in den habsburgischen Erblanden als edle Votivgaben oder für die private Kontemplation.

Physische Beschaffenheit und Technik

Das Werk wurde in feiner Öltechnik auf einer rechteckigen Metallplatte ausgeführt. Die Verwendung von Metall als Bildträger erforderte vom Künstler eine hochgradig präzise Pinselführung, da der glatte Untergrund im Gegensatz zu Leinwand keine weiche Pigmentabsorption erlaubt. Dies begünstigt die detailreiche, fast schmelzende Oberflächenstruktur, die sich besonders in den feinen Linien der Gesichtszüge und den zarten Inkarnaten (Hautpartien) von Mutter und Kind zeigt. Die Ecken der Metallplatte sind leicht abgeschrägt, was auf die ursprüngliche Einpassung in einen historischen Rahmen oder ein Hausaltar-Tabernakel hindeutet.

Analyse der künstlerischen Besetzung (Die Cranach-Rezeption)

Diese Arbeit ist deshalb von herausragendem Wert, weil sie die ikonischen Stilmerkmale der Cranach-Schule präzise konserviert und adaptiert:

Die Madonna nach Cranach: Maria wird mit den charakteristischen Merkmalen der Cranach'schen Madonnen dargestellt – das fein ovale Gesicht, die hoch ansetzenden, geschwungenen Augenbrauen, die mandelförmigen, sanft blickenden Augen und der schmale, milde Mund. Ihre Handhaltung, die das Kind sanft stützt, sowie das herabfallende, dunkle Haar spiegeln das Schönheitsideal der altdeutschen Meister wider.

Das Jesuskind: Das Kind schmiegt sich eng an die Mutter, die rechte Hand zärtlich an ihren Hals legend, während es mit großen, wachen Augen den Betrachter fixiert. Die Darstellung des nackten Kindes in dieser spezifischen Körperdrehung und Beinhaltung ist ein direktes Zitat der berühmten Cranach-Vorbilder. Ein feiner, strahlenförmiger Nimbus umgibt das Haupt des Kindes, während das Haupt Mariens von einem zarten Heiligenschein flankiert wird.

Ikonografie und grafische Gestaltung der Oberfläche

Das visuelle Design nutzt ein gezieltes Chiaroscuro (Hell-Dunkel-Malerei), um die Figuren wirkungsvoll vor dem unbestimmten, dunkel gehaltenen Hintergrund hervortreten zu lassen:

Zentralmotiv: Der Fokus liegt ganz auf der emotionalen Interaktion zwischen Mutter und Kind. Das Licht wird meisterhaft auf den Gesichtern und dem Körper des Kindes gebündelt, was eine warme, leuchtende Atmosphäre schafft.

Farbpalette: Die Farben sind tief und gesättigt. Maria trägt ein dunkles Untergewand mit feiner weißer Borte am Ausschnitt und einen leuchtend roten Mantel, der traditionell für die göttliche Liebe und das spätere Opfer steht. Das Zusammenspiel der warmen Erdtöne des Hintergrunds mit dem kräftigen Rot erzeugt eine harmonische visuelle Balance. Die feinen Goldstrahlen des Nimbus setzen präzise sakrale Akzente.

Materialzustand und sammlerische Bewertung

Der Erhaltungszustand ist für ein (wohl) über 250 Jahre altes sakrales Werk auf Metall als bemerkenswert und authentisch zu bezeichnen:

Oberfläche und Patina: Das Gemälde weist eine edle Alters- und Ehrenpatina auf. Es zeigen sich vereinzelte, altersbedingte Krakelee-Strukturen, minimale punktuelle Farbabreibungen und materialtypische Spuren an den Rändern der Metallplatte, welche den historischen Charakter des Objekts unterstreichen. Die Malschicht ist insgesamt stabil und zeigt eine hervorragende Haftung auf dem metallischen Untergrund.

Provenienz und Status: Das Werk befindet sich im unrestaurierten Originalzustand, was für anspruchsvolle Sammler von unschätzbarem Wert ist, da keine verfälschenden Übermalungen oder modernen Retuschen vorliegen.

Marktwert-Analyse und Ausblick 2026

Kleinformatige Sakralmalerei auf Metall aus dem 18. Jahrhundert nach namhaften Altmeistern erfreut sich auf dem europäischen Kunstmarkt einer stabilen Nachfrage. Während einfache, naive Volkskunst-Votivbilder oft niedrig bewertet werden, hebt sich dieses Exemplar durch die gezielte und historisch bedeutende Nachfolge nach Lucas Cranach dem Älteren sowie den hervorragenden originalen Erhaltungszustand deutlich ab.

Kriterium Bewertung Einfluss auf den Wert
Künstlerischer Rang Gehobene Qualität / Präzise Umsetzung nach Lucas Cranach d.Ä. Hoch
Physischer Zustand Authentischer Originalzustand mit Alters-Patina Positiv
Seltenheit Seltene Erhaltung auf Metallplatte um 1750 Hoch
Markttrend 2026 Stabiles Interesse an unberührten, sakralen Altmeister-Kopien Positiv

Zusammenfassung für das Archiv

Dieses Objekt ist ein faszinierendes sakrales Zeitkapsel-Dokument. Es vereint die theologische Tiefe der Marienverehrung des 18. Jahrhunderts mit der handwerklichen Präzision der Malerei auf Metall nach einem der bedeutendsten Meister der deutschen Renaissance. Ein Highlight für jede Sammlung zum Thema „Sakrale Kunst und Cranach-Nachfolge in Österreich“.

Künstler: Unbekannter österreichischer Meister (in direkter Nachfolge / Kopie nach Lucas Cranach dem Älteren)

Titel: Madonna mit dem Kinde (nach Lucas Cranach d. Ä.)

Technik: Öl auf Metallplatte

Datierung: ca. 1700–1800 (wahrscheinlich um 1750)

Herkunft: Österreich

Zustand: Sehr gut erhaltenes Original mit authentischer Alters-Patina

Die Maße wurden mit der iPhone Maßband App gemessen und können daher oft Abweichungen darstellen - manchmal leichter, manchmal gröber.

Bedeutung: Bedeutendes Dokument der barocken Andachtskultur und Altmeister-Rezeption in den habsburgischen Erblanden

Details

Künstler
Lucas Cranach (1472–1553), After
Angeboten mit Rahmen
Nein
Zuschreibung
Aus dem Umkreis von
Titel des Kunstwerks
Madonna mit Kind
Technik
Ölgemälde
Signatur
Nicht signiert
Herkunftsland
Österreich
Jahr
1750
Zustand
Guter Zustand
Höhe
25 cm
Breite
15 cm
Darstellung/Thema
Religion
Stil
Barock
Periode
18. Jahrhundert
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